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Kleines Gerät zeigt Temperatur,  CO2 und Luft Daten an
Fertige Anzeige von Temperatur, CO2 und Luftfeuchtigkeit

Nun gibt es zusätzlich zur CO2 Ausgabe durch Blinken auf dem Octopus noch eine interessante Erweiterung dazu:  das Grove LCD Modul!

Wie man hier gut sehen kann,  gibt es auf diesem Modul eine Anzeige für Temperatur, CO2 und Luftfeuchtigkeit, was natürlich extrem praktisch ist, wenn man eine schnelle Übersicht über die Raumqualität haben will.  Aber wie funktioniert das nun?

Als Erstes stöpselte ich das  Zusatzgerät mit dem dazugehörenden Kabel in den winzigen USB-Hub ein. Aber wie immer:  ohne Fleiß kein Preis. Also brauchte ich wieder mein Ardublock im Arduinoprogramm um Octopus mitzuteilen, dass weitere Arbeit auf ihn zukommt.

Das war eine kniffelige Sache, was die logische Umsetzung betrifft, aber glücklicherweise gab es wieder etwas Hilfe bei der Programmierung, denn leider wurden hier merkwürdige Abfragen wie x und y Achsen verwendet. Davon habe ich nun wirklich keine Ahnung gehabt, aber schau an, sogar das konnte ich lernen.

Anzeige vom erfordeelichen Programmteil der Arduinoumgebung
Grove LCD

Dieses Grove LCD Interface (Interface: so nennt man die Erweiterungen für den Octopus)  mußte ich natürlich 3x nacheinander im Programm einfügen,  damit die Daten in der richtigen Reihenfolge – und auf der richtigen Achse nicht zu vergessen – übertragen und dargestellt werden können. Hier war also wieder heftiges learning bei doing angesagt. Nun hatte ich aber schon so viel Erfahrung mit dem Programm, dass ich nicht mehr jedes Mal in Panik ausbrach, wenn es zum xten Mal nicht klappte!

Das Ergebnis kann sich sehen lassen und ich bin sehr glücklich, auch diese Hürde geschafft zu haben.

In der 5. und letzten Aufgabe habe ich dann noch gelernt,  wie man das alles auch noch per WLAN verwenden kann, das erfolgt dann im letzten Teil dieser Geschichte über meinen Ausflug in die Welt von Logik und Technik.

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Jetzt bekommen die schon in der 1. Aufgabe vorgestellten Neopixel eine neue Funktion. Sie sollen den CO2 Wert anhand der 3 Farben Grün (Wert in Ordnung), Gelb ( Wert grenzwertig) oder Rot (unbedingt lüften) darstellen.

Dafür brauche ich in der Kontrollstruktur einen neuen Befehl. Der lautet:  falls/sonst und hat folgende Unterstruktur: teste…. dann…. sonst.

Jetzt können die Neopixel leuchten

Aber damit nicht genug. Der Sensirion muss ja wissen, ab welchem Wert unser Octopus grün, gelb oder rot leuchten soll. Dafür brauche ich die Option Logische Operatoren, damit das Programm definieren kann,  wann die Pixel umschalten sollen auf gelb bzw. rot.

Ardublock-Optionen

Hier brauchte ich also den Befehl “ kleiner als“  < oder „größer als“  >. Und da gab es viele Irritationen, die ich nur durch probieren,  probieren,  probieren überwinden konnte.

Wenn also getestet wird:  CO2 „KLEINER  < als 1000 ppm“ sollen die Pixel rechts und links GRÜN leuchten.

Bei Überschreiten des festgelegten Werts, in diesem Fall 2000 ppm sollen die Neopixel ROT leuchten. Dafür brauche ich dann den Befehl CO2 GRÖSSER > als 2000 ppm.

Nun aber sollen im Zwischenbereich ( also zwischen 1000 und 2000 ppm) die Sensoren noch GELB leuchten.

Das in der Logik selber zu begreifen, hat viele Stunden gekostet, weil ich so zu denken und zu überlegen nicht gelernt habe. Doch zuletzt habe ich die Lösung gefunden: wenn ich GRÜN und ROT definiert habe, KANN GELB nur mit „Sonst“ definiert sein.

Serial print war in der 2. Aufgabe schon ein wichtiges Thema, daran konnte die Übertragung nicht mehr scheitern. Aber etwas konnte ich dann doch noch hinzufügen, damit der Monitor die Daten nicht so rasend schnell durchlaufen läßt. In den Kontrollstrukturen gibt es den Befehl: Warte….. Millisekunden. Hier habe ich die Variable 5000 eingegeben, also 5 Sekunden. Das hat sich sehr bewährt.

Und so glaube ich die 3. Aufgabe ordentlich gelöst zu haben. Mit all diesem neu erworbenen Wissen bin ich davon überzeugt, auch die 4. Aufgabe in absehbarer Zeit bewältigen zu können.

Hören statt lesen geht auch

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Das ganze ICH WILL kann nicht funktionieren ohne ICH WILL LERNEN. Und zwar viel und schnell.

Hinter allem Lernen stehen aber zunächst Institutionen und Menschen, die das nötige Wissen mit Kompetenz vermitteln können. Im SLO habe ich schon vor Jahren die perfekte „Lehrgastgeber“ kennengelernt und durfte an einigen Projekten im In- und Ausland teilnehmen. Jetzt also am neuen Projekt von Erasmus +. Auf der Webseite von SLO wird die Teilnahme an diesem Projekt ausführlich beschrieben, deshalb werde ich diesen Vorgang überspringen.

Ich beschäftigte mich also zunächst mit den verwaltungstechnischen Einzelheiten. Ich lernte das Verwaltungstool TRELLO und die Teamarbeits- Plattform SLACK kennen. Beides völlig neu und gewöhnungsbedürftig für mich, aber für die Zusammenarbeit im Team unverzichtbar.

Und nun kommen langsam Arduino und Octopus ins Spiel! Die Lernplatine Octopus habe ich im vorigen Beitrag schon vorgestellt. Aber bevor Octopus blinken oder andere Aufgaben erfüllen kann, muss er PROGRAMMIERT werden. Und damit fängt das richtige Lernen an!

Übrigens war ich ganz kühn und habe Octopus jetzt so programmiert, dass er in Rot/Weiß/Blau – die Farben der Flagge meines Heimatlandes Niederlande- blinkt. (Schwarz/Rot/Gold stand leider nicht zur Verfügung)

Über die weiteren Schritte in diesem Lernprozess werde ich in den nächsten Beiträgen ausführlicher erzählen…..

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Bevor ich zum obigen Thema Oktopus und Arduino komme, möchte ich dazu eine kleine Geschichte erzählen.

Im Meer lebte einst ein Delphin, der mehr wollte als nur herumschwimmen. Er wollte so gern mal wie ein Vogel fliegen können. Immer wieder rief er den Vögeln zu : bitte, bringt mir doch das Fliegen bei, ich möchte so gerne auch mal fliegen.

Eines Tages hatte ein Vogel Mitleid mit dem armen Delphin und sagte : warte, ich hole mal die Eule, die ist weise und hat vielleicht einen guten Rat für dich.

Die Weise Eule kam angeflogen und der Delphin erzählte ihr : ich möchte so gerne einmal fliegen, so frei wie die Vögel in der Luft. Da sagte die Eule zu ihm: du solltest nicht sagen,du möchtest, du sollst sagen : ICH WILL. Schlage mit deinen Flossen so gut du kannst und rufst laut dazu : ICH WILL, ICH WILL!

Zerst dachte der Delphin : ich mit meinen Flossen schlagen? Das wird doch nie was! Aber dann dachte er : ein Versuch ist es ja wert und schlug heftigst mit den Flossen und rief ganz laut: ICH WILL, ICH WILL und plötzlich erhob sich er sich und flog und flog und war glücklich wie noch nie in seinem Leben!

Und nun meine eigene ICH WILL Geschichte

Seit vielen Jahren bin ich Teil einer kleinen, aber sehr aktiven Seniorengruppe https://senioren-lernen-online.de/

Jetzt wurde dort ein neues Projekt ins Leben gerufen. (Näheres dazu in einem nächsten Blogbeitrag). Die Teilnehmer sollen in einem Workshop programmieren lernen und mit dem Wissen anschließend eine CO 2 Ampel zum Einsatz bringen können.

Na ja, ich und programmieren! Komplizierte Tastaturbefehle habe ich mir noch nie merken können. In einem ersten Schritt sollten wir auf einer Platine Neopixel zum Leuchten bringen und dazu noch abwechselnd in rot und grün!

Ich möchte das natürlich auch können, aber empfand mich als völlig ungeeignet, bis mir der Spruch der Weisen Eule in den Sinn kam: ICH WILL!

Und das obige Video beweist: ICH WILL macht Vieles möglich!

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„Internet, Smartphone &Co – eine Informationsveranstaltung für die Generation 50plus“  – Überschrift einer Veranstaltung des Landratsamts Erlangen am 12. April

Nach der Begrüßung der fast hundert Teilnehmer aus dem Landkreis Erlangen durch  Landrat Eberhard Irlinger  und  Moderatorin Frau Petra Nossek-Bock von Magazin sechs+sechzig sprach Paul Held (Uni Erlangen) über das Thema „Neue Medien sinnvoll nutzen“.

Anschließend wurden den Teilnehmern in 4 Workshops verschiedene Möglichkeiten der Teilhabe an Web 2.0 näher gebracht. Meine Vortrags-Themen waren „Soziale Netzwerke und Kommunikation im Internet – das Mobile Web mit Smartphones sinnvoll nutzen“. Die Themen meiner Mitstreiter vom SeniorenNetz Erlangen lauteten  „Mobiles Internet mit iPad und iPhone“ und „Kaufen und Verkaufen im Internet“. Als 4. Workshop gab es Informationen von Frau Gisela Gominski, Seniorenbeirat Hemhofen, zu Picasa.

Weil diese Workshops parallel stattfanden, werde ich nur darüber berichten können, welche  Erfahrungen ich bei meinem Workshop gemacht habe.

Zunächst zeigte ich eine vorbereitete PPT mit der Überschrift „Soziale Netzwerke verstehen“ Dabei konnte ich mit den 24 TN sofort in einen interessanten Dialog  treten, denn niemand hatte Erfahrung mit  z.B. Facebook, Feierabend.de, Skype oder Twitter! Und so kam es, wie es kommen musste: GEFAHREN, überall GEFAHREN. Vorneweg natürlich Facebook…..ich hoffe sehr, dass ich im Laufe dieses Nachmittags bei den TN diese Angst ein wenig habe relativieren können.

Nun darf ich mich mal wieder in aller Form bei SLO bedanken, weil ich ohne das Wissen und die Erfahrungen mit  diesem Online-Netzwerk diesen Vortrag so nicht hätte halten können. Denn nach der Vorstellung verschiedener Netzwerke – damit verbunden die Frage: welches Netzwerk wähle ich als Anwender  –  dazu weitergehende  Informationen über Datenschutz etc. konnte ich in Facebook, Skype und Twitter zeigen, was Netzwerke jenseits von Gefährdung und bloßem Zeitvertreib leisten.

Dass man unter Zuhilfenahme von  Skype gemeinsam in ein Museum gehen kann und dabei von einer Kunsthistorikerin begleitet wird, war  für alle TN eine große Überraschung. (Danke, Barbara!).

In  Facebook habe ich die Möglichkeit der (geschlossenen) Gruppenzugehörigkeit gezeigt und was in diesen Gruppen stattfindet an Online-Wissensvermittlung – ich denke, das alles war den TN völlig neu.

Bei  Twitter äußerten die TN die einhellige Meinung, dass es sich hier nur um leeres Alltags- Geschwätz handelt (Ich gehe jetzt mit dem Hund spazieren/ trinke gerade Kaffee, etc.).Diese Einwände konnte ich mit einem gezielten Griff in meine Twitterliste (Danke Horst und Ursel!) entgegentreten.

Als Netzwerk mit deutschem Datenschutz stand  dann noch Feierabend.de zur Diskussion. Auf diese breitgefächerte Plattform habe ich im Laufe der Zeit  in der Gruppe Literatur sehr interessante Erfahrungen gemacht. (Danke, muscari!)

Natürlich konnte ich in diesen nicht ganz zwei Stunden nur Anregungen zum besseren Verständnis der Materie  geben, denn auch die Verwendung von Apps aufs Smartphone sollte den TN  näher gebracht werden.  Im Rahmen der verbliebenen  Zeit  habe ich unter anderem die Themen Netzwerke, Mail, E-book, Memo mit Spracheingabe, QR-Code und Online Zeitungen angesprochen und Beispiele am Beamer gezeigt.

Im abschließenden  Plenum wurden die Erfahrungen der 4 Vortragenden in kurzen Interviews – durchgeführt von  Frau Nossek-Bock –  zusammengefasst.

Allgemeines Fazit: es besteht noch sehr viel Beratungsbedarf bei den Älteren!

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