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Am 27. Oktober 2012 tagte im SeniorenNetz Erlangen das BSNF ( Bayerische SeniorenNetz Forum – ein Zusammenschluss mehrerer Seniorennetze und -Initiativen in ganz Bayern). Ich war eingeladen worden  um 2 Referate zu halten. Das Referat „Vor dem Smartphonekauf “ habe ich visuell mit einer PPT unterstützt. Diese stelle ich jetzt hier online zur Verfügung. Da kam übrigens die Anleitung von Horst Sievert zur Einbettung von Präsentationen mittels der Plattform Slideshare gerade zur rechten Zeit!

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Es durfte gefeiert werden!

Wir konnten die neuen Aufzeichnungsmöglichkeiten von Google+ testen und waren gemeinsam in einem Hangout on Air. Hangout on Air bedeutet, dass die Video-Aufzeichnung sofort im Stream von You Tube eingebunden wird. Es war sehr spannend, aber alles ging gut.

Am Abend vorher habe ich als Überraschung ein Wordle erstellt, damit wir alle sehen können, was uns Horst Sievert  im Laufe dieser Jahre  an Programmen und Anwendungen vorgestellt hat. Und nicht nur vorgestellt, sondern er hat uns auch mit  Workshops und Kursen zu diesen vielen Themen begleitet.Eine beeindruckende Leistung! Und deshalb hier als Dank:

Ein wordle zum Jubiläum

Über neue SLO-Projekte mit Uta Krope, Horst Sievert und Barbara Leisner werde ich demnächst in einem gesonderten Beitrag  berichten.

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Mein ganz besonderer Dank gilt Frau 

Barbara Leisner von Senioren lernen online (SLO)

Bei ihr lernte ich die Freude an KunstOnline-Betrachtungen erst richtig kennen.

 

Stellen Sie sich vor, Sie sind in einem Museum und möchten ein Kunstwerk aus der Nähe betrachten. Vielleicht haben Sie sogar einen Audioguide genommen und können vor jedem Kunstwerk stehen bleiben. Gehen Sie aber nicht zu dicht heran, zeigen Sie nicht mit dem Finger und beugen Sie sich nicht zu weit vor! Halt! Schon ist es passiert…. Entweder kommt der Saalaufseher forschen Schrittes auf Sie zu und fordert Sie auf, sofort hinter die Linie zurückzutreten, oder,  schlimmer noch, ein Warnsignal ertönt!

Viele Kunstwerke sind wegen ihres Alters oder ihrer Beschaffenheit  – allerdings nicht nur deshalb, sondern auch wegen Kunstfrevels – nur noch hinter Glas zu besichtigen. Das ist sehr schade, weil die unmittelbare Begegnung mit dem Werk manchmal  durch Spiegelungen und Lichtreflexe geschmälert wird.   

Außerdem spüren Sie nach spätestens  3 Stunden ziemliche Rückenschmerzen, die Füße tun weh und Durst haben Sie auch. Frustrierend, denn Sie haben doch bis jetzt nur ein Bruchteil der ausgestellten Kunst sehen können. Diese Situation kennt jeder Museumbesucher.

Ich möchte Sie in diesem Beitrag mit einer erweiterten  Dimension der Kunstbetrachtung bekannt machen. Ungeahnte Möglichkeiten der virtuellen visuellen Darstellung – bis ins kleinste Detail – stehen Ihnen am PC zur Verfügung.

Die Angst, es würden keine Besucher mehr in die Museen kommen, wenn viele Meisterwerke auf diese Weise gezeigt werden, ist verflogen. Es wird von den Besuchern als bereichernd erfahren, wenn man sich vor dem Museumsbesuch schon intensiv mit einigen Werken beschäftigt hat und sich dann beim Ansehen besondere Details  ins Gedächtnis rufen kann.

Sie würden auch gerne das Museum vor Ihrem Besuch schon etwas kennenlernen? Kein Problem, denn 3D Technik, 360° Panorama, Filme und Audios machen fast alles möglich. Als hervorragendes Beispiel möchte ich zunächst die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe mit ihren Seiten Kunsthalle Online nennen. Die  Online-Präsentation der Sammlungen lässt auch technisch keine Wünsche offen.   

