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Es durfte gefeiert werden!

Wir konnten die neuen Aufzeichnungsmöglichkeiten von Google+ testen und waren gemeinsam in einem Hangout on Air. Hangout on Air bedeutet, dass die Video-Aufzeichnung sofort im Stream von You Tube eingebunden wird. Es war sehr spannend, aber alles ging gut.

Am Abend vorher habe ich als Überraschung ein Wordle erstellt, damit wir alle sehen können, was uns Horst Sievert  im Laufe dieser Jahre  an Programmen und Anwendungen vorgestellt hat. Und nicht nur vorgestellt, sondern er hat uns auch mit  Workshops und Kursen zu diesen vielen Themen begleitet.Eine beeindruckende Leistung! Und deshalb hier als Dank:

Ein wordle zum Jubiläum

Über neue SLO-Projekte mit Uta Krope, Horst Sievert und Barbara Leisner werde ich demnächst in einem gesonderten Beitrag  berichten.

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Smartphones am Beamer

Ende 2011 wurde deutlich, dass auch im  SeniorenNetz Erlangen mehr Interesse am Mobilen Internet entstanden war. Als erste Initiative gab es einen Kurs fürs iPad. Weil ich den Hype um dieses teure Gerät nicht ganz nachvollziehen konnte, beschloss ich, mich eingehend mit dem Android-Betriebssystem zu beschäftigen. Die Geräteauswahl ist – bedingt durch Androids Open Source Politik- sehr groß und jeder Hersteller möchte dem System auch noch einen eigenen Stempel aufdrücken. Deshalb ist es fast unmöglich, einen umfassenden Überblick zu bekommen.

Es ist aber eine so spannende Materie, dass ich in April 2012 den Mut hatte, einen 3-teiligen Smartphone-Kurs anzubieten. Dabei tat sich ein Riesenproblem auf: wie bekomme ich den Screen des Smartphone überhaupt auf dem Beamer?? Auch mein Kollege vom iPad-Kurs hatte zunächst mit dieser Aufgabe zu kämpfen. Wir konstruierten die abenteuerlichsten Aufbauten – mit einem oder sogar zwei Stative, dazwischen aufgehängt eine Kamera, kurzum es war aufwändig und sehr unbefriedigend. Dann kam für iPad das Apple-TV-Kästchen, das löste (allerdings für fast 100 Euro!) bei meinem Kollegen das Problem.

Und wo blieb ich? Da half mir dann meine Zugehörigkeit zu den Sozialen Netzwerken, wie Twitter und Google+. Leider kann ich nicht mehr nachvollziehen, wo und von wem ich auf die Webseite

http://www.medienpaedagogik-praxis.de/2011/10/10/das-android-handy-am-beamer/#more-2312

aufmerksam gemacht wurde. Dort fand ich zwar die Lösung, aber leider hatte ich keine Ahnung, wie ich das wohl bewerkstelligen könnte, ohne meinen PC bis in die Steinzeit zu beleidigen. Gereizt hat mich dann aber ein Kommentar zu diesem Installationsvorschlag. Ein Kommentator merkt an:

Zitat  < Diese Seite ist eine wunderbare Illustration, wieso Android nur für Geeks ist. Mal ehrlich, das soll ein Normaluser einrichten können? Mit dem iPhone geht’s so:

1. Für wenig Geld einen AppleTV kaufen und anschliessen
2. Auf dem iPhone einen (1!) Knopf drücken, um Filme, Bilder und unter iOS5 alles auf den Schirm zu schicken.
So macht man das… Aber natürlich: Apple ist ja nicht “Open”… dafür kanns meine Mutter>  Zitatende.

Dazu darf ich Folgendes anmerken: 1. Die Anleitung ist hervorragend gemacht.2 .Fast 100 Euro sind eben nicht „wenig Geld“.3. Die Bemerkung „Dafür kanns meine Mutter“ bestärkte mich in meinem Entschluss, der Sache auf den Grund zu gehen. Ich bin Großmutter, 75 Jahre alt und ich will nicht nur 1 Knopf drücken dürfen!! (Noch abgesehen davon, dass das mit der 1-Knopf-Bedienung nicht stimmt!)  Und siehe da, es hat alles wunderbar geklappt.

Foto

Ich konnte den TN meiner Kurse sowohl Android 2.3, als auch die Version 4.0 zeigen. 2 Smartphones und das Galaxy Tab kamen zum Einsatz. Fast alle Einstellungen waren bis ins Detail nachvollziehbar und auch die von mir vorgestellten Apps ließen sich hervorragend darstellen. Ich konnte sogar beide Versionen nebeneinander zum Beamer schicken, was auch für mich noch eine Überraschung war.

Natürlich kostete es viel Herzklopfen und ohne meine Computer-Erfahrungen beim SeniorenNetz Erlangen (SNE) und beiSenioren lernen online (SLO) hätte ich vermutlich dieses Experiment nicht gewagt…..

Trotzdem: traut uns „Alten“ und weiblich dazu, auch mal etwas zu!

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„Bilder ohne Ausstellung- Ausstellung ohne Bilder, eine virtuelle Installation für Smartphones und Tablets mit QR-Code Reader, von Christian Oberlander“ – diese Ausstellung im Kulturladen Schloss Almoshof in Nürnberg musste ich mir  unbedingt ansehen!
Ein karger  Raum, ca. 8  Blatt Papier mit  jeweils 4 ausgedruckten QR-Codes an der Wand, das war die ganze Ausstattung (bis auf ein Klavier, das eine sehr kurze Rolle spielen durfte)

Aber was sich dahinter verbarg war verblüffend. Zunächst musste ich auf meinem Smartphone einen geeigneten QR-Reader aufrufen und außerdem das Gerät mit dem vom Künstler für diesen Zweck extra eingerichteten W-LAN verbinden. Nachdem diese technischen Hürden genommen waren, konnte es losgehen!

Glücklicherweise waren 2 eingerichtete (Android)-Tablets vorhanden und das war gut so. Denn bald stellte ich fest, dass das Display eines Smartphone für die Betrachtung künstlerischer Bilder doch etwas klein ist. Nach  dem Fotografieren des QR-Codes und dem Aufrufen der damit verbundenen html-Datei entfaltete sich nämlich eine Fotokunst-Welt eigener Prägung.

Das heimatliche Naturerlebnis stand bei den gezeigten Fotos im Vordergrund, wobei der Reiz für mich vor allem in der Verfremdung lag. Nun fotografiere ich selber kaum und komme über einfache Snapshots nicht hinaus. Ich kann ein Bild also nur aus dem Gefühl heraus beurteilen: berührt mich das Bild, löst es etwas an Emotion oder Erinnerung aus?

Der Künstler Christian Oberlander war anwesend und hatte auch Zeit, manches zu erklären oder zu verdeutlichen. Unter dem letzten QR-Code befand sich ein Ordner mit verschiedenen Naturgeräuschen und da fragte ich mich natürlich, wofür er diese in einer solchen Ausstellung verwenden würde. Da legte er das Tablet auf das Klavier, öffnete die Sounddatei mit dem Geräusch „Regen“ und siehe da, schon hatte ich durch die Resonanzverstärkung eine Idee davon, wie er in einem kleinen, ruhigen Kreis seine Bilder mit den entsprechenden Geräuschen aus der Natur untermalen würde.

Die Idee, nur mit QR eine ganze Ausstellung zu konzipieren und zu gestalten, war für mich neu und hatte einen besonderen Reiz. Denn im Januar-Magazin des SNE befand sich im Titelbild ein QR-Code mit einem kleinen selbstgestalteten Video zum Thema QR. Mein Mann und ich fanden uns damals schon sehr fortschrittlich!

Leider ging die Ausstellung nun zu Ende, aber natürlich findet man nähere  Informationen im Internet. Die Verwendung von diesen und ähnlichen Techniken in Verbindung mit  Kunstbetrachtung wird bestimmt in der nahen Zukunft weitere Möglichkeiten eröffnen!

Johanna Warko

 

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Mein ganz besonderer Dank gilt Frau 

Barbara Leisner von Senioren lernen online (SLO)

Bei ihr lernte ich die Freude an KunstOnline-Betrachtungen erst richtig kennen.

 

Stellen Sie sich vor, Sie sind in einem Museum und möchten ein Kunstwerk aus der Nähe betrachten. Vielleicht haben Sie sogar einen Audioguide genommen und können vor jedem Kunstwerk stehen bleiben. Gehen Sie aber nicht zu dicht heran, zeigen Sie nicht mit dem Finger und beugen Sie sich nicht zu weit vor! Halt! Schon ist es passiert…. Entweder kommt der Saalaufseher forschen Schrittes auf Sie zu und fordert Sie auf, sofort hinter die Linie zurückzutreten, oder,  schlimmer noch, ein Warnsignal ertönt!

Viele Kunstwerke sind wegen ihres Alters oder ihrer Beschaffenheit  – allerdings nicht nur deshalb, sondern auch wegen Kunstfrevels – nur noch hinter Glas zu besichtigen. Das ist sehr schade, weil die unmittelbare Begegnung mit dem Werk manchmal  durch Spiegelungen und Lichtreflexe geschmälert wird.   

Außerdem spüren Sie nach spätestens  3 Stunden ziemliche Rückenschmerzen, die Füße tun weh und Durst haben Sie auch. Frustrierend, denn Sie haben doch bis jetzt nur ein Bruchteil der ausgestellten Kunst sehen können. Diese Situation kennt jeder Museumbesucher.

Ich möchte Sie in diesem Beitrag mit einer erweiterten  Dimension der Kunstbetrachtung bekannt machen. Ungeahnte Möglichkeiten der virtuellen visuellen Darstellung – bis ins kleinste Detail – stehen Ihnen am PC zur Verfügung.

