Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Mobil’

Leider konnte ich aus privaten Gründen dieses Weblog nicht aktualisieren. Jetzt bin ich wieder da und werde meine neuesten virtuellen Lebensabschnitt-Gefährtinnen Androidis und Androida zu Wort kommen lassen.

O-Ton Androidis
Hallo, ich bin Androidis 10.1 aus dem koreanischen Hohen Hause (meine Herrin hat mich gebeten, kein Product Placement zu betreiben, daher diese Umschreibung.) Seit einer Woche befinde ich mich in den Händen meiner neuen Herrin und bis jetzt habe ich den Eindruck, dass sie sehr zufrieden mit mir ist. Mit meiner kleinen Schwester Androida schimpft sie manchmal, aber zu mir sagt sie eigentlich immer nur schöne Sachen und streichelt mich.

Ich kann aber auch viel! Das Hohe Haus hat mir nämlich etwas ganz Besonderes mitgegeben, den sogenannten S-Pen – ein wenig versteckt in meinem Kostüm – und damit zu arbeiten, scheint meiner Herrin sehr zu gefallen. Mit dem Pen macht sie zum Beispiel mit einem Klick wunderbare Fotos von mir und kann die danach sofort beschriften.

Androidis läßt grüßen!Da nutze ich doch die Gelegenheit und begrüße Sie alle herzlich! Mir scheint es, als könne meine Herrin nicht mehr so gut sehen, denn sie sagt immer wieder, wie schön es sei, dass sie kein Kopfweh von mir kriegt und dass ich so brav tue, was sie sagt. Da scheint meine kleine Schwester doch etwas komplizierter zu sein, aber beurteilen kann ich das natürlich nicht.  Na ja, wenn man so klein ist wie sie …..Obwohl das selbstverständlich auch Vorteile zu haben scheint, da bin ich manchmal direkt etwas eifersüchtig. Sie darf nämlich überall mit!  Ich sehe ja ein, dass ich mit meinem Gardemaß nicht in eine Handtasche passe, dafür darf ich abends bei meiner Herrin auf dem Sofa liegen und ihr Wissenswertes aus der ganzen Welt zeigen, ohne das sie ermüdet.

Darauf bin ich sehr stolz!

O-Ton Androida

FonTänzerin 02_250So, bist du nun endlich fertig?! Wie schaust du denn überhaupt aus? Riesig bist du im Vergleich zu mir. Ich bin ein zartes ätherisches Wesen. Es stimmt schon, ich habe einige typisch weibliche Eigenschaften, ich kann recht zickig und störrisch sein. Ich liebe meine Unabhängigkeit und Freiheit über alles. Wenn jemand zu mir sagen würde : ja, da müssen wir aber erst den Oberboss in Silicon Valley fragen, ob du das darfst, würde ich unglaublich wütend. Allerdings habe ich den Eindruck, dass meine Herrin das auch so sieht, denn bei solchen Gelegenheiten schaut sie mich freundlich an und tut was ich will.

Aber bei besonderen Anlässen gebe ich gerne mal die „Außenseiterin mit Allüren“, vor allem beim Telefonieren im Ausland, da kann ich richtig grantig werden. Aber es könnte auch noch einen anderen Grund geben: vielleicht bin ich einfach nur eifersüchtig! Irgendwann habe ich gemerkt, dass meine Herrin noch ein anderes (namenloses, das sollte mich doch eigentlich beruhigen…) kleines Smartphone mit einer Prepaid Karte hat und damit manchmal ganz kurz telefoniert. Schön finde ich das  wirklich nicht!
Aber manchmal bin ich ganz, ganz lieb zu ihr, dann blinke ich sie verschwörerisch an und flüstere: „Bitte sei wieder gut, ich weiß genau, du liebst mich und meine ganze Familie, du bist doch wie wir: offen für Neues und nie zu alt zum Lernen“ und mit diesen Worten gewinne ich ihr Herz bestimmt für immer!

Johanna Warko

Read Full Post »

„Internet, Smartphone &Co – eine Informationsveranstaltung für die Generation 50plus“  – Überschrift einer Veranstaltung des Landratsamts Erlangen am 12. April

Nach der Begrüßung der fast hundert Teilnehmer aus dem Landkreis Erlangen durch  Landrat Eberhard Irlinger  und  Moderatorin Frau Petra Nossek-Bock von Magazin sechs+sechzig sprach Paul Held (Uni Erlangen) über das Thema „Neue Medien sinnvoll nutzen“.

