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Archive for the ‘Senioren aktiv im Internet’ Category

Wer in den letzten Wochen diesen Blog anklickte, sah wirklich nichts Neues. Immer wieder werde ich momentan an den klugen niederländischen Ausspruch erinnert „Bezint, eer men begint“- in etwa: Mensch, überlege vorher, was du anfängst! Leider musste ich mir Artikel jeglicher Art immer schon mühsam „abringen“, dazu mit der diffusen Angst, dass mir doch mal ein falscher Dativ oder Akkusativ durch die Lappen geht. Und wenn dann noch erschwerte  private Bedingungen hinzukommen, wird das Ganze zu einer Bürde. So war das natürlich am Anfang nicht gedacht…

ich war ja nicht untätig, wenn ich auch momentan bei meinem geliebten SLO nicht so richtig mitmachen kann.

Mit meinem Vortrag „Museen Online- Kunstbetrachtung im Internet“ bin ich auf Einladung des IPG (Institut für Psychogerontologie) – eine Abteilung  der FAU-Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg – als Workshop-Referentin an der RegiKon (Regionalkonferenzen für mehr gesellschaftliche Teilhabe) beteiligt. Nürnberg, Augsburg,  Passau und Regensburg waren meine Stationen.Das sind  spannende Begegnungen , weil dieser Vortrag sehr interaktiv angelegt ist und ich die TN immer ermutige, eigene Ideen und Anregungen einzubringen. Kunstgenuss im Internet bleibt auch dank der Erfahrungen mit dem monatlichen Kunststammtisch von Frau Dr.Barbara Leisner immer aktuell.

Und natürlich gibt es auch noch das monatliche Smartfonia im SeniorenNetz Erlangen! Dieses Mal ist die „Berichterstattung“ über das letzte Smartfonia-Treffen am 20.Mai zwar nicht sehr zeitnah. Aber hier nun doch noch einige Impressionen vom letzten Treffen. Der von mir vorgestellte offline verwendbare Google Übersetzer hat im Spanienurlaub anschließend sehr gute Dienste geleistet! Auch die Möglichkeit, aus aufgenommenen Fotos (z.B. Schilder in einer Fremdsprache) Text zu extrahieren und übersetzen zu lassen, finde ich eine echte Hilfe bei der Bewältigung von Fremdsprachen-Problemen.

Anschließend beschäftigten wir uns mit den erweiterten Google-Einstellungen. Es lohnt sich, immer wieder mal nachzuschauen, welche Berechtigungen und Zugriffe das unterdessen allumfassende Google auf Ihr Smartphone oder Tablet hat. Danach sprachen wir über sog.Reinigungs-Apps. Damit kann man überflüssige Dateien und übriggebliebene Reste im Gerätespeicher mühelos entfernen lassen. ich habe gute Erfahrungen gemacht mit der AndroidApp CleanMaster. Natürlich braucht man für auch diese App eine gewisse Einarbeitungszeit, damit man genau weiss, was man tut!

Als Letztes vertieften wir uns in den Möglichkeiten von GoogleMaps Offline-Karten und schauten uns die Konkurrenz-App OsmAnd on- und offline an. Damit werden wir uns sicherlich beim nächsten Mal noch etwas näher beschäftigen wollen. Ein vorbereitetes Programm für diese Treffen erstelle ich schon seit Längerem nicht mehr. Die halbstündige Fragerunde am Anfang bietet anschließend „Programm“ genug, denn damit können wir uns anschließend sofort mit den eventuell aufgetretenen  Problemen beschäftigen. Einige interessante neue Apps habe ich natürlich immer dabei….

Etwas in eigener Sache: weil nach der Augen-OP in Januar zwar die allgemeine Sicht besser ist, aber leider dieser besonderen Bereich zwischen Nah und Fern noch nicht richtig definiert werden konnte, ist PC-Arbeit momentan kein Vergnügen und begrenze ich das auch aufs unbedingt Nötige. Das Samsung Tablet   GT-N8000 leistet gute Hilfe, ist mir aber für „echte“ Office-Arbeit doch noch etwas zu fummelig. Zu meiner Verblüffung wurde dieses nicht mehr ganz neue Gerät -für mich völlig überraschend- gestern auf den neuestens Stand gebracht mit Version 4.4.2 KitKat. Mal sehen, was das in der Praxis bedeutet und wie sich das mit dem AllshareCast Dongle verträgt. Meine erste Erfahrungen mit Chromecast waren leider nicht ganz so positiv. Darüber werde ich vielleicht beim nächsten Mal noch etwas sagen.

