Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘SLO’ Category

Senioren lernen online, Mobile 50+ und wir

Da muss ich wohl zuerst mal näher erklären, um was es bei dem Begriff Mobile 50+ geht. Die genaue Bezeichnung habe ich von  Horst Sievert von senioren-lernen-online so übernommen:

Seit 2012 nimmt SLO an dem 2-jährigen internationalen Projekt „Mobile devices and Web 2.0 – new perspective in ICT for digital inclusion in Europe“, kurz: mobile 50 + -, teil. Ziel des Projektes ist die gegenseitige Information über den Einsatz von mobilen Geräten, wie Smartphones, Tablets und eBook-Reader, in verschiedenem Alter und verschiedenem sozialen Umfeld und Geschlecht in Europa.

Besser können sogar wir zwei es nicht formulieren!

meerNun, da waren wir in Canakkale  ja ganz richtig am Platz, denn wir trafen 30 Smartphone- und Tablet-Verwandte aus Litauen, Schweden, Finnland und der Türkei!  Schon der Flug nach Istanbul und die anschließende Fahrt nach Canakkale waren für uns ein Erlebnis. Ich  durfte fotografieren und Androidis konnte vorab  schon mal zeigen, was sie an Büroarbeit leisten kann.
ipadia_resizedUnsere Nachbarin war ein kleines Ipadia, (Dank an @hamster44!) ,das sah auch richtig toll aus und war schon recht fleißig beim Twittern.

Am ersten Tag der Tagung war es für uns recht spannend, denn wir hatten uns mit einer besonderen App zu beschäftigen. Was für uns ein Spiel war, schien  unserer Herrin offensichtlich mehr zu bedeuten. Die App heißt Flick und soll Daten blitzschnell zwischen uns und unseren Verwandten hin und her schieben können.

flick_1 Jedes Mal, wenn wieder so eine unbekannte Datei angeflogen kam, wurde mir etwas mulmig und auch Androidis sagte: „hör mal, bluetooth oder wifi-direkt sind mir irgendwie lieber“. Vermutlich sind wir doch noch sehr  altmodisch! Es war  sehr interessant, vor allem als Androidis eine Tabelle zugeschickt bekam, die nur sie öffnen konnte! Das war uns eine große Ehre und auch eine Genugtuung, denn Sie wissen ja, zwischen Verwandten gibt es immer mal Kontroversen und die sind  zwischen uns Androiden und der wohlhabenden Verwandtschaft  recht ausgeprägt.  .

 

Es gab so viel zu hören und zu sehen auf dieser internationalen Tagung. Mit einem Vortrag über Troja wurden wir auf das Thema der Begegnung eingestimmt. (Alle Projektteilnehmer/Innen sollen unter anderem ein e-book zu dem Thema erstellen und Beiträge (englisch) schreiben, darüber später bestimmt mehr). Danach konnten wir uns etwas ausruhen, denn  nun musste unsere Herrin gut zuhören, weil die Gruppen ihre Arbeit der letzten Monate vorstellten. Es war eine große Vielfalt an Ideen. Glücklicherweise wird  das alles gut dokumentiert und wird demnächst veröffentlicht.

Pferd_1Mittags machten wir eine Stadtbesichtigung und dort sahen wir ein wahrlich furchterregendes Pferd! Von unserem sehr kompetenten türkischen Organisator Oral Kaya erfuhren wir, dass dies nur ein  Filmrequisit ist, gar nicht das echte Trojanische Pferd. Da waren wir wieder beruhigt!

Am Abend  nahm meine Herrin nur mich mit,  Androidis ist wohl doch etwas zu schwer um dauernd mitgeschleppt zu werden….  Später war ich zu Gast in einem archäologischen Meeting. Es wurde über die neueren Ausgrabungen in Troja gesprochen. Ein romantischer Innenhof, herrlich für mich zum fotografieren – leider hatte meine Herrin dauernd ihren Daumen auf meinem Display und wunderte sich, dass ich zoomte und zoomte und einfach kein Foto machen konnte. Sie kennt mich noch nicht gut genug. Wir sind allerdings erst seit einem Monat zusammen, deshalb übe ich momentan noch etwas Nachsicht.

Jetzt scheine ich sie beleidigt zu haben, denn sie sagt, sie werde den nächsten Beitrag wohl lieber selber schreiben, sie müsse sich nicht alles von uns gefallen lassen!

Fortsetzung folgt

Read Full Post »

Kunst im Internet

Vor einiger Zeit habe ich  schon einmal in diesem weblog einen Audio-Artikel über Museen Online veröffentlicht. Da ging es mir aber mehr darum, den Zugang zu verschiedenen Museen aus aller Welt und die unglaubliche Vielfalt  der Angebote zu zeigen.

Im Laufe dieses Jahres kam ich allerdings zu der Überzeugung, dass Schriftliches allein nicht genügt, um diesem interessanten Thema gerecht zu werden. Und so entstand die Idee, für  SeniorenNetz Erlangen SNE einen Vortrag vorzubereiten mit dem Schwerpunkt  „Durch Vergrößerungs-Techniken näher zum Kunstwerk“.  Mit den jetzigen Möglichkeiten der Powerpoint-Technologie ist die Einbindung und Darstellung von komplexen Webseiten am PC,  Notebook und Beamer kein Problem mehr

Durch  die Teilnahme am Kunststammtisch von Barbara Leisner von Senioren Lernen Online SLO habe ich mich immer mehr für das Thema Kunst im Internet  begeistert. Vor allem die verschiedenen Techniken zur Vergrößerung einzelner selbst definierten Ausschnitten finde ich sehr interessant.

Nun traf es sich gut, dass ich gerade in Amsterdam gewesen war und dort auch das neu eröffnete Rijksmuseum besuchte. Es drängelten sich mindestens 10 Reihen Kunstbeflissene vor Rembrandts  „Nachtwache“! Das ganze Museum war brechend voll. Es ist mir ein Rätsel, wie man unter solchen  Umständen zu einem irgendwie befriedigenden Kunstgenuss kommen kann. Da stand mein Entschluss fest: Ein Vortrag über Kunst im Internet muss her!

Im Internet findet  man Digitale Museen und Virtuelle Museen. Die Unterscheidung zwischen den beiden Darstellungsformen ist deutlich definiert. Ein Digitales Museum ist die Web-Präsenz eines Museums, das auch online Information und Bildung  vermitteln will. Es bildet Bestände wirklicher  Museen ab – wobei es nicht zwingend erforderlich ist, dass der ganze Bestand digitalisiert ist.  Auch gibt es Digitale Archive, die vornehmlich der Forschung dienen.

Ein Virtuelles Museum ist eine Sammlung von Kunstwerken aus aller Welt, die nach bestimmten Kriterien zusammengeführt und online gezeigt werden. Ein prominentes Beispiel dafür ist  das Google Art Project. Hier gibt es zu jedem Objekt eine Verlinkung zum Museum,  in dessen Besitz das Kunstwerk ist.

Kunst im Internet Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Techniken zur Vergrößerung erforderte aber eine genaue Analyse meiner Vorgehensweise. Vom einfachen Klick  bis zu komplizierten Vorgaben wie die Anwendung von 360° Panorama-Technologie wird in den Digitalen und Virtuellen Museen nämlich alles geboten!

Der Vortrag fand am 2. Juli 2013 im SNE-Mehrzweckraum statt.  Es waren dreißig am Thema Interessierte Personen anwesend. In kürzester Zeit kam eine Diskussion über Vorteil oder Nachteil digitaler Museen zustande. Die vorgebrachten Meinungen deckten sich weitgehend mit meinen Recherchen im Internet. Die Vorteile überwiegen, weil die online-Besucher des digitalen Museums mit den  Museumsexponaten in Kontakt treten und sich aktiv informieren können.

Natürlich ersetzt ein digitales Abbild nicht die Wirklichkeit eines realen Kunstwerks, aber bedingt durch die angebotenen erweiterten Informationen,  ist es trotzdem möglich, das Werk und den Künstler besser verstehen zu lernen. Wenn man später dann die Möglichkeit hat, ein solches Kunstwerk im realen Museum zu besichtigen, hat man eine viel bessere Grundlage zur Auseinandersetzung mit den gezeigten Werken. Oft ist es in einem Museum mit berühmten Kunstwerken sehr voll. Dann bekommt  der einzelne Besucher leider kaum Zeit, sich wirklich mit dem Werk vertraut zu machen, Daher ist eine Online-Vorbereitung eines Museumsbesuches sehr empfehlenswert.

Vom einfachen Klick bis zu den komplexen  Darstellungsmethoden der großen Museen der Welt konnte ich während des Vortrags die verschiedenen Vergrößerungs-Techniken vieler Museen zeigen.

Nach zwei Stunden intensiver Mitarbeit waren die Teilnehmer davon überzeugt, dass für Museen die  Internet-Präsenz  eine große Bereicherung ist. Die Auseinandersetzung mit Kunst Online macht viel Freude  und ist bestimmt intensiveren Recherchen wert.

Read Full Post »

Mein Smartphone und das tägliche Leben

Heute wurde  mir mal wieder so richtig bewusst, wie sehr doch Smartphone und Tablet mein Leben bereichern. Deshalb habe ich diese Audio-Aufnahme gemacht. Mit Android- „Bordmitteln“, wie es sich in diesem Falle gehört!

[audio http://jowa2908.podspot.de/files/Androidphone.mp3]

Aufgenommen auf  Android, Version 2.3.3 mit dem Hi-Q MP3 Recorder

Read Full Post »

Kreativität ist etwas Wunderbares!

