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Das ganze ICH WILL kann nicht funktionieren ohne ICH WILL LERNEN. Und zwar viel und schnell.

Hinter allem Lernen stehen aber zunächst Institutionen und Menschen, die das nötige Wissen mit Kompetenz vermitteln können. Im SLO habe ich schon vor Jahren die perfekte „Lehrgastgeber“ kennengelernt und durfte an einigen Projekten im In- und Ausland teilnehmen. Jetzt also am neuen Projekt von Erasmus +. Auf der Webseite von SLO wird die Teilnahme an diesem Projekt ausführlich beschrieben, deshalb werde ich diesen Vorgang überspringen.

Ich beschäftigte mich also zunächst mit den verwaltungstechnischen Einzelheiten. Ich lernte das Verwaltungstool TRELLO und die Teamarbeits- Plattform SLACK kennen. Beides völlig neu und gewöhnungsbedürftig für mich, aber für die Zusammenarbeit im Team unverzichtbar.

Und nun kommen langsam Arduino und Octopus ins Spiel! Die Lernplatine Octopus habe ich im vorigen Beitrag schon vorgestellt. Aber bevor Octopus blinken oder andere Aufgaben erfüllen kann, muss er PROGRAMMIERT werden. Und damit fängt das richtige Lernen an!

Übrigens war ich ganz kühn und habe Octopus jetzt so programmiert, dass er in Rot/Weiß/Blau – die Farben der Flagge meines Heimatlandes Niederlande- blinkt. (Schwarz/Rot/Gold stand leider nicht zur Verfügung)

Über die weiteren Schritte in diesem Lernprozess werde ich in den nächsten Beiträgen ausführlicher erzählen…..

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Bevor ich zum obigen Thema Oktopus und Arduino komme, möchte ich dazu eine kleine Geschichte erzählen.

Im Meer lebte einst ein Delphin, der mehr wollte als nur herumschwimmen. Er wollte so gern mal wie ein Vogel fliegen können. Immer wieder rief er den Vögeln zu : bitte, bringt mir doch das Fliegen bei, ich möchte so gerne auch mal fliegen.

Eines Tages hatte ein Vogel Mitleid mit dem armen Delphin und sagte : warte, ich hole mal die Eule, die ist weise und hat vielleicht einen guten Rat für dich.

Die Weise Eule kam angeflogen und der Delphin erzählte ihr : ich möchte so gerne einmal fliegen, so frei wie die Vögel in der Luft. Da sagte die Eule zu ihr: du solltest nicht sagen,du möchtest, du sollst sagen : ICH WILL. Schlage mit deinen Flossen so gut du kannst und rufst laut dazu : ICH WILL, ICH WILL!

Zerst dachte der Delphin : ich mit meinen Flossen schlagen? Das wird doch nie was! Aber dann dachte er : ein Versuch ist es ja wert und schlug heftigst mit den Flossen und rief ganz laut: ICH WILL, ICH WILL und plötzlich erhob sich er sich und flog und flog und war glücklich wie noch nie in seinem Leben!

Und nun meine eigene ICH WILL Geschichte

Seit vielen Jahren bin ich Teil einer kleinen, aber sehr aktiven Seniorengruppe https://senioren-lernen-online.de/

Jetzt wurde dort ein neues Projekt ins Leben gerufen. (Näheres dazu in einem nächsten Blogbeitrag). Die Teilnehmer sollen in einem Workshop programmieren lernen und mit dem Wissen anschließend eine CO 2 Ampel zum Einsatz bringen können.

Na ja, ich und programmieren! Komplizierte Tastaturbefehle habe ich mir noch nie merken können. In einem ersten Schritt sollten wir auf einer Platine Neopixel zum Leuchten bringen und dazu noch abwechselnd in rot und grün!

Ich möchte das natürlich auch können, aber empfand mich als völlig ungeeignet, bis mir der Spruch der Weisen Eule in den Sinn kam: ICH WILL!

Und das obige Video beweist: ICH WILL macht Vieles möglich!

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„Internet, Smartphone &Co – eine Informationsveranstaltung für die Generation 50plus“  – Überschrift einer Veranstaltung des Landratsamts Erlangen am 12. April

Nach der Begrüßung der fast hundert Teilnehmer aus dem Landkreis Erlangen durch  Landrat Eberhard Irlinger  und  Moderatorin Frau Petra Nossek-Bock von Magazin sechs+sechzig sprach Paul Held (Uni Erlangen) über das Thema „Neue Medien sinnvoll nutzen“.