 

 

 

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Jetzt reise ich mit leichtem Gepäck, denn das Samsung Dongle und Androida bewähren sich in Smartfonia. Auch dieses Mal war wieder ein breitgefächertes Potential an Fragen, Anregungen und Hinweise vorhanden.

Am Einfachsten war noch die Frage nach der Verwendung von Multi-Window und wie man die manchmal doch lästige Seitenleiste mit dem Schnellzugriff verschwinden lassen kann.

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MultiWindow

Da durfte also Androida mal wieder zeigen, was sie alles kann. Im  AppDrawer (auf Deutsch Schubfach, siehe Bild) die Funktion „Multi-Window abwählen“ löst das Problem sofort. Aber manchmal ist die Funktion sehr hilfreich, dann lieber doch ganz rechts unten am Gerät die virtuelle Rücktaste ca.2 Sek. gedruckt halten. Danach waren wir gleich beim nächsten Thema, das allerdings heiße Diskussionen hervorrief.

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Schnellzugriff im Appdrawer

Wie verhindert man das unerwünschte Synchronisieren von Daten

Ich habe zwar eine entsprechende Anwendung My Data Manager (Play Store) gezeigt, aber sehr bald vertieften wir uns in die Frage, was wohl Vordergrund- und Hintergrunddaten seien und ob wir diese Prozesse, die so unbemerkt im Hintergrund ablaufen, irgendwie steuern können. Vor allem bei einem Datenvolumen von 200 oder 300 MB monatlich ist das natürlich wichtig zu wissen. Bei Einstellungen/Datennutzung fanden wir Interessantes. Nach einigem Experimentieren stellten wir fest, dass man durchaus etwas „machen“ kann, z.B. sollte man in Einstellungen/Datennutzung nach Anklicken bestimmter Apps ein Häkchen setzen bei Hintergrunddaten einschränken „Hintergrunddaten nur in mobilen Datennetzwerken deaktivieren. WLAN wird verwendet, wenn es verfügbar ist.“ Das bedeutet, dass wenn das Gerät im WLAN-Modus ist, Daten heruntergeladen werden können, aber nicht, wenn die Daten über das Mobilnetz abgerufen werden. Das schont das mobile Datenvolumen jedenfalls. Auch die automatische Sicherung von Fotos und Videos auf Google+ ist nicht für jeden Smartphone Benutzer sinnvoll. Noch drastischer ist die Methode, im Appdrawer (siehe Bild oben) das Sync auszuschalten und nur bei Bedarf zu verwenden. Das sollte man sich allerdings gut überlegen, denn natürlich werden dann auch Emails und andere Anwendungen nicht ständig aktualisiert, außerdem werden manche Apps nicht wie gewohnt reagieren. Als Letztes machten wir uns Gedanken über offline Übersetzungsmöglichkeiten. Wer im Ausland ein online ÜbersetzungsApp verwendet, bezahlt Roaming-Gebühren und das kostet viel Geld. Beim Google Übersetzer (Play Store) kann man nach der  Installation kostenlos Sprachpakete runterladen und offline verwenden. Eine feine Sache! In eigener Sache: Bedingt durch die Versionen- und Geräte-Vielfalt bei Android kann ich nie genaue Anleitungen geben, sondern nur Anregungen zum selber ausprobieren und erforschen. Viel Spaß und genügend Geduld dabei!

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Eine kleine Geschichte über Flughäfen, Smartphones und QR-Codes

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Seit einigen Monaten sind nicht nur  meine Online-Begleiterinnen Androida und Androidis sehr gefordert. Was sie alles können und unter Beweis stellen müssen ist außerordentlich vielfältig. Allerdings greife ich  aus verschiedenen Gründen für manches doch noch auf herkömmliche Übertragungs-Mittel wie Notebook oder Stick zurück.

Seit Nov. 2013 bin ich z. B. als Workshop-Referentin eingebunden in einer Vortragsreihe des IPG- Institut für Psychogerontologie (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg) „Ältere Menschen in der Mediengesellschaft“, Regionalkonferenzen für mehr gesellschaftliche Teilnahme (RegiKon). Diese Ganztages-Konferenzen fanden bis jetzt in  Nürnberg, Coburg und Augsburg statt, die nächsten Termine sind in Passau, Würzburg und Regensburg. Die Workshops sind am Nachmittag und die Themen weit gefächert. Vom „Ländlichen Raum im Wandel“ über „Facebook ohne Reue“ , oder „Pflegende Angehörige und Internet – Fenster zum Hof“ bis „Mobiles Internet mit Tablet nutzen“ und zu meinem Vortrag „Museen Online- Kunst im Internet“ spannt sich der Themen-Bogen. Es sind sehr interessante und spannende Begegnungen, denn zu dem Workshop kommen sowohl Teilnehmer, die sich „auskennen“, als auch Menschen ohne jede Interneterfahrung.

In  „Smartfonia“das monatliche Treffen von TN  mit fortgeschrittenem Smartphone- und Tabletwissen im SeniorenNetz Erlangen (SNE)  werde  ich nun das Reise-Notebook zuhause lassen! Denn mit Androidis ( Galaxy Note 10.1, Version 4.1.2) kann  ich  mühelos  mit  dem in einem früheren Beitrag schon ausgiebig beschriebenen Samsung Dongle und  der Einstellung „All Share Cast“  sämtliche Anwendungen auf  einem Fernsehgerät oder Beamer  spiegeln.

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Grafik: W.Warko

Deshalb durfte auch sie wieder mit  zur internationalen  Grundtvig-Konferenz „Mobile devices and Web 2.0 –  new perspectives in ICT for digital inclusion in Europe“,   Mobile 50+ dieses Mal weder in Finnland, noch in Litauen oder Türkei, sondern in Kiel, die Heimat von Senioren lernen online (SLO). Dort konnte sie mit Hilfe des Dongle zeigen, dass auch Samsung Anstrengungen unternimmt, dem iPad-Standard immer näher zu kommen.

Leider sind manche Geräte immer noch nicht kompatibel, bedingt durch die große Vielfalt an Geräten und Versionen. Das bleibt wohl noch auf längere Zeit das große Manko bei Android……

Und nun zu Androida (Galaxy S4 , Version 4.3). Mit der Einstellung „Screen Mirroring“ spiegelt sie Inhalte genauso zuverlässig. Aber sie  kann noch etwas anderes, wofür Androidis nun wirklich zu unhandlich ist. Sie öffnet mühelos Zugänge zu Flughäfen und dazu gehört folgende Geschichte:

CodeVon Air Berlin bekam ich am Vorabend meines Rückflugs von der Konferenz  eine“ E-Mail Check-in Einladung“. Nun stand mir im Hotelzimmer zwar Internet, aber natürlich kein Drucker zur Verfügung, um das normale online Web Check-in  (mit Ausdruck der Bordkarte also) in Anspruch zu nehmen. Als weiterer Link wurde mir aber das persönliche Mobile Check-in angeboten. Neugierig, wie ich bin, habe ich diesen Link aufgerufen und nach einigen Klicks befand sich auf mein Smartphone  eine E-Mail mit der Bordkarte als QR-Code – sogar in 2 Bildformaten – im Anhang. Diese habe ich dann vorsorglich heruntergeladen und abgespeichert. Siehe da, alles ging mühelos: QR Code gezeigt, vom  dementsprechenden Gerät scannen lassen und Simsalabim öffnete sich die Schranke!

Da waren wir beide sehr stolz und sind fast schwerelos nach Hause geschwebt. Es gibt noch eine Geschichte dazu, aber die werde ich vermutlich  im Audioformat fassen und demnächst verlinken.

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Unsere Smartfonia-Runde am 18. März  war nach der sog.  „Winterpause“ wieder gut besucht; die Herren waren allerdings unübersehbar  in der Überzahl. Es gab am Anfang natürlich Einiges an Wohl und Weh im Bezug auf Smartphone und Tablet zu berichten. Ich hatte mir für dieses Mal vorgenommen, die TN  noch etwas mehr für das Thema Sicherheit zu sensibilisieren und dazu 2 Apps und eine Anwendung gewählt.

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Eine Grafik von Wolfgang Wark

Die App Clueful (von Bitdefender) zeigt wie installierte Apps Ihre privaten Daten nutzen (oder/und  möglicherweise missbrauchen) und wie Ihre Privatsphäre generell behandelt wird. Die App kann keine Berechtigungen entziehen, sondern bietet nur die Möglichkeit der Deinstallation.

Daher habe ich anschließend die App Permission Manager gezeigt. Mit dieser App hat man die Möglichkeit bestimmte Vorgänge nicht zu zulassen – wobei man natürlich aufpassen sollte, dass die Anwendung nicht völlig lahmgelegt wird! Achtung:  die Android-Version 4.4  soll diese Möglichkeit nicht mehr  unterstützen! Jedenfalls scheint mir eine Beschäftigung mit dem  Thema  Privatsphäre sehr wichtig.

Deshalb kam anschließend die Messenger-Anwendung Threema zur Sprache. Bis jetzt war WhatsApp wohl die beliebteste Plattform für das „kostenlose“ Versenden von Nachrichten, das Übermitteln von Fotos etc. Nun ist WhatsApp aber von Facebook übernommen und generell scheint ein allgemeines Unbehagen über die weitere Verwendung privater Daten ( siehe oben!) um sich zu greifen.  Seit einiger Zeit etabliert sich nun am Markt eine neue Möglichkeit der sicheren End-to-End -Verschlüsselung. Die  Anwendung Threema aus der Schweiz kann man für ein kleines Entgelt im PlayStore herunterladen. Ich kann hier natürlich die genaue Vorgehensweise von Threema nicht erklären, dazu gibt es im Internet genügend Anleitungen. Selbstverständlich braucht man anschließend Kontakte, die das gleiche Verfahren benutzen……

Beim letzten Treffen hatte ich versprochen, mich mit dem sogenannten Samsung  „Dongle“ zu beschäftigen. Dieses  kleine Gerät ermöglicht die  Internet-Verbindung von  Samsung-Smartphone und -Tablet  auch mit Fernsehgeräten, die nicht mit W-LAN ausgestattet sind.  (Die Konkurrenz bietet eine solche Möglichkeit schon seit einigen Jahren mit seinem Gerät AppleTV)

Das Dongle ist eine Bereicherung, denn nun brauche ich mein Notebook nicht mehr mit zu schleppen zu Smartfonia , sondern stöpsele das Dongle  einfach am Beameranschluss an. Alle Anwendungen in Smartphone und Tablet werden detailgenau dargestellt. Als Nächstes steht wohl Miracast in den Startlöchern – damit sollen auch andere Android-Geräte diese Möglichkeit nutzen können.

Als Letztes noch einen Tipp, der sowohl für Mobilgeräten als auch für den PC anwendbar ist. Falls mal nichts mehr geht, versuchen Sie doch einfach mal dem Gerät sein „Futter“ zu entziehen. Ausschalten, Abdeckung abnehmen, Akku rausnehmen, einige Sekunden warten, Akku wieder einsetzen. Evtl. ist der Akku zu schwach geworden, dann natürlich Ersatz besorgen. Gleiches gilt für den PC. Dabei sollte man nicht nur die normale Stromunterbrechung, sondern auch den Akku entfernen. Sinn der Sache ist wohl die vollständige Energie-Entladung im Gerät. Natürlich kann ich nicht garantieren, dass anschließend alles wieder wie am Schnürchen läuft, aber der Versuch ist harmlos und hilft manchmal wirklich.

Was mir noch auffiel: jetzt kommen schon mehr TN nicht nur mit Smartphone, sondern auch mit Tablet ( kleine und große) zum Treffen.Damit erweitern sich auch die Möglichkeiten für gute Office-Lösungen, z.B. von Softmaker mit einem überzeugenden Präsentations App. Darüber in einem späteren Beitrag mehr Info.

 

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