Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘web 2.0’

140 Zeichen sind wirklich nicht viel. Aber für die  Mitteilung „Ich gehe jetzt zum Kaffeetrinken“ eigentlich noch zu viel.
Glücklicherweise werden sich immer mehr Nutzer darüber im Klaren, welch mächtiges Werkzeug sich hinter der harmlosen Frage „What are you
doing“ verbirgt.

Menschen teilen mit, womit sie sich beschäftigen!

Es werden immer öfter interessante weiterführenden Links veröffentlicht. Und sobald  man die „richtigen“ Leute gefunden hat, kann sich ein wunderbarer Austausch auf Gegenseitigkeit entwickeln.
Twitter hat für jeden einen anderen Stellenwert. Ob Nachrichten aus den öffentlichen Raum, Linktipps aus allen Bereichen des Internets oder einfach “ nur“ Kontakte zu Freunden, bei Twitter ist alles möglich.
Eine Mischung, die zunehmend Spaß macht. Es werden nicht nur blogs verlinkt und Zeitungsberichte weitergegeben, auch Links zu Videos und Bilder werden gepostet. Kurzum: die ganze Farbigkeit des WorldWideWeb ist hier zu Gast.
Nun höre ich schon die Einwände :

„Zuviel! Viel zuviel! Nur noch Oberflächliches lesen! So viele Informationen kann man nicht verarbeiten!
Keine Zeit mehr für Anderes! Mein armes Hirn!“

Zitat: „Die Annahme, wir hätten heute auf einmal zu viele Informationen, die auf uns einprasseln, suggeriert, dass das früher nicht so gewesen wäre.Tatsächlich gibt es zu viele Informationen, als eine Person verarbeiten kann, seit der Bibliothek von Alexandria.Niemand geht heute in die nächstgelegene Bibliothek und stöhnt ob der Tatsache auf, dass man nie alle dort verfügbaren Bücher wird lesen können.Warum? Weil wir mit dieser Tatsache aufgewachsen sind. Aber jetzt gibt es das Internet.“

Also: durch die schnelle und immer schnellere  Verbreitung der Nachrichtenflut erleben wir die Ausweitung der Online-Möglichkeiten als Informations-Explosion. Wir werden lernen (müssen), damit umzugehen.
Filtern, aussortieren, das Wichtige vom Unwichtigen trennen und Konsequenz sind die Möglichkeiten, mit denen wir das lernen können.    
Es verbirgt sich ein so ungeheures Potential an Wissen und Können im Netz, es wäre schade, wenn wir davon nicht Gebrauch machen würden – ein jeder nach seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten!
Jetzt noch ein Beispiel, wie sich Vernetzung auswirken kann:
<Sechs Skyper und ein Surfbrett http://bit.ly/3QyAXd …Bericht über eines unserer aktuellen Angebote. Danke der Autorin. #senioren>

Diesen Tweet bezieht sich auf einen verlinkten Beitrag im FNC-Blog- das Weblog, das Sie jetzt gerade lesen und wird durch den Zusatz #senioren vermutlich auch von einigen twitternde Senioren ( die ich ja gar nicht kenne) gelesen!

Aber glauben Sie nur nicht, dass Twitter das Ende der Möglichkeiten bedeutet. Gerade lese ich:
„Ein nicht unerheblicher Teil der bei Twitter veröffentlichten Nachrichten enthält Links. Doch obwohl Twitter damit für viele Websites zu einem wichtigen Traffic-Lieferant geworden ist und eine Reihe von Drittanbietern dabei helfen wollen, die zunehmende Menge empfohlener Artikel und Seiten bei Twitter zu managen, ist der Microblogging-Dienst womöglich gar nicht der beste Kanal für effiziente und relevante Linkempfehlungen.Anders aber Google Reader, der beliebte und vielseitig einsetzbare RSS-Reader von Google.“


Damit ist das Stichwort für einen neuen Beitrag gefallen: Google

Ein wunderbares Thema; da können sich die Gemüter gebührend erhitzen, denn hier gibt es „Pro und Contra Extrem

Johanna Warko

Fortsetzung folgt

Read Full Post »

In meinem Beitrag über Videotelefonie und Webkonferenz im SNE-Magazin von Oktober 2009 steht am Ende sinngemäß dieser Satz:
<vielleicht könnten auch wir zur Bereicherung dieser neuen Medien-Landschaft etwas beitragen >
Heute möchte ich darüber schreiben, wie sechs Skyper auf einem Surfbrett gemeinsam zum Akropolis in Athen gelangten!
 
