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Posts Tagged ‘Twitter’

Vielleicht finde ich auf diesem Wege einige  Interessierte, die sich mit den Neuen Medien näher befassen wollen.

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Diese Frage ist  mir  schon einige Male gestellt worden. Ich erzähle Ihnen jetzt, was da in Prinzip vor sich geht.Twitter ist ein Programm, womit man in die Welt hinausruft: „Ich bin hier und mache/lese/höre dieses oder jenes; oder: hier, ein wunderbarer Link, schau was ich im Netz gefunden habe!“ Aber man hat nur 140 Zeichen zur Verfügung!  Man muss daher überlegt formulieren und  gleich bis zum Kern seiner Botschaft  kommen.

Gesetzt den Fall, man hat sich bei Twitter angemeldet, schon geht es los: wie man sieht: die Sprache ist englisch; ziemlich unangenehm für den Mehrzahl der Älteren, die das nicht gelernt haben.Bevor wir weitermachen, sollen deshalb zunächst einige Begriffe geklärt werden. Was z.B. bedeutet „Follower“ oder „Following“?!
Schnellkurs Twitter-Englisch also: to follow, following = ich folge jemandem, d.h.ich lese, was ein bestimmter Teilnehmer schreibt. Follower = jemand folgt mir, d.h.ein bestimmter Teilnehmer liest was ich schreibe.

Es gibt beim Twittern 4 Möglichkeiten der Kontaktaufnahme:
Ein Tweet schreiben = einen Beitrag an alle die einem folgen, im Schreibfeld  „What are you doing“ (Was machst du gerade)  Alle Follower sehen den Beitrag.
Ein Reply /Mention = Antwort auf einen Beitrag schreiben. Man schreibt den Verfasser an, indem die Nachricht mit @Teilnehmername des Verfassers beginnt. Alle Follower sehen den Beitrag.
Ein RT (Retweet) ist sinnvoll, wenn man  einen empfangenen Beitrag den eigenen Followern weiter empfehlen möchte RT@Teilnehmername – anschließend folgt dann der Beitrag des Verfassers. Alle Follower sehen den Beitrag.
Ein Direct – gibt die Möglichkeit zum direkten Kontakt, ähnlich wie eine E-Mail.Hier schreibt man nicht @, sondern d Teilnehmername
(nach d ein Leerzeichen!) Nur der Adressat sieht den Eintrag.

Gleich geht es weiter: damit man sich am Anfang nicht so einsam fühlt, werden einem schon mal vorsorglich 20 Kontakte vorgeschlagen! Nett, aber nicht sehr hilfreich, denn vermutlich sind das nicht die Menschen, mit denen man kommunizieren möchte.
Ich gebe ja zu, das das zunächst alles etwas verwirrend ist, denn wie findet man nun  interessante Kontakte?!

Eine gute Vorgehensweise ist die Suche mit Raute #.
Klicken Sie auf „Find people“, danach auf „What account are you looking for“ (Frei übersetzt: Wen suchen Sie) Geben Sie dort z.B.  #senioren,  #freizeit oder #hosislo ein. Haben Sie eine interessante Person oder Institution gefunden, klicken Sie auf „Follow“. Der Vorteil dieser Vorgehensweise liegt darin, dass man meistens sofort weiss, welche Themen hier behandelt werden.

Noch nicht ganz überzeugt?

Natürlich wäre es angenehm, wenn man ein Twitterer/Twitterin  kennen würde. Falls Sie bis hierher gelesen haben, schlage ich vor, Sie versuchen es mit mir….Mein Twittername ist Jowa2908. Momentan folge ich ( ich bin „following“ also) 22 Personen und 18 folgen mir. Das ist noch recht übersichtlich; da kann man die Beiträge wirklich noch alle lesen. Wie das Leute machen mit 500 following und 1000 Follower, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel!

Sie wollen mir folgen? OK! Klicken Sie auf „Find people“,danach auf  „What account are you looking for“  und geben dort den Twitternamen Jowa2908 ein. Wenn der Name gefunden wird, sieht man daneben  die Klick-Schaltfläche „Follow“.Das war’s! Der Anfang ist gemacht….Sie folgen mir und Sie sehen, wen ich folge. Das ist ja kein Geheimnis. Und nun kommt das wirklich Interessante, denn nun können Sie sich in meinem Follower/Following-Kreis umsehen. Auf ein Vorschaubild klicken ( natürlich versteht man am Anfang nicht, womit sich die Person beschäftigt, weil man sich gewissermaßen in einer  „laufenden Unterhaltung“ einklinkt, aber bei etwas Ausdauer Ihrerseits kommen Sie bald dahinter) und schon könnte sich daraus für Sie einen weiteren Kontakt ergeben. Dieser neue Kontakt hat auch wieder Kontakte und so entwickelt sich das dann mit der Zeit.

Zurück zu den 20 Kontakten die Ihnen gleich am Anfang vorgeschlagen wurden! Die werden Sie vermutlich wieder loswerden wollen.
Wenn Sie auf das Rädchen-Symbol neben dem Namen einer der Kontakte klicken, sehen Sie 5 Anzeigen:

1. Mention ( Reply) – Antwort  2. Direct Message – Privatnachricht   3. Unfollow – nicht mehr folgen   4. Block – nicht mehr gefolgt werden 5. Report for spam – Spam melden

Entweder auf Unfollow oder auf Block klicken.   So einfach……

Johanna Warko

Fortsetzung folgt

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140 Zeichen sind wirklich nicht viel. Aber für die  Mitteilung „Ich gehe jetzt zum Kaffeetrinken“ eigentlich noch zu viel.
Glücklicherweise werden sich immer mehr Nutzer darüber im Klaren, welch mächtiges Werkzeug sich hinter der harmlosen Frage „What are you
doing“ verbirgt.

Menschen teilen mit, womit sie sich beschäftigen!

Es werden immer öfter interessante weiterführenden Links veröffentlicht. Und sobald  man die „richtigen“ Leute gefunden hat, kann sich ein wunderbarer Austausch auf Gegenseitigkeit entwickeln.
Twitter hat für jeden einen anderen Stellenwert. Ob Nachrichten aus den öffentlichen Raum, Linktipps aus allen Bereichen des Internets oder einfach “ nur“ Kontakte zu Freunden, bei Twitter ist alles möglich.
Eine Mischung, die zunehmend Spaß macht. Es werden nicht nur blogs verlinkt und Zeitungsberichte weitergegeben, auch Links zu Videos und Bilder werden gepostet. Kurzum: die ganze Farbigkeit des WorldWideWeb ist hier zu Gast.
Nun höre ich schon die Einwände :

„Zuviel! Viel zuviel! Nur noch Oberflächliches lesen! So viele Informationen kann man nicht verarbeiten!
Keine Zeit mehr für Anderes! Mein armes Hirn!“

Zitat: „Die Annahme, wir hätten heute auf einmal zu viele Informationen, die auf uns einprasseln, suggeriert, dass das früher nicht so gewesen wäre.Tatsächlich gibt es zu viele Informationen, als eine Person verarbeiten kann, seit der Bibliothek von Alexandria.Niemand geht heute in die nächstgelegene Bibliothek und stöhnt ob der Tatsache auf, dass man nie alle dort verfügbaren Bücher wird lesen können.Warum? Weil wir mit dieser Tatsache aufgewachsen sind. Aber jetzt gibt es das Internet.“

Also: durch die schnelle und immer schnellere  Verbreitung der Nachrichtenflut erleben wir die Ausweitung der Online-Möglichkeiten als Informations-Explosion. Wir werden lernen (müssen), damit umzugehen.
Filtern, aussortieren, das Wichtige vom Unwichtigen trennen und Konsequenz sind die Möglichkeiten, mit denen wir das lernen können.    
Es verbirgt sich ein so ungeheures Potential an Wissen und Können im Netz, es wäre schade, wenn wir davon nicht Gebrauch machen würden – ein jeder nach seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten!
Jetzt noch ein Beispiel, wie sich Vernetzung auswirken kann:
<Sechs Skyper und ein Surfbrett http://bit.ly/3QyAXd …Bericht über eines unserer aktuellen Angebote. Danke der Autorin. #senioren>

Diesen Tweet bezieht sich auf einen verlinkten Beitrag im FNC-Blog- das Weblog, das Sie jetzt gerade lesen und wird durch den Zusatz #senioren vermutlich auch von einigen twitternde Senioren ( die ich ja gar nicht kenne) gelesen!

Aber glauben Sie nur nicht, dass Twitter das Ende der Möglichkeiten bedeutet. Gerade lese ich:
„Ein nicht unerheblicher Teil der bei Twitter veröffentlichten Nachrichten enthält Links. Doch obwohl Twitter damit für viele Websites zu einem wichtigen Traffic-Lieferant geworden ist und eine Reihe von Drittanbietern dabei helfen wollen, die zunehmende Menge empfohlener Artikel und Seiten bei Twitter zu managen, ist der Microblogging-Dienst womöglich gar nicht der beste Kanal für effiziente und relevante Linkempfehlungen.Anders aber Google Reader, der beliebte und vielseitig einsetzbare RSS-Reader von Google.“


Damit ist das Stichwort für einen neuen Beitrag gefallen: Google

Ein wunderbares Thema; da können sich die Gemüter gebührend erhitzen, denn hier gibt es „Pro und Contra Extrem

Johanna Warko

Fortsetzung folgt

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Internet-Kurznachrichten mit Twitter

Es gibt im Internet jetzt schon so viele Erklärungen rundum Twitter, dass ich an dieser Stelle nicht mehr darauf eingehen möchte, wie man es verwendet.

Was mir wichtiger erscheint, ist die Frage: weshalb wird momentan so intensiv getwittert? Weil es etwas Neues ist?  Weil es eine schnelle Gruppen-Kommunikation ermöglicht? Weil man kurz und prägnant formulieren muss? Weil es etwas mit „Freundschaften“ zu tun hat?

Seit einigen Wochen twittere ich also auch. Zunächst vornehmlich in der Gruppe des SLO, jetzt aber auch außerhalb. Dabei habe ich sehr interessante Menschen und Webseiten zumindest virtuell kennengelernt. Allerdings hat diese Anwendung ein gewisses Suchtpotential! Zunächst sollte man den Kreis begrenzen, damit das Meer der zusätzlichen Informationen nicht sofort über einen zusammenschwappt. Wir sind wohl doch über das Alter hinaus, dass wir uns an der Menge der „Freunde“ die uns folgen, orientieren!

Die nächste Frage ist dann, wie man zu Gesprächspartnern kommt.

Das FNC ist z.B. ein Forum , in dem das Twittern durchaus eine Bereicherung sein kann. Natürlich will niemand wissen, ob ich  gut gefrühstückt habe, aber die schnelle Weitergabe von Informationen – ohne ein Mailprogramm bemühen zu müssen – ist einer der positiven Aspekte des Twitterns. Außerdem steht es jedem Benutzer frei, mit wem getwittert wird. Leute „die nichts zu sagen haben“ sind ganz schnell wieder entfernt.

Die Twitter-Debatte wird wohl noch einige Zeit anhalten. Diesen neuen Entwicklungen nachzuspüren, das Für und Wider abzuwägen und dann autark entscheiden zu können, wie ich mit den gewonnenen Erkenntnissen umgehe: das ist für mich die wahre Freiheit des Internet.

In diesem Sinne wünsche ich ein vorurteilsloses Ausprobieren!

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