Im Frühjahr 2012 stellte Google die Erweiterung des  Google Art Projekt vor. Mehr als 150 Museen weltweit kann man jetzt dank der innovativen Street View Ansicht virtuell besuchen. Man kann bei dem „Besuch“ wählen zwischen der Museums-Ansicht und der Detail-Ansicht. Die Museums-Ansicht ermöglicht einen Rundgang durch das Museum. Hier steht zunächst die Architektur im Vordergrund. Die Detail-Ansicht ermöglicht das Anschauen und Vergrößern einzelner Kunstwerke. Es ist fast unglaublich, was Technik hier leistet.

Museen, wie z.B. The State Hermitage Museum In St. Petersburg, der Louvre in Paris, oder The British Museum in London  verwenden andere, nicht weniger eindrucksvolle Techniken. Manche setzen Lupen ein, andere vergrößern per Klick, Zoom oder Teilvorschau.

Lupe01kl

Diese Lupe wurde gezeichnet und montiert von W.Warko

Einige  ausländische Museen bieten auch deutschsprachige Seiten an. Eine interessante Übersicht über die deutsche Museumslandschaft mit hervorragende links und Erklärungen bietet die Webseite Deutsche Museen.de.

Wer sich für Komponisten und Musik interessiert, sollte unbedingt die Webseite Beethoven-Haus Bonn anschauen und anhören! Auch für Kinder gibt es virtuell sehr viel zu hören und zu sehen. Die Webseiten klingendes-museum.de/flausi/  und Hallo Beethoven im Beethoven-Haus Bonn sind schönee Beispiele für die Möglichkeiten des  interaktiven Mitmachens. Und so könnte ich Sie stundenlang auf Museen in aller Welt hinweisen.

Hoffentlich  habe ich Ihnen mit diesem kurzen Ausflug in die digitale Museumswelt Appetit auf neue Erfahrungen mit Kunst  im Internet machen können. Freuen Sie sich auf neue, unerwartete  Sichtweisen und Interpretationen. Es lohnt sich!

Johanna Warko

Staatliche Kunsthalle Karlsruhe         Google Art Projekt

The State Hermitage Museum          Louvre

The British Museum                         Deutsche Museen

klingendes –museum.de/flausi          Beethoven-Haus Bonn

Dieser Artikel ist erschienen im aktuellen SNE-Magazin 3. Trimester

 

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Für mich ist SLO vor fast 5 Jahren der Eintritt ins Zeitalter des Web 2.0 gewesen.

Jetzt kam der Aufruf von Horst Sievert zum nächsten Blogkarneval in September. Das beinhaltet auch einen Bericht im Blog. Das setzt voraus, dass man ein Blog hat und auch pflegt!  Leider war mir die Lust an der Bloggerei ziemlich abhanden gekommen durch Zeitmangel, Krankheit und manch andere Widrigkeiten. Außerdem bin ich keine begnadete Schnellschreiberin, Formulierungen kosten mir viel Zeit und Kraft.

Aber Blogkarneval und dann noch zu 10 Jahre SLO, da MUSS ich doch dabei sein..

.Ja, wie war das damals? Bedingt durch mein ehrenamtliches Engagement beim SeniorenNetz Erlangen kannte ich mich mit den gängigen Office-Programmen, mit Bildbearbeitung und Internet etc. gut aus. Aber erst beim SLO lernte ich den Umgang mit den neuen Möglichkeiten. Soziale Netzwerke und Kommunikation, Cloudbasierte Anwendungen, Online-Audio und noch vieles mehr, alles war neu für mich.

In besonderer Erinnerung ist mir die Google-Anwendung Text und Tabellen geblieben. Davor habe ich mich regelrecht gefürchtet!  Auch mit WordPress hatte ich so meine Probleme. Natürlich gab es Programme, die mir besonders gut gefielen. Die Arbeit mit Audacity und 1000 mikes brachte die Teilnehmer durch gemeinsame Projekte näher zusammen.Die Zusammenarbeit  durch Verwendung von Skype und Mikogo wurde immer selbstverständlicher und dadurch lernten wir uns alle besser kennen. Daraus entstanden  im Laufe der Zeit die SLO-Gruppen auf  Facebook und Google+. Bei Twitter erhalte  ich immer wieder wertvolle Hinweise von unseren unermüdlichen Internet-Surferinnen, die ich sehr bewundere! In letzter Zeit stand die Beschäftigung mit der Erstellung und Gestaltung  von E-Books im Vordergrund, auch das eine große Herausforderung. 