Die Angst, es würden keine Besucher mehr in die Museen kommen, wenn viele Meisterwerke auf diese Weise gezeigt werden, ist verflogen. Es wird von den Besuchern als bereichernd erfahren, wenn man sich vor dem Museumsbesuch schon intensiv mit einigen Werken beschäftigt hat und sich dann beim Ansehen besondere Details  ins Gedächtnis rufen kann.

Sie würden auch gerne das Museum vor Ihrem Besuch schon etwas kennenlernen? Kein Problem, denn 3D Technik, 360° Panorama, Filme und Audios machen fast alles möglich. Als hervorragendes Beispiel möchte ich zunächst die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe mit ihren Seiten Kunsthalle Online nennen. Die  Online-Präsentation der Sammlungen lässt auch technisch keine Wünsche offen.   

Im Frühjahr 2012 stellte Google die Erweiterung des  Google Art Projekt vor. Mehr als 150 Museen weltweit kann man jetzt dank der innovativen Street View Ansicht virtuell besuchen. Man kann bei dem „Besuch“ wählen zwischen der Museums-Ansicht und der Detail-Ansicht. Die Museums-Ansicht ermöglicht einen Rundgang durch das Museum. Hier steht zunächst die Architektur im Vordergrund. Die Detail-Ansicht ermöglicht das Anschauen und Vergrößern einzelner Kunstwerke. Es ist fast unglaublich, was Technik hier leistet.

Museen, wie z.B. The State Hermitage Museum In St. Petersburg, der Louvre in Paris, oder The British Museum in London  verwenden andere, nicht weniger eindrucksvolle Techniken. Manche setzen Lupen ein, andere vergrößern per Klick, Zoom oder Teilvorschau.

Lupe01kl

Diese Lupe wurde gezeichnet und montiert von W.Warko

Einige  ausländische Museen bieten auch deutschsprachige Seiten an. Eine interessante Übersicht über die deutsche Museumslandschaft mit hervorragende links und Erklärungen bietet die Webseite Deutsche Museen.de.

Wer sich für Komponisten und Musik interessiert, sollte unbedingt die Webseite Beethoven-Haus Bonn anschauen und anhören! Auch für Kinder gibt es virtuell sehr viel zu hören und zu sehen. Die Webseiten klingendes-museum.de/flausi/  und Hallo Beethoven im Beethoven-Haus Bonn sind schönee Beispiele für die Möglichkeiten des  interaktiven Mitmachens. Und so könnte ich Sie stundenlang auf Museen in aller Welt hinweisen.

Hoffentlich  habe ich Ihnen mit diesem kurzen Ausflug in die digitale Museumswelt Appetit auf neue Erfahrungen mit Kunst  im Internet machen können. Freuen Sie sich auf neue, unerwartete  Sichtweisen und Interpretationen. Es lohnt sich!

Johanna Warko

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe         Google Art Projekt

The State Hermitage Museum          Louvre

The British Museum                         Deutsche Museen

klingendes –museum.de/flausi          Beethoven-Haus Bonn

Dieser Artikel ist erschienen im aktuellen SNE-Magazin 3. Trimester

 

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Ein Funkloch ist für eine onlinerin eine frustrierende Erfahrung. Keine Updates, fast keine Kommunikation, ich kann doch merken, wie sehr das Internet in den letzten Jahren mehr und mehr mein Leben beeinflusst hat.

Übrigens ist nicht nur ein Funkloch eine unangenehme Erfahrung, auch die uns versprochene Nachsendung der Tageszeitung funktioniert nicht. Die Zeitung von Donnerstag an Samstag zu lesen ist nicht gerade erhebend. Mal sehen, ob dieser kurzer Beitrag überhaupt eingestellt wird. Mit 54 kb/s ist das Ganze eine rechte Quälerei. Ein Foto anhängen geht schon gar nicht. Ich werde mal lieber nicht verraten, wo ich mich gerade aufhalte
Johanna im Funkloch

Jetzt muss ich hier aber etwas sehr Positives nachtragen! Gerade habe ich mein Smartphone (Galaxy S2 ) per hotspot verbunden mit meinem Reisenotebook und siehe da, die Verbindung funktioniert und nicht nur das, es läuft sozusagen wie geschmiert. Wie ist denn so etwas möglich? Verstärkt der hotspot das Signal?!  Jedenfalls bin ich auf diese Weise nicht mehr ganz abgeschnitten von der online-Welt.Natürlich muss man dabei bedenken, dass der Provider nur ein gewisses Daten-Volumen zur Verfügung stellt und ich diese Verbindung nicht so nutzen kann wie ein W-Lan.

Und noch mehr Positives ist zu vermerken! Auch das iPad findet diese Art der Übertragung in Ordnung. Da kann ich mich doch mal wieder etwas mit Blogsy beschäftigen. Mit blogsy soll man schnell und effektiv Blogbeiträge erstellen und veröffentlichen können, darüber in einem nächsten Beitrag vielleicht mehr….

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