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Am zweiten Tag der internationalen Konferenz in Canakkale hatten alle unsere Smartphone- und Tablet-Verwandte viel zu tun! Wir fuhren nämlich gemeinsam nach Troja, ungefähr 20 km von Canakkale entfernt. Troja, Truva, Troy, ein unerschöpfliches Thema für Archäologen. Natürlich hatten alle unsere Herrinnen und Herren zuhause schon Manches im Internet angeschaut – das ist sowieso Androidis‘ Spezialgebiet. Sie sagt: „bei mir sieht man wenigstens etwas. Du mit deinem 10 cm-Bildschirmchen bist ja nur eine halbe Portion“. So was muss ich mir gefallen lassen!
GuideAber zurück nach Troja….Dort erwartete uns Mustafa Askin, seit vielen Jahren engagierter und passionierter Guide in Troja.
Nun ist Troja nicht leicht zu „entziffern“, wenn man sich vor Augen führt, wie viele Schichten verschiedener Städten hier im Laufe der Jahrtausende durch Erdbeben, Feuer und Gewalt durch einander gewürfelt worden sind. Mir wurde ganz warm vom vielen Fotografieren – meine Herrin schein übrigens jetzt begriffen zu haben, dass ihr Daumen auf meinem Display nichts zu suchen hat.

Mustafa konnte wunderbar erzählen und so erschienen vor unseren geistigen Linsen intakte Wehrmauern und wir „sahen“ wie das Trojanische Pferd in die Stadt Einzug halten konnte.

PferdMustafa meinte zwar, das Ganze könne ein homerischer Mythos sein, aber ich habe es gesehen und fotografiert – das echte Trojanische Pferd!

Einer der Aufgaben nach dieser Konferenz wird für SLO die Erstellung eines E-Books sein; den Namen haben wir schon: Troy of Mustafa!

Nach diesem Besuch einer der faszinierendsten Stätten des Altertums holte uns bald die Gegenwart wieder ein.

Wir besichtigten unter anderem eine Schule, wo Schülern die Möglichkeit geboten wird, im Unterricht mit Tablets zu arbeiten – auch eine ausgefeilte Whiteboard-Technologie wurde gezeigt. Richtiges e-learning also. Da war ich dann doch etwas neidisch, denn dafür bin ich, Androida, nun wirklich nicht geschaffen.

Sollte ich gedacht haben, nun wäre der Tag lang genug gewesen und der Eindrücke schon fast zu viel, wurde ich abends eines Besseren belehrt. Nun schlug die Stunde der westeuropäischen Archäologie! Alle Teilnehmergruppen, also aus Schweden, Finnland, Litauen und Deutschland hatten für diesen Abend einen Vortrag über archäologische Funde im jeweiligen Land vorbereitet. Wir trafen uns wieder in dem idyllischen Garten, wo schon am Abend vorher der türkische Vortrag über Troja stattgefunden hatte. Das war alles sehr interessant, aber mein armes Display spürte, dass die Kraft langsam nachließ und ich unbedingt an meiner Lebensleine angeschlossen werden sollte. Und so endete der zweite Tag.
Fortsetzung folgt

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