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„Internet, Smartphone &Co – eine Informationsveranstaltung für die Generation 50plus“  – Überschrift einer Veranstaltung des Landratsamts Erlangen am 12. April

Nach der Begrüßung der fast hundert Teilnehmer aus dem Landkreis Erlangen durch  Landrat Eberhard Irlinger  und  Moderatorin Frau Petra Nossek-Bock von Magazin sechs+sechzig sprach Paul Held (Uni Erlangen) über das Thema „Neue Medien sinnvoll nutzen“.

Anschließend wurden den Teilnehmern in 4 Workshops verschiedene Möglichkeiten der Teilhabe an Web 2.0 näher gebracht. Meine Vortrags-Themen waren „Soziale Netzwerke und Kommunikation im Internet – das Mobile Web mit Smartphones sinnvoll nutzen“. Die Themen meiner Mitstreiter vom SeniorenNetz Erlangen lauteten  „Mobiles Internet mit iPad und iPhone“ und „Kaufen und Verkaufen im Internet“. Als 4. Workshop gab es Informationen von Frau Gisela Gominski, Seniorenbeirat Hemhofen, zu Picasa.

Weil diese Workshops parallel stattfanden, werde ich nur darüber berichten können, welche  Erfahrungen ich bei meinem Workshop gemacht habe.

Zunächst zeigte ich eine vorbereitete PPT mit der Überschrift „Soziale Netzwerke verstehen“ Dabei konnte ich mit den 24 TN sofort in einen interessanten Dialog  treten, denn niemand hatte Erfahrung mit  z.B. Facebook, Feierabend.de, Skype oder Twitter! Und so kam es, wie es kommen musste: GEFAHREN, überall GEFAHREN. Vorneweg natürlich Facebook…..ich hoffe sehr, dass ich im Laufe dieses Nachmittags bei den TN diese Angst ein wenig habe relativieren können.

Nun darf ich mich mal wieder in aller Form bei SLO bedanken, weil ich ohne das Wissen und die Erfahrungen mit  diesem Online-Netzwerk diesen Vortrag so nicht hätte halten können. Denn nach der Vorstellung verschiedener Netzwerke – damit verbunden die Frage: welches Netzwerk wähle ich als Anwender  –  dazu weitergehende  Informationen über Datenschutz etc. konnte ich in Facebook, Skype und Twitter zeigen, was Netzwerke jenseits von Gefährdung und bloßem Zeitvertreib leisten.

Dass man unter Zuhilfenahme von  Skype gemeinsam in ein Museum gehen kann und dabei von einer Kunsthistorikerin begleitet wird, war  für alle TN eine große Überraschung. (Danke, Barbara!).

In  Facebook habe ich die Möglichkeit der (geschlossenen) Gruppenzugehörigkeit gezeigt und was in diesen Gruppen stattfindet an Online-Wissensvermittlung – ich denke, das alles war den TN völlig neu.

Bei  Twitter äußerten die TN die einhellige Meinung, dass es sich hier nur um leeres Alltags- Geschwätz handelt (Ich gehe jetzt mit dem Hund spazieren/ trinke gerade Kaffee, etc.).Diese Einwände konnte ich mit einem gezielten Griff in meine Twitterliste (Danke Horst und Ursel!) entgegentreten.

Als Netzwerk mit deutschem Datenschutz stand  dann noch Feierabend.de zur Diskussion. Auf diese breitgefächerte Plattform habe ich im Laufe der Zeit  in der Gruppe Literatur sehr interessante Erfahrungen gemacht. (Danke, muscari!)

Natürlich konnte ich in diesen nicht ganz zwei Stunden nur Anregungen zum besseren Verständnis der Materie  geben, denn auch die Verwendung von Apps aufs Smartphone sollte den TN  näher gebracht werden.  Im Rahmen der verbliebenen  Zeit  habe ich unter anderem die Themen Netzwerke, Mail, E-book, Memo mit Spracheingabe, QR-Code und Online Zeitungen angesprochen und Beispiele am Beamer gezeigt.

Im abschließenden  Plenum wurden die Erfahrungen der 4 Vortragenden in kurzen Interviews – durchgeführt von  Frau Nossek-Bock –  zusammengefasst.

Allgemeines Fazit: es besteht noch sehr viel Beratungsbedarf bei den Älteren!

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Vor einiger Zeit habe  ich an dieser Stelle etwas über die Projekte GRUNDTVIG , ALFA  und SLO erzählt. Hier zur Erinnerung noch mal der Link  über den Tellerrand.

 Innerhalb von ALFA wurde nun ein neuer internationaler Workshop gestartet. Dieses Mal mit dem Thema : Häusliche Gewalt und Prävention. Ein sehr ernstes Thema, das eine intensive Vorbereitung erforderlich macht. Nach mehreren Online-Konferenzen und vielen Gesprächen mit Institutionen und Verbänden trafen sich eine finnische und eine deutsche Delegation von je 5 Personen von 26. bis 29. April in Kiel zur Ausarbeitung des anschließenden internationalen Workshops für  Teilnehmer aus weiteren Ländern der EU von 18. bis 22. Mai in Sastamala/ Finnland.

Es war ein volles und sehr interessantes Programm. Im Zentrum für konstruktive Erziehungswissenschaft (ZKE) der Uni Kiel hörten wir einen Vortrag von MA Ruth Volk über Gewalttraining  und Prävention im Projekt ZKE.  An den Folgetagen besuchten wir  einige Einrichtungen, die sich mit Vorbeugung beschäftigen z.B. das Präventionsbüro PETZE in Kiel und das Mehrgenerationenhaus in Gaarden, ein Stadtteil von Kiel mit besonderer Problematik. In beiden Einrichtungen hörten wir  informative Vorträge über die jeweilige Angebote zur Prävention von häuslicher Gewalt.

In einem Raum des Instituts haben wir  2 Tage an unseren (mitgebrachten) Notebooks gesessen und weitere intensive Gespräche geführt. Es ist besonders wichtig, zu wissen, wie die Gewaltproblematik in andere Länder gesehen und beurteilt wird. Der Sinn dieser Projekte ist  ja auch, das sich Europäer besser kennen und verstehen lernen. Über Verstehen gesprochen: es ist doch gut, dass sich die englische Sprache  als Universalsprache durchgesetzt hat. Wie sollten wir uns sonst wohl mit Finnen, Polen und Rumänen unterhalten können?! 

Natürlich gehört auch  gemeinsam verbrachte Freizeit zum Konzept. Wir fuhren mit dem Fördeboot von Seegarten nach Laboe und besuchten dort das Museums-U-Boot U995 und das Marine-Ehrenmal .Leider hatte ich kein Fotoapparat dabei, diese Fotos stammen von meinem Mobiltelefon. 

Zum Schluss möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass diese Begegnungen und die Vorbereitungen dazu ohne Internet, Skype und E-Mail (und noch einige andere Programme…..) nicht möglich geworden wären!

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Haben Sie schon mal etwas von GRUNDTVIG gehört? Nein? Ich bis vor kurzem auch nicht….

Dieses europäische Programm für die allgemeine Erwachsenenbildung fördert u.a:.Weiterbildung für Bildungspersonal, Workshops, Lernpartnerschaften, Freiwilligenprojekte älterer Menschen, multilaterale Projekte und multilaterale Netzwerke.

Es wird seit Jahren viel geredet über  Erwachsenenbildung in Europa, aber über Möglichkeiten und sinnvolle internationale Verknüpfungen wissen wir als Laien vermutlich kaum etwas. Durch die Verbreitung von schnellem DSL und neue Programme auch fürs online-lernen tun sich interessante Betätigungsfelder auf für Organisationen, die sich mit dieser Materie beschäftigen.

Nun hatte ich Gelegenheit,als sog. Lernende teilzunehmen an einem GRUNDTVIG Workshop in dem Projekt ALFA (Adults learn in Families). Dieses Projekt wird von SeniorenLernenOnline SLO betreut und beschäftigt sich u.a. mit Lernpartnerschaften in Europa. Es ist generationen- und länderübergreifend konzipiert und das ist auch der Reiz dieses Projekts.  Der workshop fand in Maastricht /Holland statt. Die 20-köpfige Gruppe bestand aus (vornehmlich junge) Polen,  Finnen,  Rumäninnen,  Deutsche und  1 Niederländer. Er hat dieses Treffen betreut. Nicht nur Jung und Alt waren fröhlich gemischt, auch viele Berufe waren vertreten. An dieser Stelle kann ich leider nicht weiter ausführlich darauf eingehen, doch einige Eindrücke möchte ich schildern. Die gemeinsame Sprache der Studienteilnehmer und der Vorträge war englisch;  logischerweise mal mehr, mal weniger gekonnt, aber immer so, dass wir uns alle gut verständigen konnten.

Den 1. Studientag verbrachten wir in Heerlen  im Institut LEX The Learning Experience. Wir wurden bekannt gemacht mit neuen Methoden  des Lernens und Lehrens und  brachten einen virtuellen Besuch an Open Universiteit Nederland.  Besonders interessant war für mich der Vortrag  über  modernes Lernen unter Einsatz von mobilen internetfähigen Geräten, wie Smartphones, iPads etc.

Der 2. Studientag  beschäftigte sich vor allem mit der spezifischen Kultur und Geschichte des  Ortes  Maastricht. Bei einem langen Spaziergang zu verschiedenen interessante Kulturdenkmäler (z.B. eine riesige, von Menschenhand geschaffene Kalksteingrotte  mit Holzkohle-Malereien an den Wänden) und eine interessante Stadtführung kamen sich die Teilnehmer der Gruppe näher. So entstanden richtige Gespräche und lernten wir außerdem alle viel Neues und Wissenswertes aus den verschiedenen Ländern  kennen. Das ist ein großer Vorteil dieser internationalen Workshops. Das nächste Treffen innerhalb des ALFA  Projekts wurde von den Verantwortlichen terminlich festgelegt und wird sich voraussichtlich mit dem Thema „Gewalt in Familien“ auseinander setzen. Vielleicht kann ich darüber dann  auch wieder berichten.

 

 

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