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Smartphone, eineMaske, Münzen

Als vor Jahren in Deutschland die Bezeichnung „Handy“ für das Smartphone populär wurde und danach als Begriff Eingang in der Alltagssprache fand, war ich einigermaßen entrüstet. Außer in Deutschland wird dieses Wort nirgends für ein Smartphone verwendet. Deshalb habe ich damals beschlossen, eine andere Bezeichnung zu verwenden und fand nach langem Nachdenken „Mobi“ am besten geeignet.

Als Nächstes war dann die jetzt überall verlangte „Maske “ an der Reihe. „Maske“ hat für mich einen negativ besetzten Klang. Logisch, denn vor der Pandemie war das Tragen von Masken explizit verboten und fiel unter das Vermummungsverbot. Das Wort Mund-Nasen-Schutz ist ein richtiger Zungenbrecher, das wollte ich mir dann doch nicht antun. Glücklicherweise hat der Volksmund schon allerlei passende Bezeichnungen gefunden, zuviel um sie hier zu nennen, stellvertretend mal zwei, die mir besonders gut gefallen haben: „Snutenpulli“ im Norden, „Wafflrollo“ im Süden. Aber für mich fand ich die „MuNa“ am passendsten, weil nur aus 2 Silben bestehend.

Und jetzt Hand aufs Herz: wie oft sind Sie schon aus dem Haus gegangen ohne FFP2 Maske oder ohne Smartphone zum Nachweisen des Impfstatus?! Ich habe dafür den passenden „Vergess mich nicht“ Slogan gefunden, wie Sie oben sehen können. Immer bevor ich aus dem Haus gehe, murmele ich vor mich hin:

Mobi, MuNa und Money

Und siehe da, es funktioniert!

Johanna Warko

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Das neue eBook von Senioren lernen online SLOist fertig !

Eine Wetterfahne mit Beschriftung über CO2 Sensoren und andere IoT Beiträge
Titelbild, erstelt von W. Warko

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte! In diesem eBook werden alle dargestelltenThemen ausführlich besprochen. Von der CO2 Ampel bis zu komplizierten Anwendung wie z.B zur Sprachausgabe „Der Briefkasten ist voll“!

Zum Titelbild möchte ich noch Folgendes sagen: Es wurde entworfen und in Szene gesetzt von Wolfgang Warko, der viele Jahre für das SeniorennetzErlangen Titelbilder fürs SNE-Magazin erstellt hat. Alle Icons und beschriftete Fahnen sind seine eigenen Entwürfe …..

Wer sich in den vergangenen Jahren mit diesem Blog etwas näher befasst hat, wird sich vielleicht daran erinnern, dass ich dem Internationalen Projekt Erasmus+ schon einige Blogbeiträge gewidmet habe.

Auch am neuesten Projekt mit dem sehr sperrigen Titel „ICT CS – why not culture and creativity for seniors“ darf ich mitarbeiten. Weil wir bei SLO unsere Kreativität mehrheitlich auf dem Gebiet von Technik und das Internet of Things, (IoT) ausleben, wurde beschlossen, dass wir zunächst als sichtbaren Beitrag zu diesem Projekt ein eBook erstellen wollten. Im nächsten Schritt werden dann in 2022 einige Teilnehmer dieses Projekts (aus Finland, Polen, Schweden und der Türkei) die von SLO vorbereiteten Lernmaterialien über den Bau einer CO2 Ampel verwenden und eigene CO2 Ampeln bauen. Wir hoffen, dass dann die Möglichkeit besteht, die Teilnehmer in Workshops persönlichzu begegnen, so wie es bei früheren internationalen Projekten immer der Fall war.

Anzumerken ist, dass alles Lernen und Lehren bei SLO sonst nur online vermittelt wird. Es gibt keine Präsenzveranstaltungen.

In diesem eBook beschreiben die Autorinnen und Autoren, wie sie mit den Möglichkeiten der Vernetzung von internetfähigen Geräten und Apparaten vertraut gemacht worden sind. Learning bei doing ist bei SLO von jeher die Devise gewesen und so bekam auch ich die Möglichkeit, sozusagen als Versuchskaninchen, mich ausgiebig mit dem Bau und der Programmierung einer CO2 Ampel zu beschäftigen.

Andere Mitglieder von SLO sind viel technikaffiner und haben ihre Erfahrungen mit vielen interessanten Anwendungen des IoT in diesem eBook beschrieben. Aber am besten lesen Sie das Buch selbst!

https://seniorsensors.pressbooks.com/

Johanna Warko

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Bevor ich zum obigen Thema Oktopus und Arduino komme, möchte ich dazu eine kleine Geschichte erzählen.

Im Meer lebte einst ein Delphin, der mehr wollte als nur herumschwimmen. Er wollte so gern mal wie ein Vogel fliegen können. Immer wieder rief er den Vögeln zu : bitte, bringt mir doch das Fliegen bei, ich möchte so gerne auch mal fliegen.

Eines Tages hatte ein Vogel Mitleid mit dem armen Delphin und sagte : warte, ich hole mal die Eule, die ist weise und hat vielleicht einen guten Rat für dich.

Die Weise Eule kam angeflogen und der Delphin erzählte ihr : ich möchte so gerne einmal fliegen, so frei wie die Vögel in der Luft. Da sagte die Eule zu ihm: du solltest nicht sagen,du möchtest, du sollst sagen : ICH WILL. Schlage mit deinen Flossen so gut du kannst und rufst laut dazu : ICH WILL, ICH WILL!

Zerst dachte der Delphin : ich mit meinen Flossen schlagen? Das wird doch nie was! Aber dann dachte er : ein Versuch ist es ja wert und schlug heftigst mit den Flossen und rief ganz laut: ICH WILL, ICH WILL und plötzlich erhob sich er sich und flog und flog und war glücklich wie noch nie in seinem Leben!

Und nun meine eigene ICH WILL Geschichte

Seit vielen Jahren bin ich Teil einer kleinen, aber sehr aktiven Seniorengruppe https://senioren-lernen-online.de/

Jetzt wurde dort ein neues Projekt ins Leben gerufen. (Näheres dazu in einem nächsten Blogbeitrag). Die Teilnehmer sollen in einem Workshop programmieren lernen und mit dem Wissen anschließend eine CO 2 Ampel zum Einsatz bringen können.

Na ja, ich und programmieren! Komplizierte Tastaturbefehle habe ich mir noch nie merken können. In einem ersten Schritt sollten wir auf einer Platine Neopixel zum Leuchten bringen und dazu noch abwechselnd in rot und grün!

Ich möchte das natürlich auch können, aber empfand mich als völlig ungeeignet, bis mir der Spruch der Weisen Eule in den Sinn kam: ICH WILL!

Und das obige Video beweist: ICH WILL macht Vieles möglich!

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März 2020. Szene in einem Supermarkt. Mein Einkauf liegt auf dem Band, hinter mir 3 weitere Kunden. Eine Frau steht etwas zögernd neben mir und ich sage zu ihr: „die Schlange ist aber hinten“. Plötzlich dreht sich ein junger Mann zu mir um und sagt: „das klang aber gar nicht nett“. Ich war mir aber keinerlei Schuld bewusst und fand die Bemerkung schon etwas abseitig. Andererseits bin ich ein kommunikativer Mensch und gehe solchen Sachen gerne auf den Grund. Also fragte ich: „was meinen Sie denn damit, ich war doch gar nicht unfreundlich.“

Darauf sagte er: „kennen Sie das Prinzip der 4 Ohren? “ Prinzip der 4 Ohren? Das war mir nun wirklich völlig fremd. Als ich bezahlt hatte, stand der junge Mann noch da und wir kamen ins Gespräch. In aller Kürze erklärte er mir dann das Prinzip.

Unsere 4 Kommunikations Ohren

Der Psychologe Schulz von Thun hat es als Kommunikationsmodel entworfen. Es beinhaltet die Ansicht, dass jede Kommunikation 4 Aspekte hat. Hier wird dieses Model ausführlich besprochen, das Ganze im Blog zu erklären, sprengt leider den Rahmen meines Blogs.

Heute geht es mir um die Begegnung an sich. Ach, dachte ich, ein sympathischer junger Mann, Mitte 30, intelligent, etwas alternativ, nett. Am Ende des Gesprächs, so wirklich zwischen Tür und Angel im Supermarkt gab er uns – mein Mann war dabei – seine Telefonnummer.

Nach einigem Zögern habe ich ihn dann doch mal angerufen und seitdem stehen wir ganz regelmäßig in Verbindung, per Telefon oder online.  Er ist eindeutig „ein Kind seiner Zeit“, was ich faszinierend finde, weil ich altersbedingt natürlich nicht so viel Kontakt zu jungen Menschen habe.  Durch ihn habe ich Verschiedenes im Internet neu zu sehen gelernt. Er sammelt regelmäßig Müll ein, macht Filme und Podcasts, ist auf You Tube sehr aktiv, häkelt nebenbei ganze Outfits, und regt Menschen zum Nachdenken an.  Ein Weltverbesserer im besten Sinne des Wortes. Und so jemand wie Alex Cio lerne ich im Supermarkt kennen!

Und warum schreibe ich das jetzt? Weil ich damit sagen will, dass man auch im höheren und hohen Alter flexibel bleiben kann und die Neuerungen unserer aufregenden Zeit aufmerksam und voreingenommen verfolgen sollte. Das Internet wird oft – und oft zurecht- verurteilt, aber es gibt auch unglaublich viel Schönes zu entdecken.

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Mit einem QR Code unterwegs

QR Code
Reisen mit einem QR Code

Wer diesen Blog noch von früher kennt, kann sich vielleicht noch an diese Geschichte erinnern. Damals hatte ich noch nicht die Möglichkeit, Audio-Dateien einzufügen. Unterdessen sind einige Jahre vergangen, der Blog war ziemlich lange verwaist. Momentan habe ich, bedingt durch die jetzigen Pandemie-Vorgaben aber wieder mehr Zeit und Lust mich darum zu kümmern und habe deswegen diese Story „ausgegraben“. Sie zeigt beispielhaft, daß auch ältereMenschen, ja sogar Frauen (Ironie off) sich mit dem Internet vertraut gemacht haben und auf diese Weise imstande sind, Probleme zu lösen.

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