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Archive for the ‘Senioren aktiv im Internet’ Category

Wohnzimmer mit roter Tür, Zahl 5, Gemälde an der Wand
Das fünfte Türchen

Andere Länder, andere Sitten

Mein „Online Adventskalender“ wird nur wenige Türchen haben, deshalb fange ich einfach erst mit dem 5. Türchen an. Heute feiert man in den Niederlanden den heiligen Sint Nicolaas ; er reitet am Abend mit seinem Schimmel über die Dächer und wirft, zusammen mit seinen Helfern, Kindern und Erwachsenen Geschenke durch den Kamin ( was man nicht allzu wörtlich nehmen sollte). Zu meiner Zeit stieg die Erwartungshaltung der Kinder schon am Nachmittag so sehr, dass die Eltern Mühe hatten, sie bis zum Abend zu vertrösten.
Hören Sie also selbst, was in den Niederlanden der Nikolausabend bedeutet hat.

Seit vielen Jahren bin ich zur Adventszeit nicht mehr in den Niederlanden gewesen, also vermutlich ist in diesem Beitrag viel Nostalgie enthalten, aber ich finde, solche Erinnerungen sind wertvoll und gehen irgendwann verloren. Deshalb habe ich hier jetzt mal die Gelegenheit ergriffen, diese Geschichte zu erzählen.

Johanna Warko

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Smartphone, eineMaske, Münzen

Als vor Jahren in Deutschland die Bezeichnung „Handy“ für das Smartphone populär wurde und danach als Begriff Eingang in der Alltagssprache fand, war ich einigermaßen entrüstet. Außer in Deutschland wird dieses Wort nirgends für ein Smartphone verwendet. Deshalb habe ich damals beschlossen, eine andere Bezeichnung zu verwenden und fand nach langem Nachdenken „Mobi“ am besten geeignet.

Als Nächstes war dann die jetzt überall verlangte „Maske “ an der Reihe. „Maske“ hat für mich einen negativ besetzten Klang. Logisch, denn vor der Pandemie war das Tragen von Masken explizit verboten und fiel unter das Vermummungsverbot. Das Wort Mund-Nasen-Schutz ist ein richtiger Zungenbrecher, das wollte ich mir dann doch nicht antun. Glücklicherweise hat der Volksmund schon allerlei passende Bezeichnungen gefunden, zuviel um sie hier zu nennen, stellvertretend mal zwei, die mir besonders gut gefallen haben: „Snutenpulli“ im Norden, „Wafflrollo“ im Süden. Aber für mich fand ich die „MuNa“ am passendsten, weil nur aus 2 Silben bestehend.

Und jetzt Hand aufs Herz: wie oft sind Sie schon aus dem Haus gegangen ohne FFP2 Maske oder ohne Smartphone zum Nachweisen des Impfstatus?! Ich habe dafür den passenden „Vergess mich nicht“ Slogan gefunden, wie Sie oben sehen können. Immer bevor ich aus dem Haus gehe, murmele ich vor mich hin:

Mobi, MuNa und Money

Und siehe da, es funktioniert!

Johanna Warko

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Das neue eBook von Senioren lernen online SLOist fertig !

Eine Wetterfahne mit Beschriftung über CO2 Sensoren und andere IoT Beiträge
Titelbild, erstelt von W. Warko

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte! In diesem eBook werden alle dargestelltenThemen ausführlich besprochen. Von der CO2 Ampel bis zu komplizierten Anwendung wie z.B zur Sprachausgabe „Der Briefkasten ist voll“!

Zum Titelbild möchte ich noch Folgendes sagen: Es wurde entworfen und in Szene gesetzt von Wolfgang Warko, der viele Jahre für das SeniorennetzErlangen Titelbilder fürs SNE-Magazin erstellt hat. Alle Icons und beschriftete Fahnen sind seine eigenen Entwürfe …..

Wer sich in den vergangenen Jahren mit diesem Blog etwas näher befasst hat, wird sich vielleicht daran erinnern, dass ich dem Internationalen Projekt Erasmus+ schon einige Blogbeiträge gewidmet habe.

Auch am neuesten Projekt mit dem sehr sperrigen Titel „ICT CS – why not culture and creativity for seniors“ darf ich mitarbeiten. Weil wir bei SLO unsere Kreativität mehrheitlich auf dem Gebiet von Technik und das Internet of Things, (IoT) ausleben, wurde beschlossen, dass wir zunächst als sichtbaren Beitrag zu diesem Projekt ein eBook erstellen wollten. Im nächsten Schritt werden dann in 2022 einige Teilnehmer dieses Projekts (aus Finland, Polen, Schweden und der Türkei) die von SLO vorbereiteten Lernmaterialien über den Bau einer CO2 Ampel verwenden und eigene CO2 Ampeln bauen. Wir hoffen, dass dann die Möglichkeit besteht, die Teilnehmer in Workshops persönlichzu begegnen, so wie es bei früheren internationalen Projekten immer der Fall war.