Anschließend wurden den Teilnehmern in 4 Workshops verschiedene Möglichkeiten der Teilhabe an Web 2.0 näher gebracht. Meine Vortrags-Themen waren „Soziale Netzwerke und Kommunikation im Internet – das Mobile Web mit Smartphones sinnvoll nutzen“. Die Themen meiner Mitstreiter vom SeniorenNetz Erlangen lauteten  „Mobiles Internet mit iPad und iPhone“ und „Kaufen und Verkaufen im Internet“. Als 4. Workshop gab es Informationen von Frau Gisela Gominski, Seniorenbeirat Hemhofen, zu Picasa.

Weil diese Workshops parallel stattfanden, werde ich nur darüber berichten können, welche  Erfahrungen ich bei meinem Workshop gemacht habe.

Zunächst zeigte ich eine vorbereitete PPT mit der Überschrift „Soziale Netzwerke verstehen“ Dabei konnte ich mit den 24 TN sofort in einen interessanten Dialog  treten, denn niemand hatte Erfahrung mit  z.B. Facebook, Feierabend.de, Skype oder Twitter! Und so kam es, wie es kommen musste: GEFAHREN, überall GEFAHREN. Vorneweg natürlich Facebook…..ich hoffe sehr, dass ich im Laufe dieses Nachmittags bei den TN diese Angst ein wenig habe relativieren können.

Nun darf ich mich mal wieder in aller Form bei SLO bedanken, weil ich ohne das Wissen und die Erfahrungen mit  diesem Online-Netzwerk diesen Vortrag so nicht hätte halten können. Denn nach der Vorstellung verschiedener Netzwerke – damit verbunden die Frage: welches Netzwerk wähle ich als Anwender  –  dazu weitergehende  Informationen über Datenschutz etc. konnte ich in Facebook, Skype und Twitter zeigen, was Netzwerke jenseits von Gefährdung und bloßem Zeitvertreib leisten.

Dass man unter Zuhilfenahme von  Skype gemeinsam in ein Museum gehen kann und dabei von einer Kunsthistorikerin begleitet wird, war  für alle TN eine große Überraschung. (Danke, Barbara!).

In  Facebook habe ich die Möglichkeit der (geschlossenen) Gruppenzugehörigkeit gezeigt und was in diesen Gruppen stattfindet an Online-Wissensvermittlung – ich denke, das alles war den TN völlig neu.

Bei  Twitter äußerten die TN die einhellige Meinung, dass es sich hier nur um leeres Alltags- Geschwätz handelt (Ich gehe jetzt mit dem Hund spazieren/ trinke gerade Kaffee, etc.).Diese Einwände konnte ich mit einem gezielten Griff in meine Twitterliste (Danke Horst und Ursel!) entgegentreten.

Als Netzwerk mit deutschem Datenschutz stand  dann noch Feierabend.de zur Diskussion. Auf diese breitgefächerte Plattform habe ich im Laufe der Zeit  in der Gruppe Literatur sehr interessante Erfahrungen gemacht. (Danke, muscari!)

Natürlich konnte ich in diesen nicht ganz zwei Stunden nur Anregungen zum besseren Verständnis der Materie  geben, denn auch die Verwendung von Apps aufs Smartphone sollte den TN  näher gebracht werden.  Im Rahmen der verbliebenen  Zeit  habe ich unter anderem die Themen Netzwerke, Mail, E-book, Memo mit Spracheingabe, QR-Code und Online Zeitungen angesprochen und Beispiele am Beamer gezeigt.

Im abschließenden  Plenum wurden die Erfahrungen der 4 Vortragenden in kurzen Interviews – durchgeführt von  Frau Nossek-Bock –  zusammengefasst.

Allgemeines Fazit: es besteht noch sehr viel Beratungsbedarf bei den Älteren!

Read Full Post »

König Harald Blauzahn von Dänemark, der im 10. Jahrhundert lebte und ganz gewiss noch nichts mit Datenübertragung zu tun hatte, soll Pate gestanden haben bei der Namensfindung für die Technologie. „Bluetooth“. König Blauzahn hat die Christianisierung Dänemarks vorangetrieben und scheint sehr kommunikationsfreudig  (hoffentlich nicht nur mit dem Schwert!) gewesen  zu sein.

Zunächst als  Codename, später als Markenname wurde ihm eine späte Ehrung zuteil, weil 2 nordische Firmen (Nokia und Ericsson) einen maßgeblichen Anteil  an der Bluetooth-Entwicklung hatten. Übrigens: Das Bluetooth-Logo zeigt in der zusammengesetzten Runenform die Initialen HB!