Mit der Zeit änderte sich abermals der Schwerpunkt; immer angefeuert von Horst Sievert fingen wir an, uns mit Smartphone und Tablet-PC auseinanderzusetzen. Die ersten Apples wurden angeschafft. Ich wollte da nicht unbedingt mit einsteigen, aber „steter Tropfen höhlt den Stein“, ich  fand aber dann für mich persönlich die Android Konkurrenz reizvoller.Wobei ich zugebe, dass ich jetzt  auch ein iPad habe ( damit ich „mitreden“ kann), aber mir die Restriktionen dieser Firma doch ziemlich unangenehm sind.

Und jetzt beschäftigt uns das Thema Nonliner. Ich bin leider  umgeben von Nonlinern!!  Weder meine Familie im In-und Ausland, noch meine Freunde von nah und fern interessieren sich für das Thema. Ich kann vorführen was ich will, mehr als höfliches Interesse an meinen, für sie wohl doch etwas wunderlichen Tätigkeiten ( „das brauche ich nicht mehr in meinem Alter“) kann ich nicht wecken. Ich finde das furchtbar schade, denn die Leute können einfach nicht ermessen, was ihnen entgeht. 

Wie dem auch sei: ich  habe unglaublich viel gelernt in diesen Jahren und bin Horst und Uta zu großem Dank verpflichtet, dass sie mir  durch ihre unermüdliche Arbeit einen neuen Blick auf die faszinierende Welt des Internet ermöglichen.

Johanna

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Vielleicht wundern sich die Leser dieses FNC-Blogs darüber, dass ich so viel über diese internationale Konferenzen geschrieben habe, obwohl sie nicht mit SeniorenNetzErlangen in Verbindung stehen. Mir ist es ein Anliegen, zu zeigen, wie aus virtuelle Online-Kontakte -die so oft noch als nicht relevant oder gar schädlich dargestellt werden –  inhaltlich wertvolle Treffen entstehen können.

Grundtvig- Projekt  ALFA – Lernen in ländlicher Umgebung Internationales Meeting in Sastamala/Finnland 19. und 20. Mai 2011.

An der Vorbereitung dieses Treffens war Senioren Lernen Online mit dem Thema  „Häusliche Gewalt und Prävention“ beteiligt. Leider werde ich nicht alles, was in diesen beiden Tagen wichtig war, ausführlich  beschreiben können, denn es gäbe weit mehr zu berichten. Es trafen sich Teilnehmer aus 5 europäischen Nationen zum Austausch über verschiedene Themen. Sie kamen aus Finnland ( Sastamala Community College/Sastamalan Opisto), Rumänien (University of Pitesti), Polen ( Centrum Biznesu i Rozwoju) , Deutschland (Senioren-Lernen-Online), und Niederlande (Reflexion). Die Meeting-Sprache  war englisch.

Weil ich auch zu den vorgehenden Workshops in Maastricht/Niederlande und Kiel eingeladen worden war, kannte ich schon viele Teilnehmer/Innen  und daher war das Wiedersehen ganz ungezwungen. Am 19.Mai  waren wir zunächst in den Räumen von Sastamalan Opisto eingeladen. Wir wurden dort sehr herzlich vom finnischen Team empfangen. Am Vormittag gab es einen regen Gedankenaustausch über die Beiträge aus Finnland und Deutschland.

1.Häusliche Gewalt gegen Ältere und Prävention  Ms.Uta Krope (SLO),

2. Junge finnische Familien ziehen aufs Land, Mr. Petri Rinne (ELARD)

3. Dienste an und für Ältere, die in Finnland auf dem Lande wohnen, Ms. Marita Pitkänen (Services for older people in Finnish Countryside)

Diese  Beiträge und Diskussionen gaben interessante Einblicke in einige Aspekte im Leben jüngerer und älterer Menschen der verschiedenen Länder. Weil wir nicht nur die Theorie, sondern auch die Praxis kennenlernen sollten, waren die nächsten Tagungspunkte dem Besuch von unterschiedlichen Schwerpunkten der Arbeit mit Kindern und älteren Erwachsenen gewidmet.

 Nach dem Lunch fuhren wir zunächst zu St. Olafs Church in Tyrvää. Diese Kirche stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde leider in 1997 niedergebrannt. Aber die lokale Bevölkerung hat die Kirche in Eigenleistung nicht nur wieder aufgebaut: Im Inneren befinden sich wunderbare Gemälden von Kuuti Lavonen und Osmo Rauhala. Danach gingen wir in eine ganz farbenfrohe kleine Ausstellung: „Kinder malen und basteln“. Weiter ging es nach Työteekki. Hier werden Arbeitslose aus Sastamala angeleitet in  verschiedenen handwerklichen Tätigkeiten. In dem angeschlossenen kleinen Ausstellungsraum konnte man Beispiele dieser Arbeit ansehen und kaufen.

Nachmittags trafen wir uns mit Ms. Pia Pihlanto und einigen ihrer älteren finnischen Studenten, die online Deutsch lernen im Sastamala Community College (in Zusammenarbeit mit SLO!) Wir saßen zunächst gemütlich zusammen und konnten uns angeregt auf Deutsch über viele Themen unterhalten. Dazu hatte Pia einen interessanten Fragebogen entworfen – wobei wir gleich unsere minimale Kenntnis über Finnland offenbaren konnten. Danach folgte ein kurzer Stadtrundgang mit genügend Gelegenheit  zum Einkaufen.

Nach einem leckeren Buffet im Centrum von Vammala (mit Live-Musik und Gesang  eines Musikdozenten vom College, sehr apart) fuhren wir zu einem Saunagebäude, direkt an einem See gelegen. So ein Saunabesuch läuft aber ganz anders als bei uns, jedenfalls, wenn es sich nicht um ein Treffen von Familienmitgliedern handelt, sondern um einen Social Event. Männlein und Weiblein gehen getrennt in die Sauna und sind bekleidet mit Badeanzug bzw. Badehose. Wir trafen uns dann alle im Aufenthaltsraum, dort wurde ein Ofen gemütlich eingeschürt und Würstchen am Spieß gegrillt. Als  dann Matti Lehtinen (der Leiter des Sastamala College), zusammen mit dem Musikdozenten – und als besondere Überraschung, unserem niederländischer Teilnehmer-  anfing „aufzuspielen“, da wurde der vielstimmige Chor der Teilnehmer aus 5 Nationen natürlich herausgefordert!

Am nächsten Morgen fuhren wir als Erstes zur Sammaljoki Village School  (41 Kinder, aufgeteilt  in 3 Klassen – Alter 7 bis 12 Jahren). Wir führten ein längeres Gespräch mit dem Direktor dieser Zwergschule und hörten von den Schwierigkeiten, eine solche Schule am Leben zu erhalten…. Während dieses Gesprächs blieben zu unserem Erstaunen die Kinder brav stehen und es gab keinerlei Unruhe! In der Pause konnten einige Teilnehmer auf dem Schulhof ihr Geschick im finnischen Cricket unter Beweis stellen. Weiter ging es zum Sampola Village House. Es gab ein lebhaftes Gespräch mit der Leiterin.Es wurde  dabei gleich etwas „genetzwerkt“ für die Zukunft. .z.B. den Austausch von finnischen Rezepten für die Rezepte-Homepage einer Teilnehmerin  EU-Rezepte

Auf dem Dachboden des Hauses stehen mehrere Webstühle und hier treffen sich nachmittags Frauen des Ortes zum Weben und Gedankenaustausch. Wir konnten die verschiedenen Arbeiten-in-Werdung besichtigen. Eine Frau verwebt alte CD-Magnet-Bänder zu einem wunderbaren Muster! Das nenne ich Re-Cycling  (zurück in den Kreislauf) im wahren Sinn des Wortes!

Zum Abschluss dieses 2-tägigen  internationalen Treffens – damit wir selber auch etwas „tun“ und  eine handwerkliche Erinnerung mit nach Hause nehmen – wurde uns  ein Kunst-und Handwerk Workshop, wieder im Gebäude vom Sastamalan Opisto angeboten. – Kunst und Handwerk stehen im College von Sastamala hoch in Kurs.Hier sind wir eingewiesen worden in die Kunst des Filzens. Es war lustig zu sehen, wie die Teilnehmer, je nach Veranlagung, mit dieser Herausforderung umgingen. Bei manchen wurden regelrecht künstlerische Ambitionen geweckt und am Ende dieses Workshops waren wir alle sehr zufrieden mit unseren „Werken“. Es blieb auch genügend Zeit für Gespräche. Das war sehr wichtig, denn wir wussten, dass mit diesem Workshop unser Treffen zu Ende ging.

 Ich möchte mich noch einmal herzlich beim finnischen Team bedanken. Es war alles  hervorragend  organisiert und durchdacht.


Johanna Warko

 

 

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