Anzumerken ist, dass alles Lernen und Lehren bei SLO sonst nur online vermittelt wird. Es gibt keine Präsenzveranstaltungen.

In diesem eBook beschreiben die Autorinnen und Autoren, wie sie mit den Möglichkeiten der Vernetzung von internetfähigen Geräten und Apparaten vertraut gemacht worden sind. Learning bei doing ist bei SLO von jeher die Devise gewesen und so bekam auch ich die Möglichkeit, sozusagen als Versuchskaninchen, mich ausgiebig mit dem Bau und der Programmierung einer CO2 Ampel zu beschäftigen.

Andere Mitglieder von SLO sind viel technikaffiner und haben ihre Erfahrungen mit vielen interessanten Anwendungen des IoT in diesem eBook beschrieben. Aber am besten lesen Sie das Buch selbst!

https://seniorsensors.pressbooks.com/

Johanna Warko

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In den vorhergehenden Beiträgen habe ich mich intensiv mit dem Bau einer CO2 Ampel beschäftigt.

Bei einem Gespräch der Gruppe „Netzbasteln“ bei SLO lernte ich, dass man auch ein Sprachmodul anbringen kann, um nicht nur visuell, sondern auch akustisch gewarnt zu werden.

Das fand ich lustig , habe mir ein solches Modul besorgt, das Sensirion dementsprechend umprogrammiert und eine entsprechende Warnung aufgesprochen.

CO2 Ampel zeigt rot

Es funktioniert; vor allem, wenn man mit mehreren Personen in einem Raum ist, wird der Richtwert von höchstens 2.000 ppm recht schnell erreicht. Für die Anwesenden ist die Ansage jedenfalls eine Überraschung!

Hier das kurze Video dazu, ich bitte, die schlechte Qualität zu entschuldigen, die rote Ampelfarbe überstrahlt leider alles.

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Nachdem ich mich mit Thingspeak noch etwas intensiver beschäftigt hatte, könnte ich aus diesem Blogbeitrag eine “ unendliche Geschichte“ machen. Aber keine Angst, ich werde hier wirklich nur meine Grund-Erkenntnisse darlegen.

Foto zeigt die Eingabe der Thingspeak Daten im Ardublock
Thingspeak Daten

Dies war im Ardublock der letzte Befehl, der noch einzufügen war,  um, nach Hochladen auf den Octopus, die Daten im WLAN verwalten zu können, d.h. die Daten werden ab jetzt nicht mehr lokal auf den PC , sondern in der Cloud gespeichert . (Übrigens ein schlaues Synoniem für sehr erdgebundene Serveranlagen – dies nur nebenbei) Um diese Daten abrufen zu können braucht man ein dafür geeignetes Programm, in unserer Anwendung also Thingspeak.

Dieses Foto zeigt Thingspeak nach der Anmeldung
Nach Anmeldung bei Thingspeak

Nach der Anmeldung bei Thingspeak bekommt man eine  Channel ID und ein API Key. Ein API Key ist übrigens ein Authentifizierungsmerkmal für einzelne Anwendungen, das ist auch bei diesem Programm einleuchtend.

Und nun konnte ich im Ardublock diese Daten eingeben, dazu die dazugehörenden Felder von meinem Sensibelchen, das Sensirion,  weil dieser Sensor nicht nur CO2, sondern auch Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen kann!

Thingspeakdaten im Ardublock fertig zum Hochladen
Nach Eingabe des API Keys werden die Ardublockdaten zur Octopusplatine hochgeladen

Wie schon erwähnt,  zu Thingspeak gäbe es noch soviel zu sagen , aber das überlasse ich dann doch lieber den Experten! Deshalb hier nur noch ein Screenshot der Datenvisualisierung in diesem Programm. Die entsprechende Daten werden laufend hochgeladen,  wie man an der Datenkurve des CO2 Charts gut erkennen kann.

Sichtbare Datenvisualisierung innerhalb einer Viertelsunde
Datenkurve in Thingspeak

…… und weil man den PC mit den Daten nicht in die Hosentasche stecken kann, gibt es sogar eine App fürs Smartphone! Mit ThingView kann man die Kurven ansehen, aber natürlich nicht verwalten. Trotzdem finde ich die App eine sinnvolle Ergänzung.

Die App Thingview als screenshot
Die App ThingView

Übrigens: Das Arbeiten mit der CO2 Ampel lernte ich in der Onlinegruppe “ Senioren lernen online“ als Teil eines neuen Projektes im  europäischen Erasmus+ Programm. Näheres finden Interessierte unter  https://senioren-lernen-online.de/ict-css/ . Wie sich meine Teilnahme an diesem Projekt weiterentwickelt, werde ich ggf. in diesem Blog später nochmals aufgreifen.

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