Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘web 2.0’

Mein Smartphone und das tägliche Leben

Heute wurde  mir mal wieder so richtig bewusst, wie sehr doch Smartphone und Tablet mein Leben bereichern. Deshalb habe ich diese Audio-Aufnahme gemacht. Mit Android- „Bordmitteln“, wie es sich in diesem Falle gehört!

[audio http://jowa2908.podspot.de/files/Androidphone.mp3]

Aufgenommen auf  Android, Version 2.3.3 mit dem Hi-Q MP3 Recorder

Read Full Post »

„Internet, Smartphone &Co – eine Informationsveranstaltung für die Generation 50plus“  – Überschrift einer Veranstaltung des Landratsamts Erlangen am 12. April

Nach der Begrüßung der fast hundert Teilnehmer aus dem Landkreis Erlangen durch  Landrat Eberhard Irlinger  und  Moderatorin Frau Petra Nossek-Bock von Magazin sechs+sechzig sprach Paul Held (Uni Erlangen) über das Thema „Neue Medien sinnvoll nutzen“.

Anschließend wurden den Teilnehmern in 4 Workshops verschiedene Möglichkeiten der Teilhabe an Web 2.0 näher gebracht. Meine Vortrags-Themen waren „Soziale Netzwerke und Kommunikation im Internet – das Mobile Web mit Smartphones sinnvoll nutzen“. Die Themen meiner Mitstreiter vom SeniorenNetz Erlangen lauteten  „Mobiles Internet mit iPad und iPhone“ und „Kaufen und Verkaufen im Internet“. Als 4. Workshop gab es Informationen von Frau Gisela Gominski, Seniorenbeirat Hemhofen, zu Picasa.

Weil diese Workshops parallel stattfanden, werde ich nur darüber berichten können, welche  Erfahrungen ich bei meinem Workshop gemacht habe.

Zunächst zeigte ich eine vorbereitete PPT mit der Überschrift „Soziale Netzwerke verstehen“ Dabei konnte ich mit den 24 TN sofort in einen interessanten Dialog  treten, denn niemand hatte Erfahrung mit  z.B. Facebook, Feierabend.de, Skype oder Twitter! Und so kam es, wie es kommen musste: GEFAHREN, überall GEFAHREN. Vorneweg natürlich Facebook…..ich hoffe sehr, dass ich im Laufe dieses Nachmittags bei den TN diese Angst ein wenig habe relativieren können.

Nun darf ich mich mal wieder in aller Form bei SLO bedanken, weil ich ohne das Wissen und die Erfahrungen mit  diesem Online-Netzwerk diesen Vortrag so nicht hätte halten können. Denn nach der Vorstellung verschiedener Netzwerke – damit verbunden die Frage: welches Netzwerk wähle ich als Anwender  –  dazu weitergehende  Informationen über Datenschutz etc. konnte ich in Facebook, Skype und Twitter zeigen, was Netzwerke jenseits von Gefährdung und bloßem Zeitvertreib leisten.

Dass man unter Zuhilfenahme von  Skype gemeinsam in ein Museum gehen kann und dabei von einer Kunsthistorikerin begleitet wird, war  für alle TN eine große Überraschung. (Danke, Barbara!).

In  Facebook habe ich die Möglichkeit der (geschlossenen) Gruppenzugehörigkeit gezeigt und was in diesen Gruppen stattfindet an Online-Wissensvermittlung – ich denke, das alles war den TN völlig neu.

Bei  Twitter äußerten die TN die einhellige Meinung, dass es sich hier nur um leeres Alltags- Geschwätz handelt (Ich gehe jetzt mit dem Hund spazieren/ trinke gerade Kaffee, etc.).Diese Einwände konnte ich mit einem gezielten Griff in meine Twitterliste (Danke Horst und Ursel!) entgegentreten.

Als Netzwerk mit deutschem Datenschutz stand  dann noch Feierabend.de zur Diskussion. Auf diese breitgefächerte Plattform habe ich im Laufe der Zeit  in der Gruppe Literatur sehr interessante Erfahrungen gemacht. (Danke, muscari!)

Natürlich konnte ich in diesen nicht ganz zwei Stunden nur Anregungen zum besseren Verständnis der Materie  geben, denn auch die Verwendung von Apps aufs Smartphone sollte den TN  näher gebracht werden.  Im Rahmen der verbliebenen  Zeit  habe ich unter anderem die Themen Netzwerke, Mail, E-book, Memo mit Spracheingabe, QR-Code und Online Zeitungen angesprochen und Beispiele am Beamer gezeigt.

Im abschließenden  Plenum wurden die Erfahrungen der 4 Vortragenden in kurzen Interviews – durchgeführt von  Frau Nossek-Bock –  zusammengefasst.

Allgemeines Fazit: es besteht noch sehr viel Beratungsbedarf bei den Älteren!

Read Full Post »

Nein, diese Suppe ess‘ ich nicht!

Seit einiger Zeit beobachte ich  im Internet eine Entwicklung, die mir nicht gefällt. Das Phänomen heißt: Sofort Upload. Man knipst etwas mit dem Smartphone und zack ist es per Picasa Web und Google+ in der Cloud.  Hat man Dropbox installiert, kann man neuerdings per Kamera-Upload Fotos auch sofort automatisch hochladen lassen. Und nicht nur das, ganze Bilder-Ordner kann man hochladen (und eventuell sogar mit Freunden oder Familie  teilen). Falls man also auf allen verwendeten mobilen Geräten und PC diese Anwendungen installiert (und Instant Upload aktiviert hat), kann man aus der Cloud heraus von allen Geräten auf sämtliche Bilder zugreifen. So weit so gut, aber wohin soll das auf Dauer führen?

Nein, diese Suppe ess ich nicht!

Nein, diese Suppe ess ich nicht!

Diese täglich rasant ansteigende Bilderflut muss irgendwo verwaltet werden. Riesige Serveranlagen entstehen, brauchen Unmengen Strom  und werden – Verzeihung – vollgemüllt mit allem, was man nur knipsen kann. Ich finde diese Entwicklung einfach nicht gesund.

Was haben  Google+ oder Dropbox und noch viele andere Anbieter davon, mir kostenlos Serverkapazität zur Verfügung zu stellen?! Reklame-Einnahmen, ja klar, aber  wie wird  das auf Dauer weitergehen?

Wie privat sind die Fotos und bleiben sie das auch? Da habe ich so meine Zweifel. Zum Glück kann man  – bis jetzt jedenfalls – das Sofort-Upload deaktivieren, so dass es uns freigestellt ist, ob wir von dieser Möglichkeit Gebrauch machen oder nicht.

Eine Frage möchte ich aber in diesem Zusammenhang stellen: wissen wir nicht mehr, wie unglaublich wichtig das Wort Privatsphäre ist? Im täglichen Leben wehren wir uns mit aller Macht gegen Einmischung und Bevormundung und schützen unser Privatleben auf vielerlei Weise. Aber sobald wir im Netz sind, werden wir gutgläubig und mitteilsam.

Ich gebe zu, dass ich ungern auf die Möglichkeiten der Cloud-Technologie verzichten würde, denn Cloud-Nutzung ist bequem und praktisch und den angebotenen Service von Dropbox etc. nehme ich in begrenztem Maße auch in Anspruch. Aber beim Instant-Upload privater Fotos von  Smartphone oder Tablet hört bei mir der Spaß einfach auf. Es möge mir gestattet sein, in dieser Hinsicht alt und konservativ zu sein!

Übrigens: auch das Instant-Sharing von Weblog-Artikeln  mit Diensten wie Twitter, Facebook etc. scheint mir  nicht ganz unproblematisch. Da hat man gar keine Zeit mehr, mal kurz einzuhalten und zu reflektieren, denn kaum hat man den Beitrag gespeichert, schon ist er „unterwegs“ im Netz  und damit dem persönlichen Zugriff weitgehend entzogen. Eine praktische Sache, aber vielleicht  nicht immer klug.

Read Full Post »

Seit Oktober 2012  treffen sich in der Smartfonia-Runde  Smartphone-Besitzer zum Austausch von Erfahrungen

Nicht nur, dass Geräte verschiedener Firmen mitgebracht werden, auch die Software-Versionen sind unterschiedlich und natürlich gibt es in der Gruppe Teilnehmer, die ihr Smartphone gerade gekauft haben und TN, die sich schon seit einigen Jahren mit der Materie befassen. Das alles zusammen  macht diese Treffen sehr spannend. Die Vorbereitung erfordert allerdings Überlegung und Einsicht in die Materie, was nicht immer leicht ist.

Als Einstieg gibt es immer zunächst eine Fragerunde; hier können die TN das Wohl und Weh bei der Verwendung ihrer Geräten vortragen  und den Anwesenden die Gelegenheit geben, sich gegenseitig  mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dieses Mal wurden wir mit dem SofortUpload von Fotos in Google konfrontiert. Ein heißes Thema, worüber das letzte Wort bestimmt noch nicht gesprochen ist!

Das passte dann sehr gut zu meinem nächsten Beitrag: bei der letzten Zusammenkunft  wurde nach der Cloud-Anwendung Dropbox gefragt. Bevor wir uns aber mit dem Programm an sich  auseinandersetzen können, gibt es eine lebhafte Diskussion darüber, was „die Cloud“ denn nun eigentlich sei, für wen das Ablegen von Dateien und Fotos sinnvoll ist, wie sicher das hochgeladene Material auf ausländische Server gespeichert wird, wie der Datenschutz gehandhabt wird und noch Vieles mehr.

Zu Smartfonia  bringe ich  immer mein eigenes Notebook mit. Das hat einen besonderen Grund: unter Zuhilfenahme von Entwickleroptionen (die USB-Debugging) kann ich die Oberfläche und Arbeitsweise von 2 verschiedenen Android-Versionen zum Beamer übertragen. Jetzt habe ich sogar gelernt, wie man  beide Geräte-Oberflächen gleichzeitig sichtbar und bedienbar macht, denn damit ist Manches noch besser zu erklären, was bei der nächsten Aufgabe ganz nützlich war.

bluetooth

Vektorgrafik: W. Warko

Nun ging es nämlich weiter mit dem Zeigen einer systemeigenen Anwendung, das Übertragen von Dateien per Bluetooth. Ich habe  die grundsätzliche Bedeutung von Bluetooth hinterfragt und auch die Aspekte von Nutzen und Sicherheit mit den TN durchgesprochen. Anschließend habe ich ein Android 2.3 und ein Android 4.0.4 per USB und Debugging angeschlossen und miteinander per Bluetooth verbunden und konnte auf diese Weise zeigen, wie man mit Smartphones Dateien überträgt und wie die spezifischen Anforderungen, wie Koppeln, Verbinden, Annehmen und Ablehnen zu handhaben sind. Danach setzte  ein munteres Treiben ein!

Die Smartphones Molly, Lucy und Baby machten einigen anderen Geräten „Avancen“ und so lernten die TN diese Art der Übertragung schnell und ohne Stress anzuwenden. Ein solches Gruppenerlebnis sollte man aber nicht mit Unbekannten teilen, denn ein gewisses Sicherheits-Restrisiko bleibt immer.  

Dieses Mal waren 16 ältere Damen und Herren im SNE  sehr intensiv bei der Sache und so hoffe ich, dass diese Runde dazu beiträgt, auch unsere Generation  weiter an das „Mobile Web“ heranzuführen.

Read Full Post »

König Harald Blauzahn von Dänemark, der im 10. Jahrhundert lebte und ganz gewiss noch nichts mit Datenübertragung zu tun hatte, soll Pate gestanden haben bei der Namensfindung für die Technologie. „Bluetooth“. König Blauzahn hat die Christianisierung Dänemarks vorangetrieben und scheint sehr kommunikationsfreudig  (hoffentlich nicht nur mit dem Schwert!) gewesen  zu sein.

Zunächst als  Codename, später als Markenname wurde ihm eine späte Ehrung zuteil, weil 2 nordische Firmen (Nokia und Ericsson) einen maßgeblichen Anteil  an der Bluetooth-Entwicklung hatten. Übrigens: Das Bluetooth-Logo zeigt in der zusammengesetzten Runenform die Initialen HB!

Bluetooth ist für die Vernetzung von Geräten im Nahbereich gedacht. Sendeleistung und Reichweite werden in Klassen definiert. Für die Interaktion von Smartphones  untereinander –  und darauf bezieht sich  mein Thema – ist die Klasse 3 von Interesse. Sie leistet 1 Milliwatt und hat 10 Meter Reichweite. Die eingeschränkte Reichweite und die geringe Bandbreite sind sicherlich bei der  gelegentlichen Vernetzung von Smartphones eher ein Vorteil. Bluetooth ermöglicht hier das schnelle Versenden von Daten zwischen mit einander „verknüpften“ Geräten ohne zwischengeschalteten PC. Bluetooth braucht, im Gegensatz zu einer Infrarot-Schnittstelle, kein Sichtkontakt!  Aus Sicherheitsgründen sollte man Bluetooth bei Nicht-Gebrauch ausgeschaltet lassen.

Daneben gibt es für Mobilgeräte die Technologie des Mobilen Hotspots. Man kann mit dem Smartphone ein lokales W-LAN-Netzwerk über die UMTS-Verbindung herstellen. Damit wird eine „Datenbrücke“ ermöglicht und erlaubt Geräte ohne eigenes Mobilfunk-Empfangsteil den Zugang zum W-LAN Mobilfunknetz!  Dies ist eine praktische Möglichkeit um Peripherie -Geräte  wie Notebooks oder E-Book-Reader auf Reisen zu nutzen.Zu  beachten ist allerdings, dass  hierbei das Datenvolumen (die Datenmenge die lt. Mobilfunkvertrag pro Monat  verbraucht werden darf)  des Hotspot – „Anbieters“ in Anspruch genommen wird. Außerdem sollte man sein Mobilfunkvertrag kennen! Nicht  alle Provider /Anbieter erlauben in ihren Verträgen die Verwendung von Hotspot/Tethering.

Wi-Fi Direct ist ein  neuerer W-LAN Funk Standard. Dieser verbindet Geräte direkt miteinander, also ohne Router und ohne Hotspot oder Bluetooth. Der Vorteil von Wi-Fi Direct gegenüber Bluetooth liegt in der größeren Reichweite und der Übertragungsgeschwindigkeit. Demnächst werden wohl alle neue Smartphones mit W-LAN Funktionalität auch Wifi Direct anbieten. Es ist abzusehen, dass in naher Zukunft auch andere Geräte wie Videocamera, E-Book-Reader, Notebooks, Digitalfernseher etc. mit  diesem  Standard arbeiten werden.

Die neueste Smartphone-Generation wird immer öfter ausgestattet mit  NFC. Nein, das ist kein Fußballclub, sondern die Abkürzung für NearFieldCommunication (zu Deutsch: Nahbereich-Kommunikation, wobei „Nahbereich“ recht wörtlich zu nehmen ist. Es ist ein internationaler Standard zum sicheren kontaktlosen Datenaustausch über sehr kurze Strecken. Die Distanz zwischen kompatiblen Geräten soll nur bis zu 4 cm betragen! Deshalb ist NFC keine Konkurrenz zu Bluetooth oder W-LAN. Die Technologie wird  in naher Zukunft unser tägliches Leben verändern. Nicht nur Smartphones können, nebeneinander gelegt, über diese extrem kurze Distanz miteinander „kommunizieren“. Man kann damit demnächst  z.B. kleine Beträge bargeldlos bezahlen (Sparkasse), oder papierlose Eintritts- oder -Fahrkarten erwerben (Flugverkehr). Die Deutsche Bahn stellt auf Fernbahnhöfe  schon seit 2011 sog. Touchpoints mit NFC-Technik  zur Verfügung.  Auch der neue Personalausweis der BRD ist NFC-kompatibel!

Es sind noch viele andere Anwendungsmöglichkeiten in der Entwicklung  und da Google, Microsoft, Samsung und BlackBerry angekündigt haben, NFC zu unterstützen, wird prognostiziert, dass bis 2014 die Hälfte aller neuen Smartphones damit ausgestattet sein wird.

Ob und wie wir von diesen Technologien Gebrauch machen, wird zum größten Teil davon abhängen, ob  die Sicherheit bei der Daten-Übertragung gewährleistet und garantiert werden kann. Gerade bei Finanz-Transaktionen und bei der Bereitstellung persönlicher Daten sollte man jedenfalls immer wachsam bleiben!

Johanna Warko

Dieser Artikel ist erschienen im SNE-Magazin 1. Trimester 2013

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »