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Das Zauberkästchen

Meine Android-Familie

Meine Android-Familie

Vor einigen Wochen fragte mich Androidis leicht gereizt warum ich eigentlich am Abend manchmal das sonst doch nicht so geliebte Ipadia hervorholen würde um damit dann offensichtlich auf dem großen Fernseh- Bildschirm etwas anzuschauen. Ich erzählte ihr, dass die Schöpfer von Ipadia schon vor mindestens 2 Jahren ein kleines Zauberkästchen entwickelt hätten. Dadurch hatten sie Ipadia die Fähigkeit verliehen, ihre Inhalte, Apps  und Oberflächen  zu teilen, per  Beamer oder mit einem Fernseher mit HDMI-Anschluss. „Was ist das denn nun schon wieder,  HDMI,  brauche ich da etwa wieder so ein blödes Kabel?“, fragte Androidis empört. Im  Hintergrund spitzte auch die kleine Androida schon die Lauscher. Das genaue Wissen hatte ich natürlich auch nicht gleich parat, aber wofür gibt es Internet?! „Die Definition lautet folgendermaßen, liebe Androidis:  HDMI (High Definition Multimedia Interface) ist eine Schnittstelle an elektronischen Geräten zur digitalen Übertragung von Video- und Audiosignale. Dafür braucht man zusätzlich das  kleine, schwarze Zauberkästchen“ erklärte ich mit fester Stimme. „Ja, und…. warum haben wir nicht auch so ein Kästchen, wenn das denn so toll ist?““Genau“, brummelte Androida, das möchte ich auch gerne wissen“. Und weil mir das Wohlergehen  meiner Android-Familie sehr am Herzen liegt, habe ich dann angefangen zu recherchieren.

Alles nicht so einfach, aber nach einiger Zeit  konnte ich den Beiden zeigen, dass die Mutter-Firma Samsung endlich auch ein solches Zauberkästchen entwickelt hat. Androidis  konnte es kaum abwarten, dass ich das kleine Paket auspacken würde, denn schon der Name versprach Aufregung und Abenteuer: AllShare Cast Dongle, wobei ihr das Wort Dongle am besten gefiel. Dass Dongle vermutlich nichts anderes heißt als „Dingens“, habe ich ihr lieber nicht erzählt!

FotoIn dem Päckchen waren ein kleines schwarzes Kästchen, 2 Kabel und eine Mini-Anleitung. „Das ist alles?“ fragte sie enttäuscht. „Was soll ich denn damit? Und für Androida ist das bestimmt überhaupt nicht geeignet.“ Das Letzte  klang allerdings etwas zu hoffnungsvoll nach meinem Geschmack. „Das werden wir gleich sehen, schaue du erst mal nach, ob du in deinen Einstellungen von Drahtlos und Netzwerke diesen Befehl findest: Der Bildschirm Ihres Gerätes für ein anderes Gerät freigeben, oder sogar All Share Cast. Ich werde unterdessen eine geeignete Steckdose für das Netzgerät suchen und das eine Ende des Kabels in den dafür vorgesehenen HDMI Anschluss des Fernsehers  stecken und das andere Ende in unser Zauberkästchen. Damit  kann unser Fernseher  nämlich plötzlich Internet, frage mich aber bitte jetzt  nicht, wie das nun wieder genau funktioniert.“

„Und du, liebe Androida, kannst auch gleich mal schauen, ob du unter Netzwerkverbindungen und Freigeben den gleichen Befehl siehst, der bei dir aber vermutlich  Screen Mirroring genannt wird. Keine Panik! Das heißt nichts anderes als „Bildschirm spiegeln“. Ich bin davon überzeugt, dass du das schaffst!“ Nach diesen aufmunternden Worten gingen wir an die Arbeit. Ich stöpselte die Kabel ein, Androidis fand ihr Dongle und Androida ihr Screen Mirroring.  Androidis durfte, als die Größere und Ältere anfangen und oh Wunder, es funktionierte!

Nach Klick auf den Befehl All Share Cast wurde sie mit dem Fernseher verbunden, und plötzlich stand da : Verfügbare Geräte: Verbunden mit Dongle 12YXZ.  Androidis war überwältigt, sie konnte nur noch sagen: „Stell dir vor, Androida, es hat nicht mal weh getan. Das musst du unbedingt auch probieren.“

Im nächsten Beitrag  werde ich erzählen, was die beiden alles dongeln und spiegeln können und wie sie sogar  zu einem eigenen HDMI Eintrag in dem Eingangsregister des Fernsehers gekommen sind!

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Erfahrungen mit Bildschirm spiegeln (Screen Mirroring)

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Jetzt können Androidis und Androida auch „spiegeln“

Bei dem letzten Smartfonia-Treffen im SeniorenNetz Erlangen sprachen wir ausgiebig über die Möglichkeiten des Streamens. Wieder so ein schönes englisches Wort, mit dem man sich befassen muss. Beim Streamen geht es um die Übertragung von Inhalten eines Smartphones oder Tablets auf einem Fernsehschirm oder Beamer. Gerade habe ich übrigens gelesen, dass es das Wort Beamer in der englischen Sprache zwar gibt, aber nur für teure, imposante Autos verwendet wird; das Gerät heißt einfach Video Projektor. Ähnliches gilt für das Wort Handy, das im englischen „praktisch“ bedeutet und als Begriff für ein tragbares Telefon völlig unbekannt ist!

Jetzt hatte ich bis jetzt beim Streamen wieder das Problem, dass ich die Konkurrenz loben muss. Apple hat schon seit mindestens 2 Jahren das Übertragungsgerät Apple-TV mit Airplay im Einsatz. Dafür braucht man kein sog. Smart-TV, (ein Fernseher mit Internet-Anschluss) zu haben. Es ist allerdings davon auszugehen, dass Smart-TV sehr bald Standard sein wird.

Für Android-Geräte ein geeignetes Übertragungsgerät zu finden ist  leider bis jetzt noch nicht so komfortabel. Jeder Hersteller kocht sozusagen sein eigenes Süppchen. HTC kennt den „MediaLink“, Samsung das „AllShare Cast Dongle“. Google versucht es mit dem HDMI-Stick „Chromecast“, damit kann man allerdings nur Internetinhalte ( wie z.B. Filme von You Tube, also keine eigene Inhalte, wie Fotos etc. übertragen).
Vielleicht kann sich „Miracast“ als offener Funkstandard durchsetzen. Herstellerübergreifend könnte man mit Miracast den Bildschirminhalt eines Smartphones auf einen großen TV-Monitor übertragen, dabei wird  die Verbindung über Wi-Fi Direct realisiert. Google unterstützt Miracast ab Android 4.2. Leider gibt es das Gerät zunächst nur für USA. Die Fa. Belkin macht noch keine Angaben für den deutschen Markt, da heißt es also abwarten.
Jetzt konnte ich Erfahrungen mit einem passenden Zusatzgerät, das „Dongle“ machen, darüber später mehr. Zunächst  ist noch etwas über die Kompatibilität der verschiedenen Systemen zu sagen. Das AllShare Cast Dongle ist nicht mit allen Android-Versionen kompatibel und schon gar nicht mit Geräten anderer Hersteller. Man muss sich also vorher gut informieren! Auch die FS-Marke könnte evtl. noch eine Rolle spielen, obwohl sich das Dongle mit einem älteren Nicht-Smart-Sharp-Fernseher problemlos verbunden hat. Ein HDMI-Anschluss am FS ist natürlich erforderlich. Ja, und wenn ein Fernseher sogar mehrere Anschlüsse hat, kann man Eifersüchteleien zwischen Androidis, Androida und Ipadia vermeiden….siehe Bild!

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Vektorgrafik: W. Warko

Am dritten Tag der Mobile50+ Konferenz hatte die ganze Android- und iPad-Familie sehr  viel zu tun, denn nun sollte jede Gruppe ein eigenes E-Book erstellen. Dafür gibt es nach Aussage meiner Herrin verschiedene Methoden; sie sprach dabei von Google Drive, Bookcreator und Pressbooks. Google Drive kenne ich natürlich, das ist ein Programm um gemeinsam Dateien bearbeiten zu können und der Aufbewahrungsort ist  in der Wolke (sagt sie). Ich weiß leider nicht genau, was  „eine Wolke“ ist, aber das kriege ich bestimmt noch raus!  Bookcreator ist wohl nur etwas für Ipadias, dazu werde ich also nichts beitragen.

Zu Pressbooks sollte jetzt besser Androidis etwas erzählen, denn für dieses Programm bin ich wirklich nicht geschaffen – ich kenne schließlich meine Grenzen!

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Vektorgrafik: W.Warko

Androida kann es nicht lassen! „Ich kenne meine Grenzen“, so ein Unsinn. Wenn Androida nur ein 10 cm Bildschirmchen hat, kann sie eben nicht alles darstellen, damit wird sie leben müssen….

Für Büroarbeiten bin ich ja ohnehin viel besser geeignet, da lobt mich meine Herrin immer!

Nun also zu Pressbooks.  Das hat seine Eigenheiten, muss ich schon sagen. Wer schon mal mit WordPress Blogbeiträge geschrieben hat , hat es jedenfalls bedeutend leichter.

Am Anfang hörte ich meine Herrin immer leise seufzen (ihre Brummeleien will ich hier wirklich nicht wiederholen, da gäbe es bestimmt wieder Ärger). Aber es ist wie mit allem, mit der Zeit verstand ich, was sie wollte und sie begriff, was ich leisten konnte (siehst du, Androida, ich kenne auch meine Grenzen, mir muss das niemand sagen!) und so kamen wir gemeinsam gut zurecht.

An diesem Vormittag sollte auch die SLO-Gruppe – (nach einer Einführung im Plenum zum Thema von Uta Krope SLO) –  ein E-Book erstellen und weil wir schon im Vorfeld dieser Tagung mit Pressbooks gearbeitet hatten, schien uns die Aufgabe verhältnismäßig leicht.

Ich kann nur so viel verraten:  das Ganze hatte für mich seine Tücken. Meine Herrin hat ihre eigene E-books allein erstellt, über ihr Arbeitstempo werde ich mir kein Urteil erlauben, aber dass die anderen Teilnehmer manchmal schneller waren, konnte ich schon merken. Aber glücklicherweise fiel das im Teamwork doch nicht so auf und so wurden wir rechtzeitig fertig mit dem „Gerüst“ für das E-Book mit dem schönen Namen Troy of Mustafa.  Ich freue mich schon darauf, zusammen mit meiner Herrin in aller Ruhe das Kapitel „Mustafa and his own book“ zu schreiben!

Anschließend trafen wir uns wieder im Plenum und alle Gruppen trugen ihre Ergebnisse vor. Es war sehr schön zu erleben, wie die 30 Konferenz-Teilnehmer miteinander ihre Erfahrungen austauschten und das in Englisch, was nur für einer der TN die Muttersprache war. Schließlich ist das der Sinn dieser  Konferenzen, wie schon Horst Sievert (SLO) formuliert hat:

„Ziel des Projektes ist die gegenseitige Information über den Einsatz von mobilen Geräten, wie Smartphones, Tablets und eBook-Reader, in verschiedenem Alter und verschiedenem sozialen Umfeld und Geschlecht in Europa.“ 

Nach meiner bescheidenen  Android-Tablet-Meinung ist diese Tagung sehr gut gelungen.  Ich habe mir sagen lassen, dass die Organisation durch den türkischen Projektleiter Oral Kaya ganz erheblich zum Gelingen beigetragen hat.

Ich freue mich schon darauf, die ganze Smartphone – und iPad- Verwandtschaft wieder zu sehen, wenn wir uns in März 2014 zur nächsten Konferenz  in Kiel begegnen. Da wird höchstwahrscheinlich – soweit ich informiert bin – das Thema sein  „Sprachen lernen mit Apps“.  Ich hoffe, dass auch wir beide dabei sein dürfen!

Diese Konferenzen werden übrigens möglich gemacht durch Grundtvig Lebenslanges Lernen. Dass Androida und ich -zusammen mit unserer Herrin – an diesen Tagungen teilnehmen können, verdanken wir den unermüdlichen Einsatz von Horst Sievert und Uta Krope für Mobile 50+

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Bericht von Smartfonia am 17. September 2013

SmartfoniaGerät_100Die Sommerpause ist beendet und im SeniorenNetz Erlangen (SNE)  finden sich wieder in vielen Gruppen die interessierten Teilnehmer ein. So auch bei Smartfonia. Es waren in den vergangenen Ferienwochen genügend Fragen zur Smartphone-Nutzung aufgetaucht!  Bedingt durch die vielen kursierenden Android-Versionen kann es uns nie langweilig werden, denn nur durch Suchen und Vergleichen können wir Unterschiede feststellen.

Ich hatte diesmal 2 neue Geräte zum Vorführen dabei – ein Smartphone mit der Version 4.2.2 und das Tablet Galaxy Note 10.1 mit der Version 4.1.2 und war naturgemäß noch nicht richtig eingearbeitet, dafür waren sie einfach noch zu kurz in meinem Besitz. (Geburtstagsgeschenke!!)  Die Arbeit mit dem S-Pen zum Beispiel war mir noch völlig ungewohnt. Deshalb  war es ganz wichtig, dass wir uns mal etwas näher mit dem Thema „Info zum Gerät“ beschäftigten.

Wir haben festgestellt, dass zu einigen Bereichen noch viel Beratungs- und Informationsbedarf besteht. Eine kleine Auswahl unserer Themen, mit deren Auswirkungen  wir uns in nächster Zeit auseinandersetzen werden:

LookOut  Security und  andere Möglichkeiten zur Daten-Fernlöschung bei Verlust etc.

Google+ als Datensammler und wie und wo man diese Daten einsehen kann

E-Mail: IMAP Einstellungen

Drucken aus der Cloud mit Smartphone und Tablet

 Verschiedene Möglichkeiten von File Transfer (BlueTooth, Wifi-Direct, NFC etc.)

VPN ( Virtual Private Networks) beim Verwenden von öffentlichen Hotspots

Genug zu tun also! Natürlich wird erwartet, dass die TN auch eigene Beobachtungen und Erfahrungen mit einbringen, um so einen lebendigen Austausch zu ermöglichen.

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Am zweiten Tag der internationalen Konferenz in Canakkale hatten alle unsere Smartphone- und Tablet-Verwandte viel zu tun! Wir fuhren nämlich gemeinsam nach Troja, ungefähr 20 km von Canakkale entfernt. Troja, Truva, Troy, ein unerschöpfliches Thema für Archäologen. Natürlich hatten alle unsere Herrinnen und Herren zuhause schon Manches im Internet angeschaut – das ist sowieso Androidis‘ Spezialgebiet. Sie sagt: „bei mir sieht man wenigstens etwas. Du mit deinem 10 cm-Bildschirmchen bist ja nur eine halbe Portion“. So was muss ich mir gefallen lassen!
GuideAber zurück nach Troja….Dort erwartete uns Mustafa Askin, seit vielen Jahren engagierter und passionierter Guide in Troja.
Nun ist Troja nicht leicht zu „entziffern“, wenn man sich vor Augen führt, wie viele Schichten verschiedener Städten hier im Laufe der Jahrtausende durch Erdbeben, Feuer und Gewalt durch einander gewürfelt worden sind. Mir wurde ganz warm vom vielen Fotografieren – meine Herrin schein übrigens jetzt begriffen zu haben, dass ihr Daumen auf meinem Display nichts zu suchen hat.

Mustafa konnte wunderbar erzählen und so erschienen vor unseren geistigen Linsen intakte Wehrmauern und wir „sahen“ wie das Trojanische Pferd in die Stadt Einzug halten konnte.

PferdMustafa meinte zwar, das Ganze könne ein homerischer Mythos sein, aber ich habe es gesehen und fotografiert – das echte Trojanische Pferd!

Einer der Aufgaben nach dieser Konferenz wird für SLO die Erstellung eines E-Books sein; den Namen haben wir schon: Troy of Mustafa!

Nach diesem Besuch einer der faszinierendsten Stätten des Altertums holte uns bald die Gegenwart wieder ein.

Wir besichtigten unter anderem eine Schule, wo Schülern die Möglichkeit geboten wird, im Unterricht mit Tablets zu arbeiten – auch eine ausgefeilte Whiteboard-Technologie wurde gezeigt. Richtiges e-learning also. Da war ich dann doch etwas neidisch, denn dafür bin ich, Androida, nun wirklich nicht geschaffen.

Sollte ich gedacht haben, nun wäre der Tag lang genug gewesen und der Eindrücke schon fast zu viel, wurde ich abends eines Besseren belehrt. Nun schlug die Stunde der westeuropäischen Archäologie! Alle Teilnehmergruppen, also aus Schweden, Finnland, Litauen und Deutschland hatten für diesen Abend einen Vortrag über archäologische Funde im jeweiligen Land vorbereitet. Wir trafen uns wieder in dem idyllischen Garten, wo schon am Abend vorher der türkische Vortrag über Troja stattgefunden hatte. Das war alles sehr interessant, aber mein armes Display spürte, dass die Kraft langsam nachließ und ich unbedingt an meiner Lebensleine angeschlossen werden sollte. Und so endete der zweite Tag.
Fortsetzung folgt

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