Frau Dr. Barbara Leisner vom SLO lud zum Ersten Kunstsurfbrett ein und auch ich habe mich getraut, da aufzusteigen.
Gemeinsam im Internet etwas besichtigen und darüber zusammen auch gleich sprechen, das schien mir wirklich eine Bereicherung. Leider war unser Surfbrett – Skype – noch nicht so ganz stabil, aber das sind Anfangsschwierigkeiten, die sich beheben lassen.
In Skype gibt es die Möglichkeit zum Gruppengespräch und nachdem wir uns alle bei Frau Dr. Leisner mit unserem Skypenamen gemeldet hatten, konnte sie die Teilnehmer  als Gruppe anrufen. Wir hatten vereinbart, zu einer bestimmten Uhrzeit online zu sein, da ist die Kontaktaufnahme einfach.
Als wir alle versammelt waren auf unserem „Surfbrett“ hat uns dann Frau Leisner im Chatfenster von Skype einen Link mitgeteilt, der zu einer Universität in USA führt und wunderbare 360° Fotos von der Akropolis zeigt.
Nun zeigte sich, dass Manches noch nicht so recht nicht kompatibel war: Die Bandbreite der DSL-Verbindungen ging von 2.000 bis 16.000 kb/s, was sich nachteilig auswirkte. Außerdem braucht man den  aktuellen QuickTimePlayer um diese komplexe Bilder anzeigen zu können, kurzum, wir purzelten einige Male von unserem Surfbrett….. Aber wir waren da!
Allerdings werden wir unseren Ausflug zur Akropolis bestimmt beim nächsten Mal, wenn es wieder heißt: Aufsteigen aufs Kunstsurfbrett, noch einmal wiederholen!
Wer aber schon mal in Griechenland war und diese Fotos sehen möchte ( und den QuickTimePlayer installiert hat), kann hier  klicken.
Bestimmt werde ich noch des öfteren über die Anwendungsmöglichkeiten der neuen Technologien schreiben.
Es ist ein faszinierendes Thema, finde ich.
 
 

Read Full Post »

Wer nicht lesen mag, kann den Beitrag hier hören!

Wer ein Weblog liest, macht sich meistens keine große Gedanken darüber, wie ein Beitrag entsteht. Man schaut sich durch einfaches Anklicken Videos an, hört Audiobeiträge, die schon mit einem eigenen Abspielgerät ausgestattet sind oder kann Anleitungen nachvollziehen mit Blättern durch PowerPoint-Dateien. 

Jeder kann erkennen: auch  Weblogbetreiber können nun mit raffinierten Techniken arbeiten ohne das komplizierte Hintergrundwissen für  große Homepages parat haben zu müssen.Das beantwortet aber nicht die Frage, woher mein notwendiges Wissen kommt, um überhaupt ein solches Weblog online stellen zu können.

Der klassische Weg unserer Weiterbildung für PC- Anwendungen, Internet, E-Mail etc. geht bis jetzt über Unterricht in dafür ausgestatteten Räumen.

Im SeniorenNetzErlangen z.B. werden Kurse gehalten zu vielen Themen. Die Teilnehmer setzen sich an Computer im Unterrichtsraum und der Tutor oder die Tutorin führt sie durch den Unterricht. Das FNC  (Frauen Nutzen Computer) ergänzt diese Angebote durch wöchentliche Treffen.

Obwohl hier unter anderem auch Online-Wissen vermittelt wird, möchte ich diese Art des Lernens doch mal offline nennen.

Seit einigen Jahren gibt es Angebote auch für ältere Menschen die zuhause den Umgang mit dem  Internet lernen wollen und dabei online von Tutoren unterstützt werden. Ein Beispiel dafür ist  eLSe – eLearning für Senioren – entwickelt von FIM-Neues Lernen der Uni Erlangen.

 Durch die rasante Entwicklung des sogenannten Mitmach-Web (WEB 2.0) entstehen laufend neue Möglichkeiten und Techniken und damit auch beim interessierten Anwender das Bedürfnis sie zu erlernen. Das würde aber den Rahmen der klassischen e-learning Angebote sprengen, denn diese beschäftigen sich vornehmlich mit den Grundtechniken.

 Das hat schon im Jahre 2002 eine kleine Gruppe engagierter Älterer erkannt. Daraus entwickelte sich das SLO – Senioren lernen online. SLO ist ein Zusammenschluss von interessierten Menschen im Pensions- und Rentenalter, die Gleichaltrige anregen wollen die modernen Technologien zu nutzen und mit dem Lernen nicht aufzuhören.

Ich schätze mich glücklich, dass ich Mitte 2008  zu dieser Gruppe gekommen bin! Fast alle Techniken und Anwendungen die in diesem Weblog zu sehen und zu hören sind (auch das für Leser unsichtbare Hintergrundwissen) habe ich beim SLO kennengelernt.

Unter Zuhilfenahme von Skype (Telefonie) und Mikogo (eine Anwendung, womit bis zu 10 Teilnehmer gleichzeitig den Bildschirm und damit die Lerninhalte  des jeweiligen Präsentators sehen können) treffen wir uns alle 14 Tage – entweder bei einem Kurs, oder beim Online-Stammtisch.

Kurse gibt es zu allen Bereichen des  www : Audio, Video, Bilder, Google-Anwendungen, Kommunikation und vieles mehr. Das Beste daran ist: zu allem gibt es ausgearbeitete Tutorials (Lehrgänge). Damit nicht genug. Horst Sievert – unser unermüdlicher ehrenamtlicher Mentor- hilft sogar bei Bedarf online in halbstündigen Einzelsitzungen. Es wird ein symbolischer Beitrag von 10 Euro pro Quartal erhoben.

Damit kann man an allen angebotenen Kurse und Workshops teilnehmen!

Ab Oktober 2009 wird nun etwas Neues gestartet: der  SLO-Workshop, ein Mix aus Selbststudium, Onlinetreffen und Onlinehilfen.

Es würde zu weit führen, das neue Konzept und alles, was damit zusammenhängt, aufzulisten. Dafür gibt es bekanntlich die links…. Also bitte anklicken und lesen! Das SLO stellt übrigens alle Lehrgänge und sämtliches Kursmaterial kostenfrei online zur Verfügung….

Ich will nicht verschweigen, dass Online-Lernen Zeit und Energie kostet.Manche  Ältere empfinden die intensive Beschäftigung mit den neuen Medien als Zeitverschwendung und nutzen nur das Notwendige. Andere wiederum erfahren große Genugtuung, wenn sie sich auf diesem Gebiet neue Erkenntnisse aneignen können.

Glücklicherweise sind wir alle reif genug um selbst entscheiden zu können und niemand wird uns deshalb kritisieren.

Falls jemand durch diesen Bericht angeregt wird, sich mit  Online-Lernen beim SLO zu beschäftigen, bin ich gerne bereit, am Anfang Hilfestellung zu geben.  Am Schönsten wäre es natürlich, wenn aus dem FNC heraus eine kleine Gruppe gemeinsam „online gehen“ würde nach diesem Vorbild. Themen hätten wir ja genug.

Zukunftsmusik?!

Übrigens: Das SNE hat gerade sein neues Magazin herausgebracht.Darin stehen 40 Kurse zur Auswahl:

Vom „Grundkurs mit Word“ bis „ Radeln mit GPS“.

Von „i-Tunes und iPod“  bis „Neuinstallation von XP“ und noch vieles mehr.

Ich meine deshalb  auch: man muss nicht unbedingt online sein um Neues rund um den PC zu lernen. Hauptsache:  man bleibt bis ins Alter flexibel und wissbegierig. Dann ist das Lernen Freude und Anregung zugleich.

