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Bericht von Smartfonia am 17. September 2013

SmartfoniaGerät_100Die Sommerpause ist beendet und im SeniorenNetz Erlangen (SNE)  finden sich wieder in vielen Gruppen die interessierten Teilnehmer ein. So auch bei Smartfonia. Es waren in den vergangenen Ferienwochen genügend Fragen zur Smartphone-Nutzung aufgetaucht!  Bedingt durch die vielen kursierenden Android-Versionen kann es uns nie langweilig werden, denn nur durch Suchen und Vergleichen können wir Unterschiede feststellen.

Ich hatte diesmal 2 neue Geräte zum Vorführen dabei – ein Smartphone mit der Version 4.2.2 und das Tablet Galaxy Note 10.1 mit der Version 4.1.2 und war naturgemäß noch nicht richtig eingearbeitet, dafür waren sie einfach noch zu kurz in meinem Besitz. (Geburtstagsgeschenke!!)  Die Arbeit mit dem S-Pen zum Beispiel war mir noch völlig ungewohnt. Deshalb  war es ganz wichtig, dass wir uns mal etwas näher mit dem Thema „Info zum Gerät“ beschäftigten.

Wir haben festgestellt, dass zu einigen Bereichen noch viel Beratungs- und Informationsbedarf besteht. Eine kleine Auswahl unserer Themen, mit deren Auswirkungen  wir uns in nächster Zeit auseinandersetzen werden:

LookOut  Security und  andere Möglichkeiten zur Daten-Fernlöschung bei Verlust etc.

Google+ als Datensammler und wie und wo man diese Daten einsehen kann

E-Mail: IMAP Einstellungen

Drucken aus der Cloud mit Smartphone und Tablet

 Verschiedene Möglichkeiten von File Transfer (BlueTooth, Wifi-Direct, NFC etc.)

VPN ( Virtual Private Networks) beim Verwenden von öffentlichen Hotspots

Genug zu tun also! Natürlich wird erwartet, dass die TN auch eigene Beobachtungen und Erfahrungen mit einbringen, um so einen lebendigen Austausch zu ermöglichen.

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Am zweiten Tag der internationalen Konferenz in Canakkale hatten alle unsere Smartphone- und Tablet-Verwandte viel zu tun! Wir fuhren nämlich gemeinsam nach Troja, ungefähr 20 km von Canakkale entfernt. Troja, Truva, Troy, ein unerschöpfliches Thema für Archäologen. Natürlich hatten alle unsere Herrinnen und Herren zuhause schon Manches im Internet angeschaut – das ist sowieso Androidis‘ Spezialgebiet. Sie sagt: „bei mir sieht man wenigstens etwas. Du mit deinem 10 cm-Bildschirmchen bist ja nur eine halbe Portion“. So was muss ich mir gefallen lassen!
GuideAber zurück nach Troja….Dort erwartete uns Mustafa Askin, seit vielen Jahren engagierter und passionierter Guide in Troja.
Nun ist Troja nicht leicht zu „entziffern“, wenn man sich vor Augen führt, wie viele Schichten verschiedener Städten hier im Laufe der Jahrtausende durch Erdbeben, Feuer und Gewalt durch einander gewürfelt worden sind. Mir wurde ganz warm vom vielen Fotografieren – meine Herrin schein übrigens jetzt begriffen zu haben, dass ihr Daumen auf meinem Display nichts zu suchen hat.

Mustafa konnte wunderbar erzählen und so erschienen vor unseren geistigen Linsen intakte Wehrmauern und wir „sahen“ wie das Trojanische Pferd in die Stadt Einzug halten konnte.

PferdMustafa meinte zwar, das Ganze könne ein homerischer Mythos sein, aber ich habe es gesehen und fotografiert – das echte Trojanische Pferd!

Einer der Aufgaben nach dieser Konferenz wird für SLO die Erstellung eines E-Books sein; den Namen haben wir schon: Troy of Mustafa!

Nach diesem Besuch einer der faszinierendsten Stätten des Altertums holte uns bald die Gegenwart wieder ein.

Wir besichtigten unter anderem eine Schule, wo Schülern die Möglichkeit geboten wird, im Unterricht mit Tablets zu arbeiten – auch eine ausgefeilte Whiteboard-Technologie wurde gezeigt. Richtiges e-learning also. Da war ich dann doch etwas neidisch, denn dafür bin ich, Androida, nun wirklich nicht geschaffen.

Sollte ich gedacht haben, nun wäre der Tag lang genug gewesen und der Eindrücke schon fast zu viel, wurde ich abends eines Besseren belehrt. Nun schlug die Stunde der westeuropäischen Archäologie! Alle Teilnehmergruppen, also aus Schweden, Finnland, Litauen und Deutschland hatten für diesen Abend einen Vortrag über archäologische Funde im jeweiligen Land vorbereitet. Wir trafen uns wieder in dem idyllischen Garten, wo schon am Abend vorher der türkische Vortrag über Troja stattgefunden hatte. Das war alles sehr interessant, aber mein armes Display spürte, dass die Kraft langsam nachließ und ich unbedingt an meiner Lebensleine angeschlossen werden sollte. Und so endete der zweite Tag.
Fortsetzung folgt

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Kunst im Internet

Vor einiger Zeit habe ich  schon einmal in diesem weblog einen Audio-Artikel über Museen Online veröffentlicht. Da ging es mir aber mehr darum, den Zugang zu verschiedenen Museen aus aller Welt und die unglaubliche Vielfalt  der Angebote zu zeigen.

Im Laufe dieses Jahres kam ich allerdings zu der Überzeugung, dass Schriftliches allein nicht genügt, um diesem interessanten Thema gerecht zu werden. Und so entstand die Idee, für  SeniorenNetz Erlangen SNE einen Vortrag vorzubereiten mit dem Schwerpunkt  „Durch Vergrößerungs-Techniken näher zum Kunstwerk“.  Mit den jetzigen Möglichkeiten der Powerpoint-Technologie ist die Einbindung und Darstellung von komplexen Webseiten am PC,  Notebook und Beamer kein Problem mehr

Durch  die Teilnahme am Kunststammtisch von Barbara Leisner von Senioren Lernen Online SLO habe ich mich immer mehr für das Thema Kunst im Internet  begeistert. Vor allem die verschiedenen Techniken zur Vergrößerung einzelner selbst definierten Ausschnitten finde ich sehr interessant.

Nun traf es sich gut, dass ich gerade in Amsterdam gewesen war und dort auch das neu eröffnete Rijksmuseum besuchte. Es drängelten sich mindestens 10 Reihen Kunstbeflissene vor Rembrandts  „Nachtwache“! Das ganze Museum war brechend voll. Es ist mir ein Rätsel, wie man unter solchen  Umständen zu einem irgendwie befriedigenden Kunstgenuss kommen kann. Da stand mein Entschluss fest: Ein Vortrag über Kunst im Internet muss her!

Im Internet findet  man Digitale Museen und Virtuelle Museen. Die Unterscheidung zwischen den beiden Darstellungsformen ist deutlich definiert. Ein Digitales Museum ist die Web-Präsenz eines Museums, das auch online Information und Bildung  vermitteln will. Es bildet Bestände wirklicher  Museen ab – wobei es nicht zwingend erforderlich ist, dass der ganze Bestand digitalisiert ist.  Auch gibt es Digitale Archive, die vornehmlich der Forschung dienen.

Ein Virtuelles Museum ist eine Sammlung von Kunstwerken aus aller Welt, die nach bestimmten Kriterien zusammengeführt und online gezeigt werden. Ein prominentes Beispiel dafür ist  das Google Art Project. Hier gibt es zu jedem Objekt eine Verlinkung zum Museum,  in dessen Besitz das Kunstwerk ist.

Kunst im Internet Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Techniken zur Vergrößerung erforderte aber eine genaue Analyse meiner Vorgehensweise. Vom einfachen Klick  bis zu komplizierten Vorgaben wie die Anwendung von 360° Panorama-Technologie wird in den Digitalen und Virtuellen Museen nämlich alles geboten!

Der Vortrag fand am 2. Juli 2013 im SNE-Mehrzweckraum statt.  Es waren dreißig am Thema Interessierte Personen anwesend. In kürzester Zeit kam eine Diskussion über Vorteil oder Nachteil digitaler Museen zustande. Die vorgebrachten Meinungen deckten sich weitgehend mit meinen Recherchen im Internet. Die Vorteile überwiegen, weil die online-Besucher des digitalen Museums mit den  Museumsexponaten in Kontakt treten und sich aktiv informieren können.

Natürlich ersetzt ein digitales Abbild nicht die Wirklichkeit eines realen Kunstwerks, aber bedingt durch die angebotenen erweiterten Informationen,  ist es trotzdem möglich, das Werk und den Künstler besser verstehen zu lernen. Wenn man später dann die Möglichkeit hat, ein solches Kunstwerk im realen Museum zu besichtigen, hat man eine viel bessere Grundlage zur Auseinandersetzung mit den gezeigten Werken. Oft ist es in einem Museum mit berühmten Kunstwerken sehr voll. Dann bekommt  der einzelne Besucher leider kaum Zeit, sich wirklich mit dem Werk vertraut zu machen, Daher ist eine Online-Vorbereitung eines Museumsbesuches sehr empfehlenswert.

Vom einfachen Klick bis zu den komplexen  Darstellungsmethoden der großen Museen der Welt konnte ich während des Vortrags die verschiedenen Vergrößerungs-Techniken vieler Museen zeigen.

Nach zwei Stunden intensiver Mitarbeit waren die Teilnehmer davon überzeugt, dass für Museen die  Internet-Präsenz  eine große Bereicherung ist. Die Auseinandersetzung mit Kunst Online macht viel Freude  und ist bestimmt intensiveren Recherchen wert.

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GPS vorne!

Beim letzten Smartfonia Treffen im SeniorenNetz Erlangen am 16. April 2013 habe ich eine kleine Umfrage gehalten. Ich wollte unter anderem gerne wissen, wie die TN ihr Smartphone einsetzen. Zunächst stellte sich heraus, dass bis auf 1 TN sich überhaupt niemand mehr ein Leben ohne Internet vorstellen kann. Auch die Frage, ob man längere Zeit ohne Smartphone leben könnte, löste unglaubliches Staunen aus. NATÜRLICH NICHT, das brauche ich doch täglich, war die fast einhellige Meinung. Eine Umfrage mit 12 TN ist nicht gerade repräsentativ, aber weil die meisten Anwesenden  60+ und älter sind, fand ich das Ergebnis doch beachtenswert. Aber die große Überraschung folgte, als ich danach fragte, welche Anwendungen besonders beliebt seien.

Da wurde  als ganz wesentliches Smartphone-Merkmal  (außer Telefonieren natürlich) die Möglichkeit der Navigation unter Verwendung des bordeigenen GPS genannt. Eine diesbezügliche Nachfrage meinerseits ergab dann, dass fast alle TN regelmäßig sehr mobil im In-und Ausland unterwegs sind.

wordleNavigation (im weitesten Sinne, also auch mit Bahn-Bus- und Airline -Apps), Maps und GPS standen eindeutig an erster Stelle. Danach folgten Mail, Skype, Wetter, Nachrichten, Fotos, damit verbunden Verwendung der Dropbox, Wörterbücher und Spracheingabe.  Das Interesse an die Verwendung von Mobilen Hotspots und Offlinekarten wurde geäußert. Auch die Umwandlung von Sprachaufnahmen in mp3 wird demnächst sicherlich ein Thema sein. Was gänzlich fehlte, war das Interesse an Office Anwendungen und außer für Skype-Familiengespräche konnte ich keine große Begeisterung für Soziale Netzwerke entdecken.

Weil ich bis jetzt noch keine gangbare Methode gefunden habe, die Verwendung und Handhabung des Tablets Nexus 7 mit der Version 4.4.2 am Beamer zu zeigen, werde ich mich also weiterhin mit sämtlichen Android-Versionen (von 2.2 bis 4.2.1 – und dazwischen liegen Welten!) auseinandersetzen dürfen. Dabei ist auch die immer noch wachsende Anzahl Smartphone-Hersteller – mit ihren eigenen Geräten-Oberflächen etc. – eine Herausforderung.

Na ja, so bleibt das Gehirn auf Trab……

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„Internet, Smartphone &Co – eine Informationsveranstaltung für die Generation 50plus“  – Überschrift einer Veranstaltung des Landratsamts Erlangen am 12. April

Nach der Begrüßung der fast hundert Teilnehmer aus dem Landkreis Erlangen durch  Landrat Eberhard Irlinger  und  Moderatorin Frau Petra Nossek-Bock von Magazin sechs+sechzig sprach Paul Held (Uni Erlangen) über das Thema „Neue Medien sinnvoll nutzen“.

Anschließend wurden den Teilnehmern in 4 Workshops verschiedene Möglichkeiten der Teilhabe an Web 2.0 näher gebracht. Meine Vortrags-Themen waren „Soziale Netzwerke und Kommunikation im Internet – das Mobile Web mit Smartphones sinnvoll nutzen“. Die Themen meiner Mitstreiter vom SeniorenNetz Erlangen lauteten  „Mobiles Internet mit iPad und iPhone“ und „Kaufen und Verkaufen im Internet“. Als 4. Workshop gab es Informationen von Frau Gisela Gominski, Seniorenbeirat Hemhofen, zu Picasa.

Weil diese Workshops parallel stattfanden, werde ich nur darüber berichten können, welche  Erfahrungen ich bei meinem Workshop gemacht habe.

Zunächst zeigte ich eine vorbereitete PPT mit der Überschrift „Soziale Netzwerke verstehen“ Dabei konnte ich mit den 24 TN sofort in einen interessanten Dialog  treten, denn niemand hatte Erfahrung mit  z.B. Facebook, Feierabend.de, Skype oder Twitter! Und so kam es, wie es kommen musste: GEFAHREN, überall GEFAHREN. Vorneweg natürlich Facebook…..ich hoffe sehr, dass ich im Laufe dieses Nachmittags bei den TN diese Angst ein wenig habe relativieren können.

Nun darf ich mich mal wieder in aller Form bei SLO bedanken, weil ich ohne das Wissen und die Erfahrungen mit  diesem Online-Netzwerk diesen Vortrag so nicht hätte halten können. Denn nach der Vorstellung verschiedener Netzwerke – damit verbunden die Frage: welches Netzwerk wähle ich als Anwender  –  dazu weitergehende  Informationen über Datenschutz etc. konnte ich in Facebook, Skype und Twitter zeigen, was Netzwerke jenseits von Gefährdung und bloßem Zeitvertreib leisten.

Dass man unter Zuhilfenahme von  Skype gemeinsam in ein Museum gehen kann und dabei von einer Kunsthistorikerin begleitet wird, war  für alle TN eine große Überraschung. (Danke, Barbara!).

In  Facebook habe ich die Möglichkeit der (geschlossenen) Gruppenzugehörigkeit gezeigt und was in diesen Gruppen stattfindet an Online-Wissensvermittlung – ich denke, das alles war den TN völlig neu.

Bei  Twitter äußerten die TN die einhellige Meinung, dass es sich hier nur um leeres Alltags- Geschwätz handelt (Ich gehe jetzt mit dem Hund spazieren/ trinke gerade Kaffee, etc.).Diese Einwände konnte ich mit einem gezielten Griff in meine Twitterliste (Danke Horst und Ursel!) entgegentreten.

Als Netzwerk mit deutschem Datenschutz stand  dann noch Feierabend.de zur Diskussion. Auf diese breitgefächerte Plattform habe ich im Laufe der Zeit  in der Gruppe Literatur sehr interessante Erfahrungen gemacht. (Danke, muscari!)

Natürlich konnte ich in diesen nicht ganz zwei Stunden nur Anregungen zum besseren Verständnis der Materie  geben, denn auch die Verwendung von Apps aufs Smartphone sollte den TN  näher gebracht werden.  Im Rahmen der verbliebenen  Zeit  habe ich unter anderem die Themen Netzwerke, Mail, E-book, Memo mit Spracheingabe, QR-Code und Online Zeitungen angesprochen und Beispiele am Beamer gezeigt.

Im abschließenden  Plenum wurden die Erfahrungen der 4 Vortragenden in kurzen Interviews – durchgeführt von  Frau Nossek-Bock –  zusammengefasst.

Allgemeines Fazit: es besteht noch sehr viel Beratungsbedarf bei den Älteren!

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