Anschließend wurden den Teilnehmern in 4 Workshops verschiedene Möglichkeiten der Teilhabe an Web 2.0 näher gebracht. Meine Vortrags-Themen waren „Soziale Netzwerke und Kommunikation im Internet – das Mobile Web mit Smartphones sinnvoll nutzen“. Die Themen meiner Mitstreiter vom SeniorenNetz Erlangen lauteten  „Mobiles Internet mit iPad und iPhone“ und „Kaufen und Verkaufen im Internet“. Als 4. Workshop gab es Informationen von Frau Gisela Gominski, Seniorenbeirat Hemhofen, zu Picasa.

Weil diese Workshops parallel stattfanden, werde ich nur darüber berichten können, welche  Erfahrungen ich bei meinem Workshop gemacht habe.

Zunächst zeigte ich eine vorbereitete PPT mit der Überschrift „Soziale Netzwerke verstehen“ Dabei konnte ich mit den 24 TN sofort in einen interessanten Dialog  treten, denn niemand hatte Erfahrung mit  z.B. Facebook, Feierabend.de, Skype oder Twitter! Und so kam es, wie es kommen musste: GEFAHREN, überall GEFAHREN. Vorneweg natürlich Facebook…..ich hoffe sehr, dass ich im Laufe dieses Nachmittags bei den TN diese Angst ein wenig habe relativieren können.

Nun darf ich mich mal wieder in aller Form bei SLO bedanken, weil ich ohne das Wissen und die Erfahrungen mit  diesem Online-Netzwerk diesen Vortrag so nicht hätte halten können. Denn nach der Vorstellung verschiedener Netzwerke – damit verbunden die Frage: welches Netzwerk wähle ich als Anwender  –  dazu weitergehende  Informationen über Datenschutz etc. konnte ich in Facebook, Skype und Twitter zeigen, was Netzwerke jenseits von Gefährdung und bloßem Zeitvertreib leisten.

Dass man unter Zuhilfenahme von  Skype gemeinsam in ein Museum gehen kann und dabei von einer Kunsthistorikerin begleitet wird, war  für alle TN eine große Überraschung. (Danke, Barbara!).

In  Facebook habe ich die Möglichkeit der (geschlossenen) Gruppenzugehörigkeit gezeigt und was in diesen Gruppen stattfindet an Online-Wissensvermittlung – ich denke, das alles war den TN völlig neu.

Bei  Twitter äußerten die TN die einhellige Meinung, dass es sich hier nur um leeres Alltags- Geschwätz handelt (Ich gehe jetzt mit dem Hund spazieren/ trinke gerade Kaffee, etc.).Diese Einwände konnte ich mit einem gezielten Griff in meine Twitterliste (Danke Horst und Ursel!) entgegentreten.

Als Netzwerk mit deutschem Datenschutz stand  dann noch Feierabend.de zur Diskussion. Auf diese breitgefächerte Plattform habe ich im Laufe der Zeit  in der Gruppe Literatur sehr interessante Erfahrungen gemacht. (Danke, muscari!)

Natürlich konnte ich in diesen nicht ganz zwei Stunden nur Anregungen zum besseren Verständnis der Materie  geben, denn auch die Verwendung von Apps aufs Smartphone sollte den TN  näher gebracht werden.  Im Rahmen der verbliebenen  Zeit  habe ich unter anderem die Themen Netzwerke, Mail, E-book, Memo mit Spracheingabe, QR-Code und Online Zeitungen angesprochen und Beispiele am Beamer gezeigt.

Im abschließenden  Plenum wurden die Erfahrungen der 4 Vortragenden in kurzen Interviews – durchgeführt von  Frau Nossek-Bock –  zusammengefasst.

Allgemeines Fazit: es besteht noch sehr viel Beratungsbedarf bei den Älteren!

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Vor einiger Zeit habe  ich an dieser Stelle etwas über die Projekte GRUNDTVIG , ALFA  und SLO erzählt. Hier zur Erinnerung noch mal der Link  über den Tellerrand.

 Innerhalb von ALFA wurde nun ein neuer internationaler Workshop gestartet. Dieses Mal mit dem Thema : Häusliche Gewalt und Prävention. Ein sehr ernstes Thema, das eine intensive Vorbereitung erforderlich macht. Nach mehreren Online-Konferenzen und vielen Gesprächen mit Institutionen und Verbänden trafen sich eine finnische und eine deutsche Delegation von je 5 Personen von 26. bis 29. April in Kiel zur Ausarbeitung des anschließenden internationalen Workshops für  Teilnehmer aus weiteren Ländern der EU von 18. bis 22. Mai in Sastamala/ Finnland.

Es war ein volles und sehr interessantes Programm. Im Zentrum für konstruktive Erziehungswissenschaft (ZKE) der Uni Kiel hörten wir einen Vortrag von MA Ruth Volk über Gewalttraining  und Prävention im Projekt ZKE.  An den Folgetagen besuchten wir  einige Einrichtungen, die sich mit Vorbeugung beschäftigen z.B. das Präventionsbüro PETZE in Kiel und das Mehrgenerationenhaus in Gaarden, ein Stadtteil von Kiel mit besonderer Problematik. In beiden Einrichtungen hörten wir  informative Vorträge über die jeweilige Angebote zur Prävention von häuslicher Gewalt.