Read Full Post »

Nachdem ich beim letzten Mal etwas ausführlicher über Twitter geschrieben habe, werde ich jetzt die nächste Erweiterung meines „Sozialen Netzwerkes“ vorstellen. Wikipedia schreibt dazu:

„Facebook ist eine Website zur Bildung und Unterhaltung sozialer Netzwerke. Jeder Benutzer verfügt über eine Profilseite, auf der er sich vorstellen und Fotos oder Videos hochladen kann. Auf der Pinnwand des Profils können Besucher öffentlich sichtbare Nachrichten hinterlassen. Im Gegensatz zu diesen öffentlichen Nachrichten können sich Benutzer auch untereinander persönliche Nachrichten schicken oder chatten. Ebenso können Nutzer Notizen/Blogs veröffentlichen. Es gibt eine Funktion zum Planen von Events und Gruppen, in denen Freunde zu Gruppen und Events eingeladen und Fotos hochgeladen werden können.“

Was mich daran interessiert,ist nicht nur die Möglichkeit der Gruppenbildung. Stellen wir uns das mal so vor:3 Damen des FNC melden sich an bei Facebook. Klar könnten sie eine Gruppe formen, das wäre aber bald langweilig. Aber – die Damen haben verschiedene Interessen: die erste fotografiert gern, und sucht online nach Gleichgesinnten, die zweite kann hervorragend kochen, sucht immer nach neuen Rezepten und die dritte interessiert sich  für Musik.

  • Die Dame die gerne fotografiert kennt jemand der musiziert.
  • Die hervorragend kochende Dame macht sich vielleicht nichts aus Musik, aber kennt jemand der fotografiert.
  • Die musikliebende Dame kocht nicht gern, fotografiert nicht gern, kennt aber jemand, der sich für Theater interessiert.

An diesem Beispiel kann man sehen: Schon aus dieser kleinen Gruppe heraus könnten neue und interessante Kontakte entstehen! Über die Besonderheiten  von Facebook  werde ich demnächst Weiteres schreiben.

 

Read Full Post »

Internet-Kurznachrichten mit Twitter

Es gibt im Internet jetzt schon so viele Erklärungen rundum Twitter, dass ich an dieser Stelle nicht mehr darauf eingehen möchte, wie man es verwendet.

Was mir wichtiger erscheint, ist die Frage: weshalb wird momentan so intensiv getwittert? Weil es etwas Neues ist?  Weil es eine schnelle Gruppen-Kommunikation ermöglicht? Weil man kurz und prägnant formulieren muss? Weil es etwas mit „Freundschaften“ zu tun hat?

Seit einigen Wochen twittere ich also auch. Zunächst vornehmlich in der Gruppe des SLO, jetzt aber auch außerhalb. Dabei habe ich sehr interessante Menschen und Webseiten zumindest virtuell kennengelernt. Allerdings hat diese Anwendung ein gewisses Suchtpotential! Zunächst sollte man den Kreis begrenzen, damit das Meer der zusätzlichen Informationen nicht sofort über einen zusammenschwappt. Wir sind wohl doch über das Alter hinaus, dass wir uns an der Menge der „Freunde“ die uns folgen, orientieren!

Die nächste Frage ist dann, wie man zu Gesprächspartnern kommt.

Das FNC ist z.B. ein Forum , in dem das Twittern durchaus eine Bereicherung sein kann. Natürlich will niemand wissen, ob ich  gut gefrühstückt habe, aber die schnelle Weitergabe von Informationen – ohne ein Mailprogramm bemühen zu müssen – ist einer der positiven Aspekte des Twitterns. Außerdem steht es jedem Benutzer frei, mit wem getwittert wird. Leute „die nichts zu sagen haben“ sind ganz schnell wieder entfernt.

Die Twitter-Debatte wird wohl noch einige Zeit anhalten. Diesen neuen Entwicklungen nachzuspüren, das Für und Wider abzuwägen und dann autark entscheiden zu können, wie ich mit den gewonnenen Erkenntnissen umgehe: das ist für mich die wahre Freiheit des Internet.

In diesem Sinne wünsche ich ein vorurteilsloses Ausprobieren!

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »