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Posts Tagged ‘Soziales Netzwerk’

Erfahrungen mit Bildschirm spiegeln (Screen Mirroring)

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Jetzt können Androidis und Androida auch „spiegeln“

Bei dem letzten Smartfonia-Treffen im SeniorenNetz Erlangen sprachen wir ausgiebig über die Möglichkeiten des Streamens. Wieder so ein schönes englisches Wort, mit dem man sich befassen muss. Beim Streamen geht es um die Übertragung von Inhalten eines Smartphones oder Tablets auf einem Fernsehschirm oder Beamer. Gerade habe ich übrigens gelesen, dass es das Wort Beamer in der englischen Sprache zwar gibt, aber nur für teure, imposante Autos verwendet wird; das Gerät heißt einfach Video Projektor. Ähnliches gilt für das Wort Handy, das im englischen „praktisch“ bedeutet und als Begriff für ein tragbares Telefon völlig unbekannt ist!

Jetzt hatte ich bis jetzt beim Streamen wieder das Problem, dass ich die Konkurrenz loben muss. Apple hat schon seit mindestens 2 Jahren das Übertragungsgerät Apple-TV mit Airplay im Einsatz. Dafür braucht man kein sog. Smart-TV, (ein Fernseher mit Internet-Anschluss) zu haben. Es ist allerdings davon auszugehen, dass Smart-TV sehr bald Standard sein wird.

Für Android-Geräte ein geeignetes Übertragungsgerät zu finden ist  leider bis jetzt noch nicht so komfortabel. Jeder Hersteller kocht sozusagen sein eigenes Süppchen. HTC kennt den „MediaLink“, Samsung das „AllShare Cast Dongle“. Google versucht es mit dem HDMI-Stick „Chromecast“, damit kann man allerdings nur Internetinhalte ( wie z.B. Filme von You Tube, also keine eigene Inhalte, wie Fotos etc. übertragen).
Vielleicht kann sich „Miracast“ als offener Funkstandard durchsetzen. Herstellerübergreifend könnte man mit Miracast den Bildschirminhalt eines Smartphones auf einen großen TV-Monitor übertragen, dabei wird  die Verbindung über Wi-Fi Direct realisiert. Google unterstützt Miracast ab Android 4.2. Leider gibt es das Gerät zunächst nur für USA. Die Fa. Belkin macht noch keine Angaben für den deutschen Markt, da heißt es also abwarten.
Jetzt konnte ich Erfahrungen mit einem passenden Zusatzgerät, das „Dongle“ machen, darüber später mehr. Zunächst  ist noch etwas über die Kompatibilität der verschiedenen Systemen zu sagen. Das AllShare Cast Dongle ist nicht mit allen Android-Versionen kompatibel und schon gar nicht mit Geräten anderer Hersteller. Man muss sich also vorher gut informieren! Auch die FS-Marke könnte evtl. noch eine Rolle spielen, obwohl sich das Dongle mit einem älteren Nicht-Smart-Sharp-Fernseher problemlos verbunden hat. Ein HDMI-Anschluss am FS ist natürlich erforderlich. Ja, und wenn ein Fernseher sogar mehrere Anschlüsse hat, kann man Eifersüchteleien zwischen Androidis, Androida und Ipadia vermeiden….siehe Bild!

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Senioren lernen online, Mobile 50+ und wir

Da muss ich wohl zuerst mal näher erklären, um was es bei dem Begriff Mobile 50+ geht. Die genaue Bezeichnung habe ich von  Horst Sievert von senioren-lernen-online so übernommen:

Seit 2012 nimmt SLO an dem 2-jährigen internationalen Projekt „Mobile devices and Web 2.0 – new perspective in ICT for digital inclusion in Europe“, kurz: mobile 50 + -, teil. Ziel des Projektes ist die gegenseitige Information über den Einsatz von mobilen Geräten, wie Smartphones, Tablets und eBook-Reader, in verschiedenem Alter und verschiedenem sozialen Umfeld und Geschlecht in Europa.

Besser können sogar wir zwei es nicht formulieren!

meerNun, da waren wir in Canakkale  ja ganz richtig am Platz, denn wir trafen 30 Smartphone- und Tablet-Verwandte aus Litauen, Schweden, Finnland und der Türkei!  Schon der Flug nach Istanbul und die anschließende Fahrt nach Canakkale waren für uns ein Erlebnis. Ich  durfte fotografieren und Androidis konnte vorab  schon mal zeigen, was sie an Büroarbeit leisten kann.
ipadia_resizedUnsere Nachbarin war ein kleines Ipadia, (Dank an @hamster44!) ,das sah auch richtig toll aus und war schon recht fleißig beim Twittern.

Am ersten Tag der Tagung war es für uns recht spannend, denn wir hatten uns mit einer besonderen App zu beschäftigen. Was für uns ein Spiel war, schien  unserer Herrin offensichtlich mehr zu bedeuten. Die App heißt Flick und soll Daten blitzschnell zwischen uns und unseren Verwandten hin und her schieben können.

flick_1 Jedes Mal, wenn wieder so eine unbekannte Datei angeflogen kam, wurde mir etwas mulmig und auch Androidis sagte: „hör mal, bluetooth oder wifi-direkt sind mir irgendwie lieber“. Vermutlich sind wir doch noch sehr  altmodisch! Es war  sehr interessant, vor allem als Androidis eine Tabelle zugeschickt bekam, die nur sie öffnen konnte! Das war uns eine große Ehre und auch eine Genugtuung, denn Sie wissen ja, zwischen Verwandten gibt es immer mal Kontroversen und die sind  zwischen uns Androiden und der wohlhabenden Verwandtschaft  recht ausgeprägt.  .

 

Es gab so viel zu hören und zu sehen auf dieser internationalen Tagung. Mit einem Vortrag über Troja wurden wir auf das Thema der Begegnung eingestimmt. (Alle Projektteilnehmer/Innen sollen unter anderem ein e-book zu dem Thema erstellen und Beiträge (englisch) schreiben, darüber später bestimmt mehr). Danach konnten wir uns etwas ausruhen, denn  nun musste unsere Herrin gut zuhören, weil die Gruppen ihre Arbeit der letzten Monate vorstellten. Es war eine große Vielfalt an Ideen. Glücklicherweise wird  das alles gut dokumentiert und wird demnächst veröffentlicht.

Pferd_1Mittags machten wir eine Stadtbesichtigung und dort sahen wir ein wahrlich furchterregendes Pferd! Von unserem sehr kompetenten türkischen Organisator Oral Kaya erfuhren wir, dass dies nur ein  Filmrequisit ist, gar nicht das echte Trojanische Pferd. Da waren wir wieder beruhigt!

Am Abend  nahm meine Herrin nur mich mit,  Androidis ist wohl doch etwas zu schwer um dauernd mitgeschleppt zu werden….  Später war ich zu Gast in einem archäologischen Meeting. Es wurde über die neueren Ausgrabungen in Troja gesprochen. Ein romantischer Innenhof, herrlich für mich zum fotografieren – leider hatte meine Herrin dauernd ihren Daumen auf meinem Display und wunderte sich, dass ich zoomte und zoomte und einfach kein Foto machen konnte. Sie kennt mich noch nicht gut genug. Wir sind allerdings erst seit einem Monat zusammen, deshalb übe ich momentan noch etwas Nachsicht.

Jetzt scheine ich sie beleidigt zu haben, denn sie sagt, sie werde den nächsten Beitrag wohl lieber selber schreiben, sie müsse sich nicht alles von uns gefallen lassen!

Fortsetzung folgt

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Mein Smartphone und das tägliche Leben

Heute wurde  mir mal wieder so richtig bewusst, wie sehr doch Smartphone und Tablet mein Leben bereichern. Deshalb habe ich diese Audio-Aufnahme gemacht. Mit Android- „Bordmitteln“, wie es sich in diesem Falle gehört!

[audio http://jowa2908.podspot.de/files/Androidphone.mp3]

Aufgenommen auf  Android, Version 2.3.3 mit dem Hi-Q MP3 Recorder

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„Internet, Smartphone &Co – eine Informationsveranstaltung für die Generation 50plus“  – Überschrift einer Veranstaltung des Landratsamts Erlangen am 12. April

Nach der Begrüßung der fast hundert Teilnehmer aus dem Landkreis Erlangen durch  Landrat Eberhard Irlinger  und  Moderatorin Frau Petra Nossek-Bock von Magazin sechs+sechzig sprach Paul Held (Uni Erlangen) über das Thema „Neue Medien sinnvoll nutzen“.

Anschließend wurden den Teilnehmern in 4 Workshops verschiedene Möglichkeiten der Teilhabe an Web 2.0 näher gebracht. Meine Vortrags-Themen waren „Soziale Netzwerke und Kommunikation im Internet – das Mobile Web mit Smartphones sinnvoll nutzen“. Die Themen meiner Mitstreiter vom SeniorenNetz Erlangen lauteten  „Mobiles Internet mit iPad und iPhone“ und „Kaufen und Verkaufen im Internet“. Als 4. Workshop gab es Informationen von Frau Gisela Gominski, Seniorenbeirat Hemhofen, zu Picasa.

Weil diese Workshops parallel stattfanden, werde ich nur darüber berichten können, welche  Erfahrungen ich bei meinem Workshop gemacht habe.

Zunächst zeigte ich eine vorbereitete PPT mit der Überschrift „Soziale Netzwerke verstehen“ Dabei konnte ich mit den 24 TN sofort in einen interessanten Dialog  treten, denn niemand hatte Erfahrung mit  z.B. Facebook, Feierabend.de, Skype oder Twitter! Und so kam es, wie es kommen musste: GEFAHREN, überall GEFAHREN. Vorneweg natürlich Facebook…..ich hoffe sehr, dass ich im Laufe dieses Nachmittags bei den TN diese Angst ein wenig habe relativieren können.

Nun darf ich mich mal wieder in aller Form bei SLO bedanken, weil ich ohne das Wissen und die Erfahrungen mit  diesem Online-Netzwerk diesen Vortrag so nicht hätte halten können. Denn nach der Vorstellung verschiedener Netzwerke – damit verbunden die Frage: welches Netzwerk wähle ich als Anwender  –  dazu weitergehende  Informationen über Datenschutz etc. konnte ich in Facebook, Skype und Twitter zeigen, was Netzwerke jenseits von Gefährdung und bloßem Zeitvertreib leisten.

Dass man unter Zuhilfenahme von  Skype gemeinsam in ein Museum gehen kann und dabei von einer Kunsthistorikerin begleitet wird, war  für alle TN eine große Überraschung. (Danke, Barbara!).

In  Facebook habe ich die Möglichkeit der (geschlossenen) Gruppenzugehörigkeit gezeigt und was in diesen Gruppen stattfindet an Online-Wissensvermittlung – ich denke, das alles war den TN völlig neu.

Bei  Twitter äußerten die TN die einhellige Meinung, dass es sich hier nur um leeres Alltags- Geschwätz handelt (Ich gehe jetzt mit dem Hund spazieren/ trinke gerade Kaffee, etc.).Diese Einwände konnte ich mit einem gezielten Griff in meine Twitterliste (Danke Horst und Ursel!) entgegentreten.

Als Netzwerk mit deutschem Datenschutz stand  dann noch Feierabend.de zur Diskussion. Auf diese breitgefächerte Plattform habe ich im Laufe der Zeit  in der Gruppe Literatur sehr interessante Erfahrungen gemacht. (Danke, muscari!)

Natürlich konnte ich in diesen nicht ganz zwei Stunden nur Anregungen zum besseren Verständnis der Materie  geben, denn auch die Verwendung von Apps aufs Smartphone sollte den TN  näher gebracht werden.  Im Rahmen der verbliebenen  Zeit  habe ich unter anderem die Themen Netzwerke, Mail, E-book, Memo mit Spracheingabe, QR-Code und Online Zeitungen angesprochen und Beispiele am Beamer gezeigt.

Im abschließenden  Plenum wurden die Erfahrungen der 4 Vortragenden in kurzen Interviews – durchgeführt von  Frau Nossek-Bock –  zusammengefasst.

Allgemeines Fazit: es besteht noch sehr viel Beratungsbedarf bei den Älteren!

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Gebrauchsgrafik als Kunst

Eine Grafik von Wolfgang Warko

Eine Grafik von Wolfgang Warko

Am 31. Januar fand im SeniorenNetz Erlangen eine Vernissage mit Grafiken von Wolfgang Warko statt. Seit vielen Jahren gestaltet er mit großem grafischem Können und Gespür für Details die Titelseite des SNE-Magazins.

Mit seinem Lieblings-Vektorgrafikprogramm ist er so vertraut, dass er fast alles vektorgrafisch darstellen kann. Wenn das Redaktionsteam des Magazins das Thema der nächsten Ausgabe festgelegt hat, beginnt die Arbeit: die Suche nach einer zündenden Idee.

Heute möchte ich etwas darüber schreiben, wie eine solche Grafik entsteht und vor allem, was bei der Entwicklung – von der Idee bis zur Verwirklichung – so alles passieren kann.  Zunächst die Ideenfindung.

Für das Thema Tablet-PC war das natürlich nicht ganz so schwierig. Etwas mit Tabletten? Nein, bitte kein Seniorenthema!  Dann doch lieber die Tablett-Gedanken vertiefen. Was dabei entstanden ist, sieht man hier oben.

Eine Grafik von Wolfgang Warko

Eine Grafik von Wolfgang Warko

Aber weiter zu den Ideen. Dazu habe ich noch ein anderes gutes Beispiel gefunden. Irgendwann war das Leitthema „Im Internet lauern Gefahren“. Hier das Titelbild dazu. Man sieht eine finstere Gestalt, bewaffnet mit einem Notebook, damit beschäftigt, die Daten eines Routers abzufangen.

Die Geschichte dazu: Eines Tages komme ich ins Wohnzimmer und sehe meinen Mann, wie er, komplett angezogen mit Hut, Sonnenbrille und Trenchcoat mitten im Zimmer sitzt mit seinem Notebook auf den Knien – im Sommer, wohlgemerkt!
Da wird mir dann doch etwas mulmig…..

Glücklicherweise kann er mich gleich aufklären: er hat eine IDEE. Wunderbar, denn dann ist zwar die Arbeit noch nicht getan, aber der Anfang ist gemacht! Wenn er danach  an den PC geht und mit seiner Lieblings-Anwendung Corel Draw XV anfängt, die Grundlagen für die spätere Grafik zu erarbeiten, weiß ich, dass nach vielen Korrekturen und  Änderungen, aber unter Beibehaltung der ursprünglichen  Idee, eine ansprechende Grafik entstanden sein wird.

Aber erst kommt  die Feinarbeit. Eventuell müssen Fotos  freigestellt und in mühevoller Kleinarbeit bearbeitet werden. Als nächstes werden Objekte als Vektorgrafik angelegt; gerade und gekrümmte Linien müssen gezeichnet werden.

Mit bestimmten zeichnerischen Techniken kann man natürliche Schattierungen bis hin zur Spiegelung von Licht erreichen. Damit werden die Objekte sogar dreidimensional.
Kurzum, das ganze Wissen und Können von 12 Jahren Beschäftigung mit dieser schwierigen Materie kommen anschließend zum Einsatz! Fast immer erzählt die fertige Grafik eine ganze Geschichte. In einem einzigen Titelbild stecken oft 40 bis 60 Stunden intensiver Arbeit, manchmal sogar noch mehr.

Und deshalb habe ich mich auch persönlich über die Vernissage im SeniorenNetz Erlangen sehr gefreut. Denn damit  wird  deutlich , dass es auch gut funktionierende Soziale Netzwerke gibt, die man sogar besuchen kann! Noch bis Ende März hängen im Foyer des SNE  16 Magazin-Titelbilder des H. Warko.

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