In einem Raum des Instituts haben wir  2 Tage an unseren (mitgebrachten) Notebooks gesessen und weitere intensive Gespräche geführt. Es ist besonders wichtig, zu wissen, wie die Gewaltproblematik in andere Länder gesehen und beurteilt wird. Der Sinn dieser Projekte ist  ja auch, das sich Europäer besser kennen und verstehen lernen. Über Verstehen gesprochen: es ist doch gut, dass sich die englische Sprache  als Universalsprache durchgesetzt hat. Wie sollten wir uns sonst wohl mit Finnen, Polen und Rumänen unterhalten können?! 

Natürlich gehört auch  gemeinsam verbrachte Freizeit zum Konzept. Wir fuhren mit dem Fördeboot von Seegarten nach Laboe und besuchten dort das Museums-U-Boot U995 und das Marine-Ehrenmal .Leider hatte ich kein Fotoapparat dabei, diese Fotos stammen von meinem Mobiltelefon. 

Zum Schluss möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass diese Begegnungen und die Vorbereitungen dazu ohne Internet, Skype und E-Mail (und noch einige andere Programme…..) nicht möglich geworden wären!

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Haben Sie schon mal etwas von GRUNDTVIG gehört? Nein? Ich bis vor kurzem auch nicht….

Dieses europäische Programm für die allgemeine Erwachsenenbildung fördert u.a:.Weiterbildung für Bildungspersonal, Workshops, Lernpartnerschaften, Freiwilligenprojekte älterer Menschen, multilaterale Projekte und multilaterale Netzwerke.

Es wird seit Jahren viel geredet über  Erwachsenenbildung in Europa, aber über Möglichkeiten und sinnvolle internationale Verknüpfungen wissen wir als Laien vermutlich kaum etwas. Durch die Verbreitung von schnellem DSL und neue Programme auch fürs online-lernen tun sich interessante Betätigungsfelder auf für Organisationen, die sich mit dieser Materie beschäftigen.

Nun hatte ich Gelegenheit,als sog. Lernende teilzunehmen an einem GRUNDTVIG Workshop in dem Projekt ALFA (Adults learn in Families). Dieses Projekt wird von SeniorenLernenOnline SLO betreut und beschäftigt sich u.a. mit Lernpartnerschaften in Europa. Es ist generationen- und länderübergreifend konzipiert und das ist auch der Reiz dieses Projekts.  Der workshop fand in Maastricht /Holland statt. Die 20-köpfige Gruppe bestand aus (vornehmlich junge) Polen,  Finnen,  Rumäninnen,  Deutsche und  1 Niederländer. Er hat dieses Treffen betreut. Nicht nur Jung und Alt waren fröhlich gemischt, auch viele Berufe waren vertreten. An dieser Stelle kann ich leider nicht weiter ausführlich darauf eingehen, doch einige Eindrücke möchte ich schildern. Die gemeinsame Sprache der Studienteilnehmer und der Vorträge war englisch;  logischerweise mal mehr, mal weniger gekonnt, aber immer so, dass wir uns alle gut verständigen konnten.

Den 1. Studientag verbrachten wir in Heerlen  im Institut LEX The Learning Experience. Wir wurden bekannt gemacht mit neuen Methoden  des Lernens und Lehrens und  brachten einen virtuellen Besuch an Open Universiteit Nederland.  Besonders interessant war für mich der Vortrag  über  modernes Lernen unter Einsatz von mobilen internetfähigen Geräten, wie Smartphones, iPads etc.

Der 2. Studientag  beschäftigte sich vor allem mit der spezifischen Kultur und Geschichte des  Ortes  Maastricht. Bei einem langen Spaziergang zu verschiedenen interessante Kulturdenkmäler (z.B. eine riesige, von Menschenhand geschaffene Kalksteingrotte  mit Holzkohle-Malereien an den Wänden) und eine interessante Stadtführung kamen sich die Teilnehmer der Gruppe näher. So entstanden richtige Gespräche und lernten wir außerdem alle viel Neues und Wissenswertes aus den verschiedenen Ländern  kennen. Das ist ein großer Vorteil dieser internationalen Workshops. Das nächste Treffen innerhalb des ALFA  Projekts wurde von den Verantwortlichen terminlich festgelegt und wird sich voraussichtlich mit dem Thema „Gewalt in Familien“ auseinander setzen. Vielleicht kann ich darüber dann  auch wieder berichten.

 

 

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