Bluetooth ist für die Vernetzung von Geräten im Nahbereich gedacht. Sendeleistung und Reichweite werden in Klassen definiert. Für die Interaktion von Smartphones  untereinander –  und darauf bezieht sich  mein Thema – ist die Klasse 3 von Interesse. Sie leistet 1 Milliwatt und hat 10 Meter Reichweite. Die eingeschränkte Reichweite und die geringe Bandbreite sind sicherlich bei der  gelegentlichen Vernetzung von Smartphones eher ein Vorteil. Bluetooth ermöglicht hier das schnelle Versenden von Daten zwischen mit einander „verknüpften“ Geräten ohne zwischengeschalteten PC. Bluetooth braucht, im Gegensatz zu einer Infrarot-Schnittstelle, kein Sichtkontakt!  Aus Sicherheitsgründen sollte man Bluetooth bei Nicht-Gebrauch ausgeschaltet lassen.

Daneben gibt es für Mobilgeräte die Technologie des Mobilen Hotspots. Man kann mit dem Smartphone ein lokales W-LAN-Netzwerk über die UMTS-Verbindung herstellen. Damit wird eine „Datenbrücke“ ermöglicht und erlaubt Geräte ohne eigenes Mobilfunk-Empfangsteil den Zugang zum W-LAN Mobilfunknetz!  Dies ist eine praktische Möglichkeit um Peripherie -Geräte  wie Notebooks oder E-Book-Reader auf Reisen zu nutzen.Zu  beachten ist allerdings, dass  hierbei das Datenvolumen (die Datenmenge die lt. Mobilfunkvertrag pro Monat  verbraucht werden darf)  des Hotspot – „Anbieters“ in Anspruch genommen wird. Außerdem sollte man sein Mobilfunkvertrag kennen! Nicht  alle Provider /Anbieter erlauben in ihren Verträgen die Verwendung von Hotspot/Tethering.

Wi-Fi Direct ist ein  neuerer W-LAN Funk Standard. Dieser verbindet Geräte direkt miteinander, also ohne Router und ohne Hotspot oder Bluetooth. Der Vorteil von Wi-Fi Direct gegenüber Bluetooth liegt in der größeren Reichweite und der Übertragungsgeschwindigkeit. Demnächst werden wohl alle neue Smartphones mit W-LAN Funktionalität auch Wifi Direct anbieten. Es ist abzusehen, dass in naher Zukunft auch andere Geräte wie Videocamera, E-Book-Reader, Notebooks, Digitalfernseher etc. mit  diesem  Standard arbeiten werden.

Die neueste Smartphone-Generation wird immer öfter ausgestattet mit  NFC. Nein, das ist kein Fußballclub, sondern die Abkürzung für NearFieldCommunication (zu Deutsch: Nahbereich-Kommunikation, wobei „Nahbereich“ recht wörtlich zu nehmen ist. Es ist ein internationaler Standard zum sicheren kontaktlosen Datenaustausch über sehr kurze Strecken. Die Distanz zwischen kompatiblen Geräten soll nur bis zu 4 cm betragen! Deshalb ist NFC keine Konkurrenz zu Bluetooth oder W-LAN. Die Technologie wird  in naher Zukunft unser tägliches Leben verändern. Nicht nur Smartphones können, nebeneinander gelegt, über diese extrem kurze Distanz miteinander „kommunizieren“. Man kann damit demnächst  z.B. kleine Beträge bargeldlos bezahlen (Sparkasse), oder papierlose Eintritts- oder -Fahrkarten erwerben (Flugverkehr). Die Deutsche Bahn stellt auf Fernbahnhöfe  schon seit 2011 sog. Touchpoints mit NFC-Technik  zur Verfügung.  Auch der neue Personalausweis der BRD ist NFC-kompatibel!

Es sind noch viele andere Anwendungsmöglichkeiten in der Entwicklung  und da Google, Microsoft, Samsung und BlackBerry angekündigt haben, NFC zu unterstützen, wird prognostiziert, dass bis 2014 die Hälfte aller neuen Smartphones damit ausgestattet sein wird.

Ob und wie wir von diesen Technologien Gebrauch machen, wird zum größten Teil davon abhängen, ob  die Sicherheit bei der Daten-Übertragung gewährleistet und garantiert werden kann. Gerade bei Finanz-Transaktionen und bei der Bereitstellung persönlicher Daten sollte man jedenfalls immer wachsam bleiben!

Johanna Warko

Dieser Artikel ist erschienen im SNE-Magazin 1. Trimester 2013

Read Full Post »

Eine Smartphone-Symphonie

Eine Symphonie ist eine größere Orchester-Komposition, gespielt von Künstlern auf vielen Instrumenten verschiedener Ausprägung. So ähnlich kann man sich auch die Zusammenkünfte der Android-Smartfonia-Runde im SeniorenNetz Erlangen vorstellen!

Bei den TN waren als „Instrumente“ vorhanden: LG Optimus, Galaxy S, GalaxyS2, Galaxy Note, SamsungFit, ein Samsung GT 9003, Sony Xperia Tipo, HTC Wildfire, Galaxy S3 und ein LG ( weiss nicht was). Damit nicht genug: An Android Versionen waren vertreten (1. Geige, 2. Geige, 3. Geige) 2.2.1, 2.2.2, 2.3.3, 2.3.6. und 4.0.4!

Für das heutige Treffen hatte ich mir vorgenommen, wieder eine sinnvolle App und eine Android Anwendung vorzustellen und mit den Teilnehmern gemeinsam zu „erarbeiten“.

Eine echte Herausforderung also. Der Apps Organizer,  (ein App aus dem Play Store, der vorhandene Apps mit Labeln versieht und unter einem Icon zusammenfügt), den ich installieren und von den TN einrichten lassen wollte, war noch nicht das Schwierigste.  Zwei  ältere Geräte waren allerdings nicht kompatibel.

Aber beim Erstellen von Screenshots wurde es dann schon sehr interessant. Mit welchen Tasten man Screenshots macht, ist abhängig von Gerät und Version, also keinesfalls einheitlich.Das muss man als Anwender erst mal wissen! Glücklicherweise wurde ich für Nicht-Galaxy Smartphones im Internet fündig, aber leider gab es  auch bei dieser Anwendung einige Geräte, die keine Screenshots machen können, weil die Geräte nicht gerootet sind. ( Die neueren Versionen brauchen keine Rootrechte  – spezielle Administratorrechte   also – oder Extra-Programme mehr für das Erstellen von Screenshots)

Daneben   braucht man eine gewisse Geschicklichkeit, bis man das Gefühl dafür entwickelt hat, wie die Tasten so reagieren, dass sie auch wirklich ein Screenshot machen. Zur weiteren Verwendung gab es dann viele Fragen, auch zur Galerie. etc.

beamerdroidMit einem besonderen Programm  (droidAtScreen) kann ich per USB den Homescreen   mehrerer Smartphones gleichzeitig darstellen. In diesem Fall ein Galaxy S Version 2.3.3 und ein S 2 mit Version 4.0.4. Und nicht nur das…. Die Geräte lassen sich ganz normal bedienen.

Ich konnte  ein Google+ Hangout mit einem TN durchführen und bei angeschlossenem Gerät ein Foto von der Beamer-Oberfläche machen! Das alles lässt sich am Beamer darstellen, was natürlich für die TN von Vorteil ist.

Und so ist am Ende des Nachmittags die Smartfonia-Symphonie zur Aufführung gelangt. Alle TN haben ihre Android-Partitur gelesen und verinnerlicht und zum Gelingen  der Aufführung beigetragen!

Read Full Post »

Seit ungefähr zwei Jahren beschäftige ich mich  mit der Nutzung von mobilen Endgeräten ( wobei ich natürlich nicht das Auto meine, sondern smartphones und tablets). Auch angefeuert durch meine „Mitgliedschaft“ bei Senioren-Lernen-Online bin ich immer mehr zu der Überzeugung gekommen, dass diese Geräte für uns als ältere Generation eine Bereicherung sein können.

Gerade zur rechten Zeit kam jetzt die Nachricht, dass sich das SLO  an dem internationalen „Projekt Mobile50+-„beteiligt. Und prompt wurden wir als interessierte Laien-Teilnehmer dazu aufgefordert, unsere Erfahrungen mit Mobilen Geräten zu schildern und das  bitte schön auf Englisch, damit sich auch die Teilnehmer aus Finnland, Türkei, Schweden und Litauen informieren können.

Natürlich bin ich mir davon bewusst, dass mein Englisch erstens sehr amerikanisch und zweitens ziemlich eingerostet ist, aber ich gehe davon aus, dass man versteht, was ich meine. Also habe ich mein Selbstbewusstsein etwas aufpoliert und als Ergebnis folgendes Puppen-Video unter dem Motto Alte Dame – ganz mobil bei You Tube hochgeladen.

Eine andere Teilnehmerin hat zu diesem Thema einen so interessanten Beitrag  gestaltet, den möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: Kurz 10 von Ursula Fritzle.

Weil man ja nicht nur reden sollte, sondern auch etwas tun, habe ich im Jahre 2012 im SeniorenNetz Erlangen mehrere Kurse und Vorträge über Smartphones und Soziale Netzwerke gehalten und ein Smartphone-Treffen ins Leben gerufen, die Smartfonia-Runde. So bleibt für mich das Leben auch jenseits der Zahl 70 interessant und abwechslungsreich!

Read Full Post »

« Newer Posts