Aber wir können nicht alle so kreativ sein! Ich z.B. werde schon ganz nervös, wenn ich ein Fotobearbeitungs-Programm nur anklicke…Dafür arbeite ich sehr gerne mit Audio und habe dabei dann auch genügend Geduld. Auch Experimente mit Malwerkzeugen finde ich manchmal entspannend. Hier ein kleines Beispiel, was man mit Sumo Paint – in diesem Fall auf dem Tablet -machen kann.

Brücke

Am notebook verwende ich Audacity zum Erstellen von mp3. Das iPad bietet außerdem mit der App GarageBand  eine großartige Möglichkeit Musikstücke zu entwerfen. Überhaupt bietet  Apple auf dem Gebiet momentan mehr als Android; ich hoffe, dass sich das demnächst ändert!

Und natürlich möchte man nicht in den luftleeren Raum hinein kreativ sein und deshalb haben einige begeisterte Anhänger des SLO vor einigen Jahren ein Audioblog ins Leben gerufen: HIER REDEN WIR  Weil bald Weihnachten ist, beschäftigen wir uns mit dem Thema „Wie erlebten wir früher Weihnachten – Weihnachten einst und jetzt. Hören Sie doch mal rein, es gibt da viel zu entdecken.

Auch das weblog WIE GEHT DAS? bietet uns ein Forum für alles, was wir als Gruppe gemeinsam ausprobieren. Eine sinnvolle Ergänzung zu meinen sonstigen kreativen Aktivitäten. z.B. Ein E-Book erstellen oder umwandeln mit den Programmen Sigil und Calibre.

Ob Sie es glauben oder nicht… auch Tabellen erstellen kann kreativ sein! Momentan beschäftige ich mich  mit den vielen Möglichkeiten von Google Drive. Gemeinsam „in der Wolke“ Tabellen bearbeiten und dabei lernen, wie man auf iPad und Android interessante Formeln eingibt, ist interessant und eine Herausforderung für die grauen Zellen, die im Alter jede Menge Futter brauchen um flexibel zu bleiben!

tabelle_500

Bestimmt bin ich auf manches noch nicht eingegangen. Die Pflege dieses Weblogs kostet ja auch Zeit und erfordert Überlegung. Außerdem lerne ich hierbei auch immer wieder Neues. Jetzt kann ich sogar neben den Grafiken schreiben, allerdings brauchte ich dafür html und damit arbeite ich normalerweise nicht!

Read Full Post »

wordle2

Dieses wordle ist mein Gedanken-Potpourri der letzten Wochen. Ich spiele nicht sinnlos mit  meinem notebook, smartphone oder tablet herum, wirklich nicht!  Und deshalb fasse ich jetzt mal einige Gedanken in dieser kleinen Wolke zusammen.

Vielleicht fragen Sie sich : was ist denn eigentlich Google Drive und was mögen Hangouts wohl sein? Auch Pocket, Mobil 50+ und Smartfonia sind bestimmt nicht jedermann geläufig. Natürlich kann ich hier nicht alles haarklein erklären, aber einige Überlegungen zu diesem Potpourri möchte ich hier doch äußern.

Google Drive ist ein Online-Speicher für Dateien. Gerade eben habe ich z.B. mit meinem PC dieses wordle erstellt und anschließend in Google Drive hochgeladen. Jetzt sitze ich am (kleineren) notebook und kann das Bild aus Drive sofort wieder hochladen ohne USB-Stift oder Ähnliches bemühen zu müssen. Hangouts (das heißt soviel wie „herumlungern“ ) werden neuerdings von Google angeboten.  Es ist integriert im Sozialen Netzwerk von Google+.  Hiermit können mehrere Teilnehmer per Video mit einander in Kontakt treten, sogar Bildschirm-Übertragungen sind möglich! Mit der Chromebrowser-Erweiterung Pocket kann man interessante Webseiten speichern und später offline lesen.

Mobile50+-ist ein im Oktober gestartetes europäisches Grundvig-Projekt. Näheres dazu findet man hier .Einer der Initiatoren ist der unermüdliche  Horst Sievert, der nicht nur mich regelmäßig mit neuen Anregungen motiviert und begleitet.Das Hauptthema hierbei ist die sinnvolle Verwendung von Mobilen Geräten, gerade auch für Ältere, ein Thema, dass mich persönlich auch sehr fasziniert.

SmartfoniaGerät_100Ja und dann Smartfonia. Seit Anfang 2012 beschäftige ich mich auch im SeniorenNetz Erlangen zunehmend mit dem Einsatz von smartphones  und 7 Zoll Tablets auf Androidbasis und weil ich das erworbene Wissen natürlich nicht für mich behalten möchte, habe ich Kurse gegeben und workshops abgehalten. Daraus ist dann im Herbst die Idee der Smartfonia-Runde entstanden. Irgendwann werde ich bestimmt etwas eingehender darüber berichten!

Aber man kann sich vielleicht vorstellen, wie sich manchmal diese viele verschiedenen Programme und Vorgänge  in meinem Hirn „verknoten“ und deshalb habe ich als Ausgleich noch Weihnachten hinzugefügt!

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »